Forum: Auto
Elektroautos Volt und Bolt: Chevrolets neue Strom-Linie
Tom Grünweg

Elektroautos sind auf der Auto-Show in Detroit nur noch ein Randthema. Einzig General Motors hat elektrisierende Neuheiten zu bieten. Eine davon ist eine deutliche Kampfansage an den kalifornischen Hightech-Autobauer Tesla Motors.

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texas_star 14.01.2015, 19:50
10. ab $30,000 fuer

... einen Kleinwagen mit Elektroantrieb ist in den USA eine ganze Menge Holz.

Zum Vergleich... der VW Passat (US Version) faengt ab $21,000 Euro an und der 320i von BMW ab $32,000 ...

zumal 200 meilen Reichweite (auch nur bei langsamer Fahrt) ausserhalb von den Ballungsraeumen nicht ausreichend sind... d.h. man braucht entweder noch einen Zweitwagen oder einen Mietwagen....

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hans-georg-pabst 14.01.2015, 22:54
11. Bürger sind doch klüger

als Medien, Lobbyisten und Grüntümler.
Ein E-Antrieb macht nur selten Sinn. Bekanntlich kommt der Strom von einem Kraftwerk, Wirkungsgrad ca. 30%. Der Strom läuft durch viele Transformatoren, hat Hochspannungs- und Niederspannungsleitungsverluste, hat Lade- und Batterieentladeverluste und letztlich Reglerverluste. Am Ende bleibt ein Wirkungsgrad von schlappen 20%. Jeder Dieselantrieb hat viel bessere Werte (35%). Auch wird der Stromtarif vom Finanzminister baldmöglichst angehoben um keine Verluste gegenüber Benzinsteuer einzufahren.
Ein verschwiegenes Problem bleibt das Heizen. Um Kabine zu Heizen und Scheiben klar zu halten sind etwa so viel kW nötig wie in einem Einfamilienhaus. Bei der Trambahn wird mehr Strom für das Heizen als für das Fahren verbraucht.
Also Ihr Dummerchen: träumt weiter vom E-Antrieb im PKW.

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kaitou1412 15.01.2015, 00:43
12.

Einheit der Leistung ist Watt, verdammt nochmal. Das hat einfach endlich mal auch für Autos zu gelten. PS ist völlig weltfremd.

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Mähtnix 15.01.2015, 08:03
13.

Zitat von shechinah
Du glaubst doch nicht allen Ernstes, daß die Fahrer von Elektrokisten dauerhaft Billigstrom Tanken dürfen. Wenn die Anzahl der E-Autos erst mal ne kritische Grenze überschritten hat, und die Einnahmen aus der Spritsteuer fehlen, wird Autostrom entsprechend hoch besteuert werden, um das wieder auszugleichen. Irgendwie muß die Kohle ja wieder rein kommen.
Das verkennen leider viele E-Auto-Gläubige. Schon jetzt führen Wirtschaftlichkeitsberechnungen gnadenlos zu einem Diesel oder Benziner. Wenn dann auch noch der Vorteil der geringeren varbiablen Kosten durch Steuern beseitigt wird: Wer soll dann noch so eine Kiste kaufen? Oder anders herum: Wenn keine zusätzlichen Steuern erhoben werden: Wo soll das Geld (für den Staat) herkommen? Vielleicht über die Maut?

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litholas 15.01.2015, 11:05
14.

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ZITAT von hans-georg-pabst:
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"...
Ein E-Antrieb macht nur selten Sinn. Bekanntlich kommt der Strom von einem Kraftwerk, Wirkungsgrad ca. 30%. Der Strom läuft durch viele Transformatoren, hat Hochspannungs- und Niederspannungsleitungsverluste, hat Lade- und Batterieentladeverluste und letztlich Reglerverluste. Am Ende bleibt ein Wirkungsgrad von schlappen 20%. Jeder Dieselantrieb hat viel bessere Werte (35%).----------
ZITATENDE
Heutzutage haben die meisten Kraftwerke Wirkungsgrade um 50%. Kohlekraftwerke über 40%, Gaskraftwerke bis 60%. Und einen Diesel kann man schlecht mit Windkraft betanken. Und schliesslich kommt der Diesel nur bei hoher Dauergeschwindigkeit auf so hohe Wirkungsgrade; im Stadtverkehr kommt kaum ein Verbrenner über 15%.

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david-39 15.01.2015, 12:40
15. Soon™

Viele meiner Bekannten, die finanziell recht gut dastehen, möchten gern ein E-Auto kaufen. Momentan sind einzig der Preis und die fehlenden Subventionen ein Hindernis. Viele würden gern ihren Zweitwagen elektrisieren. Wenn nur nicht ein Golf mit 150 km Reichweite 40k kosten würde...

In fünf Jahren sieht die Sache dann hoffentlich anders aus.

Öl können wir in D nicht produzieren, Elektrizität schon.

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RobMcKenna 15.01.2015, 13:42
16.

