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Dieselskandal: Autoindustrie soll Hardware-Nachrüstungen über Stickoxidsteuer bezahle
DPA

Die Autoindustrie will den Einbau von Abgasfiltern in manipulierte Dieselautos nicht bezahlen - und verärgert damit die Bundesregierung. Die Große Koalition erwägt eine Strafabgabe für die Konzerne.

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killing.time 07.11.2018, 20:57
1. Und die Strafabgabe zahlen

die Käufer neuer umweltfreundlicherer Autos. Ja, macht Sinn. Vielleicht sollten mal die Knalltüten eine Strafabgabe auf Dummheit zahlen, die sich die Kombination aus Luftgrenzwerten und Abgasgrenzwerten und Messvorschriften ausgedacht haben. Da käme wirklich was zusammen.

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Kreklova 07.11.2018, 20:59
2. Schmierentheater

Das sind doch alles nur Ablenkungsmanöver, wie üblich im Interesse der deutschen KFZ-Industrie, die ja bekanntermaßen zum größten Teil ausländischen Kapitalgebern gehört. Deren Renditen sind wichtiger als die Geldbörse der einfachen KFZ-Halter. Eine von mehreren Möglichkeiten, den Dieselbesitzern zu helfen, bestünde darin, die anachronistische Subvention in Gestalt des Dienstwagenprivilegs endlich abzuschaffen. Würde jährlich ca. 4,5 Mrd. € zusätzlicher Steuern erbringen. Genug, um die Hardwarenachrüstungen aus den ersparten Steuermitteln zu bezahlen. Vorschlag einer MdB der SPD zugeleitet, anscheinend aber kein Interesse, siehe oben.

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jsavdf 07.11.2018, 21:00
3. Nebelkerze mMn

Es ist schon klar dass eine Steuer vom Endverbraucher gezahlt wird (wie so ziemlich alles). Einmalige, hohe Strafzahlungen sind meines Erachtens schwerer auf den Endverbraucher umzulegen.
Wobei sich dauerhaft hohe Strafzahlungen schon einpreisen lassen... wie in den USA, wovon wir in Deutschland noch weit entfernt sind.
Ich denke mal der Verbrauch von Champagner wird in diesen Jahr stark Ansteigen, weil die deutschen Automobilhersteller bei jeder Regierungserklärung die Korken knallen lassen.

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Berliner Nase 07.11.2018, 21:11
4. Wer bezahlt die Kosten für die Umrüstung?

Na sicherlich nicht die Konzerne wenn die Abgabe auf jedes verkaufte Dieselmodell erhoben wird sondern die Käufer!
Ich bin diese ganze Geplänkel und hin und her einfach nur peinlich. Das die Konzerne und die Regierung auch nicht erkennen wollen das die Katze nicht wieder zurück in den Sack passt.....

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ardbeg17 07.11.2018, 21:16
5.

Nun, ab September 2019 ist 6dTEMP für alle Neuwagen verbindlich. Dann ist das Abkassieren witzlos. Prinzipiell wäre eine Schadstoff- abhängige Erhebung aber sinnvoll, wenn sie bei Befahren von sensiblen Zonen fällig wird. Läuft dann üblicherweise unter dem Begriff "citymaut".

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rainerwäscher 07.11.2018, 21:20
6. Freie Auswahl

Natürlich wird eine Strafsteuer auf den Preis aufgeschlagen. Der Verbraucher kann sich dagegen wehren, indem er diese Autos nicht kauft. Es gibt auch noch andere Hersteller,

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Filsbachlerche 07.11.2018, 21:23
7. Ihr Vorschlag ist sinnvoll!

Zitat von Kreklova
Das sind doch alles nur Ablenkungsmanöver, wie üblich im Interesse der deutschen KFZ-Industrie, die ja bekanntermaßen zum größten Teil ausländischen Kapitalgebern gehört. Deren Renditen sind wichtiger als die Geldbörse der einfachen KFZ-Halter. Eine von mehreren Möglichkeiten, den Dieselbesitzern zu helfen, bestünde darin, die anachronistische Subvention in Gestalt des Dienstwagenprivilegs endlich abzuschaffen. Würde jährlich ca. 4,5 Mrd. € zusätzlicher Steuern erbringen. Genug, um die Hardwarenachrüstungen aus den ersparten Steuermitteln zu bezahlen. Vorschlag einer MdB der SPD zugeleitet, anscheinend aber kein Interesse, siehe oben.
Die ablehnende Haltung dieser MdB ist mir unverständlich.
Stammt sie denn aus dem Umkreis Wolfsburgs, Münchens, Stuttgarts oder Rüsselsheims?
Ja, dann....!

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Filsbachlerche 07.11.2018, 21:26
8. Ja,

Zitat von killing.time
die Käufer neuer umweltfreundlicherer Autos. Ja, macht Sinn. Vielleicht sollten mal die Knalltüten eine Strafabgabe auf Dummheit zahlen, die sich die Kombination aus Luftgrenzwerten und Abgasgrenzwerten und Messvorschriften ausgedacht haben. Da käme wirklich was zusammen.
DAS würde Sinn machen!

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Ekatus Atimoss 07.11.2018, 21:37
9. NOx Abgabe? Zahlt doch der Kunde selbst, nein...

...macht eine Sondersteuer auf die Dividende von Autoherstellern. Dann werden die Aktionäre den Vorständen schon was husten.

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