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Drohende Fahrverbote: Scheuer kündigt neues Konzept für Diesel-Nachrüstung an
DPA

Bundesweit drohen weitere Diesel-Fahrverbote, nun verspricht CSU-Verkehrsminister Andreas Scheuer ein neues Konzept für die Abgas-Nachrüstung. Und appelliert an die Autoindustrie.

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investor3000 14.09.2018, 14:45
1. Ich bin diese Ankündigungspolitiker leid.

Ich bin diese Ankündigungspolitiker leid. Nach 18 Uhr können quasi leere Busse und Bahnen sofort kostenfrei gemacht werden (oder der Preis gedrittelt), da dann die Auslastung (weit) unter 5% liegt. Dann wäre die Wucherpreise für eine Einzelfahrt tagsüber auch eher akzeptabel. Ich weiß, dass ist nicht für jeden, aber man (auch die Politik) sollte irgendwann mal ins Handeln kommen.

Stattdessen wird bei jährlich steigender Spitzenbesteuerung großzügige Zahlungen an die Automobilindustrie geleistet.

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barzussek 14.09.2018, 14:50
2. Guten Morgen Andy

Ist er jetzt aufgewacht der Scheuer Andy oder ist ihm jemand auf die Füße getreten weil Diesel Fahr Verbote drohen. Dieses Verzögern von Maßnahmen gegen die NOX Belastung war wohl dem Umstand seiner Ahnungslosigkeit geschuldet mit Wissen oder Vernunft kann man das nicht begründen

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Referendumm 14.09.2018, 14:56
3. Super umweltfreundlich

Zitat: Dabei solle auch erörtert werden, "wie ein Umstieg in ein neues Fahrzeug" möglich sei.

Da sollen also nach wie vor gut erhaltene und funktionsfähige Dieselfahrzeuge komplett verschrottet oder eben ins Ausland exportiert werden, damit sich die bisherigen Eigner mit ner staatlichen "Abwrackprämie" ein neues Auto kaufen können? Hat der Scheuer sie nicht mehr alle? "Super umweltfreundlich" wäre solch ein Anliegen.

Warum sperrt der sich so vehement gegen die Technologie der SCR-Nachrüstung? Bis auf die Kosten von rund 2.000,- Euro (bei einer Massenfertigung dürfte es maximal die Hälfte kosten) sind die Lösungen von Twintec-Baumot absolut gut machbar; da gibts weder technische noch rechtliche Probleme - die merkwürdigen Studien vom Scheuer kann und sollte man getrost in die Tonne hauen.

siehe auch:
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/abgasskandal-grosser-zulauf-fuer-private-diesel-nachruestung-a-1227885.html

Ja, es wäre zu wünschen, dass die Verursacher - allen voran der VW-Konzern (=Staatskonzern) das bezahlen müssten, aber viele Pkw-Eigner täten sogar das Geld selber in die Hand nehmen; soweit sind wir hier in D schon gekommen, dass Verursacher NICHT zur Rechenschaft gezogen werden, sondern die Geschädigten dafür aufkommen sollen.

Scheuer & Co. sind Volksvertreter oder Volkstreter?

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chrismuc2011 14.09.2018, 15:18
4.

Wenn die Bundesregierung schon so auf die Umwelt achtet und die Automobilindustrie gleichzeitig beschützt, wie wäre dann die Umrüstung der Klasse5 und 6 auf Kosten der Autoindustrie, und nur die Autoindustrie und nicht auch noch anteilig der Steuerzahler. Zusätzlich für die Klasse 4 Dieselfahrverbote nach Endziffern der Nummernschilder, also abwechselnd nach geraden und ungeraden Endziffern).
Damit wird der Diesel nicht weiter als Horrorgespenst behandelt, die Nachfrage nach Dieseln steigt wieder, Steuereinnahmen fließen, ebenso wie die Umsätze der Automobilindustrie. Dann sind ( fast) alle glücklich.

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blueshift774 14.09.2018, 15:29
5. Keine staatliche Hilfe !!

Als Dobrindt (CSU) Bundesverkehrsminister war, hat er gemeinsam mit der Automotive Industrie den "Diesel-Deal orchestriert", dann verdeckt, bis der Betrug offensichtlich war. Jetzt ist wieder so ein CSU-"Hampelmann" auf dem Posten, dessen wichtigster Agendapunkt scheinbar ist, Nachrüstkosten von der Automobilindustrie um jeden Preis abzuwenden - am besten auf den Staat und damit Steuerzahler letztendlich abzuwälzen ggf. durch eine Neuauflage staatlicher Abwrackprämien o.ä.

Kaum sind Fahrverbote rechtlich durchgesetzt, wollen Gewerbler- und Mittelstands-Lobby schon wieder Sondergenehmigungen, obwohl man beim Kauf neuwertiger (technisch veralteter) Dieselfahrzeuge um deren Problematik von drohenden Fahrverboten bereits wusste. Aber der staatlich subventionierte Diesel ist 20 Cent billiger als Benzin, Car Dealer wollten ihren neuwertigen (bereits technisch veralteten) Ramsch abverkaufen und der Mittelstand hat sich über hohe Rabatte gefreut - eine Win-Win-Situation. Und dann auch noch alles beim Finanzamt absetzen... ! Und jetzt wird mit der Lobby-Brechstange nachgelegt, damit der Staat am Ende ausgleicht.

No Way!! Staat und Länder müssen klar machen, dass es für alle betrogenen Kunden in Deutschland ausnahmslos KEINE staatlichen oder steuerlichen Hilfen gibt. Die Fahrverbote sollen knallhart durchgezogen werden - auch gegen jegliche wirtschaftliche Interessen. Mittelstand und Industrie müssen sich mit der Autoindustrie um die Nachrüstkosten einigen. Damit der betrogene Privatkunde zu seinem Geld kommt, dafür werden Sammelklagen der Autoindustrie dann schon "Beine machen". So fumktioniert Marktwirtschaft ohne den Staat!

