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Elektrobusse in Deutschland: Zu teuer, zu unzuverlässig, zu aufwendig
DPA

Während sich der Markt der Elektroautos entwickelt, stockt es bei E-Bussen noch. Schon bei der Anschaffung wird es schwierig. Vor allem aber können sich die Fuhrunternehmen nicht auf sie verlassen.

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JohnBobsel 12.03.2017, 09:53
1. Das zeigt

nur wieder das, dass Elektoauto nicht die Zukunft sein kann. Auch wenn das von Medien und Politik gefordert wird.
Neben den im Artikel beschriebenen Problemen gibt es ja noch das Problem der Entsorgung, Stichwort Sondermüll Batterie und die Frage nach den Rohstoffen dieser Batterien, Stichwort Seltene Erden, Umweltverschmutzung, Kinderarbeit. Diese Themen werden komplett ausgeblendet. Passt halt nicht in die Diskussion, der Leute die davon blindlinks überzeugt sind wir sollten alle mit Strom fahren.

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wasistlosnix 12.03.2017, 09:57
2. Noch nicht die richtige Lösung!!!

Politiker sollten sich mal Gedanken machen ob das vorangehen eine richtige Lösung ist. Das argumentieren um Wirtschaftlichkeit ist es mit Sicherheit nicht.
Wenn alle Busse verlässlich elektrisch fahren würden wäre das ein gutes Argument für E Mobilität. Wenn dann Taxis auch umgestellt wären. Welche Argumente hätten dann noch die Gegner von Elektro Autos.
Aber solange Politiker als Sparbremsen sehen wird das wohl nichts. Ach ja und mit Dobrindt gibt es E Mobilität wenn der erste Flieger von BER abhebt, irgendwann im nächsten Jahrhundert. Wir könnten ja wieder die Pferdekutsche einführen, wenn der Methanausstoss nicht zu hoch ist.

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capote 12.03.2017, 09:57
3. Schweiz

In der Schweiz ist das Problem seit Urzeiten gelöst, nur in Deutschland bekommt man das mal wieder nicht auf die Reihe.....

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markus.w77 12.03.2017, 09:58
4.

aber der Lärm würde weniger. =Bessere Lebensqualität! In der Schweiz gibt/ gab es doch mal Busse mit Schwungrad, die während der Fahrt die Batterie wieder laden, oder für die Klimatisierung könnte doch ein kleiner Benziner mitlaufen, in der effektivsten Drehzahl. Tauschbare Akkus, um den ganzen Tag zu fahren usw. Alles was Lärm und Gestank mindert hebt die Lebensqualität!

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Andreas-Schindler 12.03.2017, 10:02
5. Warten auf China?

Das Problem hat man doch hier auch bei E-Pkws. Zu Teuer, zu geringe Reichweite, kaum Werkstätten, Fragwürdige Zuverlässigkeit. Aber anders als bei den Bussen sind Halter von Pkws nicht von Verboten in Umweltzonen Ausgeschlossen. Nicht nur bei Elektro-Pkw sondern nun auch bei Elektro-Bussen wartet man hier auf billige Modelle aus China. Die etablierten Europäischen Automarken halten sich auch hier lieber zurück wegen den Kosten. Das man schneller den Anschluss verlieren kann zeigt die Autogeschichte. Die USA haben ihr Detroit wo man sehen kann was passiert wenn man zu lange auf alte Technologien setzt. Die Deutschen Hersteller setzen auf Premium, das sich aber immer weniger Menschen in Deutschland Leisten können. Wie lange man hier noch nur aus Imagegründen ein teureres Auto kauft das man sich eigentlich nicht leisten kann. Diese Frage stellt bisher lieber keiner.

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Pedronini 12.03.2017, 10:08
6.

London würde sich kaum eine Flotte von Elektrobussen anschaffen, die nicht funktioniert. Die setzen auf BYD, habe auch noch keine Klagen gehört. Reichweite ist mit 250-300 auch absolut ausreichend. Dieses lobbyistische Gejammere vom VDV ist wirklich kaum zu ertragen.

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walter.d. 12.03.2017, 10:10
7. Gerade in Grossstädten

könnte ja auf die Technik des guten alten O Busses zurück gegriffen werden.
Die liefen hier in Hannover schon in den 50ern. Störungsfrei!
Aber dann müsste ja alles "modernisiert" werden. Im übrigen wird diese
Technik in vielen anderen Städten auch heute noch erfolgreich betrieben.
Weshalb ein normaler Elektrbus mehr als das Doppelte eines Dieselbusses kostet,
erschließt sich mir allerdings auch nicht.
Bei Bussen, gleich welcher Bauart, ist das Feinstaubproblem allerdings keineswegs
beseitigt, da der Feinstaub bekanntermaßen nur zum verschwindet kleinsten Anteil
vom Motor erzeugt wird.

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kmgeo 12.03.2017, 10:16
8. Die Technologie ist da.

altmodisch wären Busse mit Oberleitung. Bewährtes Konzept, das es ja heute auch gibt. Modern wären natürlich Wasserstoffantriebe, die ja nur eine Tankstelle bräuchten. und auf dem Dächern der Busdepots ist Platz für Solaranlagen. Am Sonntag und nachts sind die Busse dann Energiespeicher für Zappelstrom. muss man nur wollen...

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martin.schwarzwaelder 12.03.2017, 10:20
9. O-Bus

Das Problem ist technisch seit dem 2. Weltkrieg serienreif gelöst Nennt sich O-Bus und gab es in fast jeder größeren deutschen Stadt. Aktuell kenne ich keine Planungen, hier wieder zu erweitern. Das ist bedauerlich, denn gerade bei häufig befahrenen Stadtbuslinien wäre dies eine Option. Mit einem kleinen Batteriezusatzantrieb wären die Busse auch flexibler als in der Vergangenheit.

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