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Elektroauto Model 3: Teslas Schicksalswagen
Tesla

Der Elektroautohersteller Tesla überflügelt gerade sämtliche US-Konkurrenten an der Börse. Der Grund dafür: das Model 3. Von einem Erfolg des Autos könnten sogar andere Hersteller profitieren.

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arrogist 11.04.2017, 17:47
0. 31.00 Euro? Den Rest zahlt der Spiegel?

Das ist dann doch etwas wenig - und es gibt schon längst aktuellere und qualitativ hochwertige Bilder...

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cindy2009 11.04.2017, 18:00
1. nicht schon wieder

"----Darauf zu sehen waren Prototypen des Model 3.----"
Das Ding muss man kaufen können, dann lohnt es sich über die Konsequenzen nachzudenken.

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nz7521137 11.04.2017, 18:05
2. Abzocken des Aktienmarktes

Für Elon Musk geht es doch nur darum, Träume zu verkaufen. Ob diese E-Mobile nun wirklich massenhaft produziert werden ist komplett egal. Er arbeitet schon an Raumfahrtmissionen. Ein neuer Traum wird an Dumme verkauft. Oder nicht so dumm? Vielleicht will wie ja ein stark geschwächtes Unternehmen wie Volkswagen kaufen?

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schwaebischehausfrau 11.04.2017, 18:22
3. Welcome to the bubble...

Dass jemand, der mit 100.000 Euro teuren Luxus-Autos nur gigantische Verluste produziert (über 10.000 Euro pro Auto) mit einem 35.000 € Auto jemals Gewinne einfahren wird, darf man getrost bezweifeln. Bisher verkauft Tesla nur Luxus-Autos mit einem Durchschnitts-Preis von über 100.000 Euro - und macht trotz einem Jahres-Absatz von ca. 80.000 Autos über 10.000 Euro VERLUST pro verkauftem Auto. Und das in dem Luxus-Segment, in dem alle anderen Hersteller die dicksten Gewinne einfahren: Porsche z.B. über 16.000 Euro pro verkauftem Auto. Jetzt könnte man natürlich behaupten, dass die Verluste von Tesla nur an den "geringen Stückzahlen" liegen, aber auch das ist Humbug. Ferrari hat 2016 nur ca. 8.000 Autos produziert (also gerade mal 10% von Tesla's Absatz) und trotzdem über 70.000 Euro Gewinn eingefahren pro Auto. Sobald in einigen Ländern die Subventionen für Elektro-Autos wegfallen (die man sich nur als Anschub-Finanzierung für kleine Stückzahlen leisten kann), wird die Ausgangs-Situation noch schlechter. Ganz abgesehen davon, dass Toyota, GM, BMW , Daimler ihre Elektro-Autos ganz bewusst mit Kampfpreisen anbieten werden , da sie diese Verluste mit den Milliarden-Gewinnen aus ihren Verbrenner-Modellen quer-subventionieren können. Tesla kann das nicht - sie haben kein einziges Produkt, das profitabel ist. Weder ihre Autos noch ihre marode Solar-Sparte. Und auch die "gigantischen Synergie-Effekte durch ihre "Gigafacotry-Batteriefabrik" sind reine Illusion. Die Firma wird exakt so lange überleben, wie die Anleger jedes Jahr bereit sind, über Kapitalerhöhungen immer wieder frisches Geld nachzuschiessen. Ponzi Scheme nennt man das im anglo-amerikanischen Raum

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zbv10 11.04.2017, 18:26
4. Frage an Mercedes, Audi, BMW:

Kennen Sie noch Kodak?

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hansglück 11.04.2017, 18:43
5.