Zitat von david-39
Öl können wir in D nicht produzieren, Elektrizität schon.
Wollen wir aber mehrheitlich nicht. Kohle und Gas sind bäh-bäh, weil dreckig oder mindestens klimaschädlich, und Kernkraft ist sowieso böse. Onshore-Windkraft, Solarparks und Stromtrassen für Offshore-Windkraft verschandeln die Landschaft, Wasserkraft zerstört Biotope und Biogas führt zu Monokulturen aus (Gen-)Mais und Raps.
Das alles brauchen wir aber nicht, Strom kommt bekanntlich nicht aus dem Kraftwerk, sondern aus der Steckdose. Inklusive dem Strom für die ganzen Elektroautos, die wir demnächst fahren.

PS: Wer Sarkasmus in diesem Beitrag findet, darf ihn behalten.

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TaiMing 15.01.2015, 15:41
17.

Zitat von hans-georg-pabst
Ein E-Antrieb macht nur selten Sinn. Bekanntlich kommt der Strom von einem Kraftwerk, Wirkungsgrad ca. 30%. Der Strom läuft durch viele Transformatoren, hat Hochspannungs- und Niederspannungsleitungsverluste, hat Lade- und Batterieentladeverluste und letztlich Reglerverluste. Am Ende bleibt ein Wirkungsgrad von schlappen 20%. Jeder Dieselantrieb hat viel bessere Werte (35%). ... Ein verschwiegenes Problem bleibt das Heizen. Um Kabine zu Heizen und Scheiben klar zu halten sind etwa so viel kW nötig wie in einem Einfamilienhaus. Bei der Trambahn wird mehr Strom für das Heizen als für das Fahren verbraucht.
Beim Verbrennungsmotor wird der Wirkungsgrad immer ab Zapfsäule berechnet. Beim E-Auto aber schon ab Kraftwerk. Das ist unfair!!! Wenn schon, dann bitte den Wirkungsgrad beim E-Auto ab Steckdose angeben. Aber dann kommt ja raus, dass der Stinkediesel gar nicht so effizient ist und die meiste Energie sprichwörtlich verheizt. Außerdem kommt der Strom in D immer weniger aus dem Kraftwerk, in dem fossile Brennstoffe verheizt werden. Zudem sind Besitzer von E-Autos selbst so helle, den Strom aus nachhaltigen Quellen zu beziehen. So werden auch die Supercharger von Tesla mit Ökostrom versorgt.

Wie viel kW sollen nötig sein, um die 1 bis 1,5 m³ in einem Fahrzeug aufzuheizen? So viel wie bei einem Einfamilienhaus? Bleibt mal auf dem Teppich. Wo habt Ihr denn nur diese Märchen her. Es sei denn, jemand möchte 50 °C im Auto haben und fährt mit offenem Fenster. Dann vielleicht schon.

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mazzmazz 15.01.2015, 16:04
18. Keine Ahnung....

...davon aber reichlich.
Aktuell mag man noch die Frage nach einem Vergleich der Anschaffungspreise stellen.
In 20 Jahren wird das E-Auto Normalität und der Diesel ein teurer Stinker für Vielfahrer sein.

Heute muss man damit anfangen, vernünftige E-Autos zu entwickeln.
Interessanterweise kommen die einzigen beiden alltagstauglichen E-Autos heute aus den USA: Tesla S und Chevrolet Bolt.

Strom können Sie auf Ihrem Hausdach produzieren.
Was die Wirkungsgrade betrifft, wurden Sie ja bereits belehrt. Verschaffen Sie sich vergleichbare Werte, dann klaptt´s auch mit der Argumentation.
Einen Tesla S muss der normale deutsche Autofahrer 1x die Woche aufladen. Das kann dann am WE an der eigenen Photovoltaik-Station geschehen.

Für die Urlaubsreise nutzen Sie die Bahn (dann parken Sie mir auch nicht die A99 zu) oder mieten einen konventionell angetrieben Van.
Bis dahin kann man folgendes tun: auf Diesel verzichten und seine Hausheizung sanieren.
Wer dies nicht macht, ist ohnehin unglaubwürdig bei der Forderung nach "mehr Umweltschutz" oder ähnlcihen Themen.

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Skarrin 15.01.2015, 16:54
19. Heizrealität

Zitat von hans-georg-pabst
Um Kabine zu Heizen und Scheiben klar zu halten sind etwa so viel kW nötig wie in einem Einfamilienhaus. Also Ihr Dummerchen: träumt weiter vom E-Antrieb im PKW.
Das ist nun wirklich der größte Schwachsinn nach Ihren falschen Wirkungsgradglaubereien.
In der Realität reichten selbst bei -20°C (Februar '12) weniger als 4kW aus damit es in meinem E-Auto schön warm geblieben ist.

Dümmerchen glauben halt gerne an Unsinn, Schlauerchen fahren stattdessen und wissen, was Sache ist.

Eine schlechte Lösung ist nur, die Heizleistung aus dem Akku zu nehmen so wie es leider derzeit die meisten neuen E-Autos machen.
Die über 10000 von Renault und PSA zwischen 1992 und 2003 produzierten Fahrzeuge hatten dagegen fast alle eine Benzinheizung.
Minimaler Verbrauch (~30l in 6 Monaten), kein Reichweitenverlust: die optimale Lösung.

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