Es wird Zeit, dass das Bundesverkehrsministerium endlich der CSU und dem Freistaat aus der Verantwortung genommen wird. 54 Mrd Euro an Steuern nimmt diese Republik jedes Jahr an verkehrsgebundenen Steuern ein. Alle Kosten der Deutschen Bahn könnten mit einem einzigen Jahresbudget dieser Steuern bezahlt werden. Und jedes Jahr ist die gleiche Menge Budget wieder verfügbar für z.B. preisgünstigen Nahverkehr, einfache große Tarifzonen, breite Radwege usw.

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derhey 14.09.2018, 16:17
6. Er bewegt sich doch

nur ich werde den Verdacht nicht los, daß da noch viele Bonbons für die Auto-Industrie verpackt sind, Bundeszuschüsse (sind Steuergelder), Kaufprämien durch den Bund (sind Steuergelder) etc.
Zunächst zahlt alles die Indusrie und bekommt dann das Geld vom Bund zurück, also vom Steuerzahler und die Autoindustrie hat sich dank Scheuer eine weitere goldene Nase verdient um evtl.drohende Strafen/Entschädigungen bezahlen zu können. Wie würde Trump sagen.......auf einer Linie!

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sikasuu 14.09.2018, 16:46
7. Landesministerin fordert Scheuer auf, die rechtlichen Voraussetzung

... dafür zu schaffen. Für die von ihrer Behörde auf 1500 bis 3000 Euro geschätzten Einbaukosten pro Fahrzeug solle auch die Autoindustrie aufkommen. (....) Die Kosten soll die Automobilindustrie tragen
#
Ach schau mal. Geht doch! Wenn das nicht nur ein weiteres "Zeitschinden" sein soll. ( Jahre getrickst & geschummelt das sich die "Balken" bogen & jetzt klappt das mit einmal für 1.500-3.000 Euro.
.
Wenn er abte zu lange darüber nachdenkt werden es ihm die Wähler wohl auf "Brot schmieren" wenn die "geliebte NOX Schleuder" aus einmal draußen blieben muss.
.
Vielleicht kan er ja auch noch ein wenig Staatshilfe für die gebeutelte Autoindustrie rausschlagen.
.
"Luftreinhaltungs-,Umweltprämie" wäre doch nettes Neu-Sprech. Dahinter, bei diesem Begriff vermutet keiner "Subventionen" für Piech, Porsche, Quandt, Bosch & Co.

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ardbeg17 14.09.2018, 16:50
8.

Zitat von Referendumm
Zitat: Dabei solle auch erörtert werden, "wie ein Umstieg in ein neues Fahrzeug" möglich sei. Da sollen also nach wie vor gut erhaltene und funktionsfähige Dieselfahrzeuge komplett verschrottet oder eben ins Ausland exportiert werden, damit sich die bisherigen Eigner mit ner staatlichen "Abwrackprämie" ein neues Auto kaufen können? Hat der Scheuer sie nicht mehr alle? "Super umweltfreundlich" wäre solch ein Anliegen. Warum sperrt der sich so vehement gegen die Technologie der SCR-Nachrüstung? Bis auf die Kosten von rund 2.000,- Euro (bei einer Massenfertigung dürfte es maximal die Hälfte kosten) sind die Lösungen von Twintec-Baumot absolut gut machbar; da gibts weder technische noch rechtliche Probleme - die merkwürdigen Studien vom Scheuer kann und sollte man getrost in die Tonne hauen. siehe auch: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/abgasskandal-grosser-zulauf-fuer-private-diesel-nachruestung-a-1227885.html Ja, es wäre zu wünschen, dass die Verursacher - allen voran der VW-Konzern (=Staatskonzern) das bezahlen müssten, aber viele Pkw-Eigner täten sogar das Geld selber in die Hand nehmen; soweit sind wir hier in D schon gekommen, dass Verursacher NICHT zur Rechenschaft gezogen werden, sondern die Geschädigten dafür aufkommen sollen. Scheuer & Co. sind Volksvertreter oder Volkstreter?
Da sie neulich gepostet haben, mit Twintec-Leuten gut bekannt zu sein, werden ihre posts sehr stimmig. Meiner Ansicht nach hat die Fa. Twintec den Mund mächtig voll genommen. Die Autoindustrie sollte - wäre es für sie wichtig genug - öffentlich ankündigen, dass sie für jedes Fahrzeug, das twintec umrüstet, 2000 Euro bezahlt. Dafür übernimmt twintec den gesamten Umbau EINSCHLIESSLICH Funktionsgarantie. Weitere Kosten muss Twintec mit dem Besitzer abrechnen. Ach ja, die Garantie bzw. Kulanz an allen Teilen, an den Twintec dran war, erlischt Herstellerseitig natürlich. Glauben sie, twintec würde das mitmachen?

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apfelmännchen 14.09.2018, 16:57
9.

Wenn es Zuschüsse für die Nachrüstung der Dieselstinker geben sollte, kann ich mir nur eine mögliche Quelle vorstellen: die Erhöhung der Mineralölsteuer für Dieselkraftstoff. Die niedrigere Besteuerung des Kraftstoffs mit dem höheren Energiegehalt und Schadstoffausstoss ist logisch schon lange nicht mehr zu rechtfertigen.
Bei dieser Gelegenheit kann man die LKW-Maut mit ihrem seinem hohen finanziellen "Eigenbedarf" gleich mit abschaffen.

Und: mann könnte auch gleich mal vorführen, das Europa auch mal zusammenarbeiten kann.

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