Zitat von schwaebischehausfrau
Dass jemand, der mit 100.000 Euro teuren Luxus-Autos nur gigantische Verluste produziert (über 10.000 Euro pro Auto) mit einem 35.000 € Auto jemals Gewinne einfahren wird, darf man getrost bezweifeln. Bisher verkauft Tesla nur Luxus-Autos mit einem Durchschnitts-Preis von über 100.000 Euro - und macht trotz einem Jahres-Absatz von ca. 80.000 Autos über 10.000 Euro VERLUST pro verkauftem Auto. Und das in dem Luxus-Segment, in dem alle anderen Hersteller die dicksten Gewinne einfahren: Porsche z.B. über 16.000 Euro pro verkauftem Auto. Jetzt könnte man natürlich behaupten, dass die Verluste von Tesla nur an den "geringen Stückzahlen" liegen, aber auch das ist Humbug. Ferrari hat 2016 nur ca. 8.000 Autos produziert (also gerade mal 10% von Tesla's Absatz) und trotzdem über 70.000 Euro Gewinn eingefahren pro Auto. Sobald in einigen Ländern die Subventionen für Elektro-Autos wegfallen (die man sich nur als Anschub-Finanzierung für kleine Stückzahlen leisten kann), wird die Ausgangs-Situation noch schlechter. Ganz abgesehen davon, dass Toyota, GM, BMW , Daimler ihre Elektro-Autos ganz bewusst mit Kampfpreisen anbieten werden , da sie diese Verluste mit den Milliarden-Gewinnen aus ihren Verbrenner-Modellen quer-subventionieren können. Tesla kann das nicht - sie haben kein einziges Produkt, das profitabel ist. Weder ihre Autos noch ihre marode Solar-Sparte. Und auch die "gigantischen Synergie-Effekte durch ihre "Gigafacotry-Batteriefabrik" sind reine Illusion. Die Firma wird exakt so lange überleben, wie die Anleger jedes Jahr bereit sind, über Kapitalerhöhungen immer wieder frisches Geld nachzuschiessen. Ponzi Scheme nennt man das im anglo-amerikanischen Raum
Was Sie nicht wissen: Tesla fährt beachtliche Gewinne pro Model S ein ! Nur hat Herr Musk kein Interesse, dies im Moment an die Aktionäre weiter zu geben und investiert lieber in zukünftige Produkte wie die Tesla Giga Factory. Und damit hat er vollkommen recht !

Sollte es Sie wirklich interessieren: Die Bruttomarge mit dem Model S liegt bei 21,2 % und damit z.B. über den 18% von BMW.

https://www.fool.de/2016/08/19/was-der-cfo-von-tesla-ueber-die-bruttogewinnmarge-zu-sagen-hat/?rss_use_excerpt=1

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blueberryhh 11.04.2017, 18:48
6. es wäre ihm und allen anderen Herstellern zu wünschen,

dass das Auto ein Erfolg wird! Tesla, weil sie ein cooles Auto bauen können und die anderen Hersteller wachen dann vielleicht mal auf und merken, wie lächerlich sie sich bei diesem Thema machen ... vor allem die Deutschen!

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tailspin 11.04.2017, 18:52
7. Hinkt gewaltig

Zitat von zbv10
Kennen Sie noch Kodak?
Kodak das war noch Film einkaufen, zum Entwickeln bringen, warten, Bilder abolen und bezahlen, die Haelfte wegwerfen, Album kaufen und Bilder einkleben, Schrank kaufen fuer Bilderalben.

Digitales Photographieren ist hingegen "Instant gratification w/o additional cost" (gibt keinen besseren Begriff im deutschen).

Telas Autos sind hingegen ein uralt Konzept mit neuer Verpackung.
E-Motoren wurden im fruehen 19. Jhd erfunden. Moderne Batterien im Jahre 1800. Tatsaechlich hatten die Sumerer in Mesopotamien schon Sammler, Elektroden in Tongefaessen.

Bei Tesla zahlt man vor allem fuer die Verpackung.

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lustiger_leser 11.04.2017, 18:58
8. Hinkefußvergleich...

@schwaebischehausfrau #4: ob Tesla nun alles richtig macht, den heiligen Gral erfindet, oder den Bach runtergeht, weiß ich auch nicht. Aber es ist auf jeden Fall ein bisserl einfacher, bei einem Potenzerweiterungs-Stückpreis von sagen wir mal 200.000 Euro ihre genannten 70.000 € als Gewinn einzustreichen, wenn man jahrein jahraus außer ein bisserl technisch veraltetem Gelumpe mit immergleicher Formensprache auf Niveau eines begabten Designstudenten nichts Innovatives produzieren muss. Oder haben Ferrari und Co in letzter Zeit irgend ein Auto gebaut, welches in ihrer Sparte außergewöhnlich ist? Und noch einfacher ist es, wenn man dann auch noch ausschließlich die paar 10.000 prostatagesteuerten Millionärsknaben bedienen muss, die sich die Kisten zum Großteil nur in die Garage(n) stellen und höchstens zum Eis holen hervorkramen.

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