Forum: Auto
Erstes Wasserstoff-Bike in Serie: Gib Stoff mit Wasserstoff
Pragma industries

Immer mehr Fahrräder fahren elektrisch mit Batterien. Zu dieser Technologie gibt es eine interessante Alternative: Eine französische Firma entwickelte das erste Wasserstoff-Bike in Serie.

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Edgard 09.02.2018, 05:59
1. Endlich...

... kommt diese zukunftsweisende Technologie auf breiterer Front zum Einsatz.
Das Fraunhofer-Institut hat 2016 eine Studie über eine Solarzelle verfasst die Wasserstoff direkt erzeigt - mit einem Wirkungsgrad von über 20%. Da relativiert sich die Frage nach teurer Infrastruktur schon etwas.
Unser nächstes Auto ist dann auch hoffentlich ein autonomes mit Brennstoffzelle und Radnabenmotoren; der Wasserstoff vo unserem Hausdach in der Bretagne und dem Windrad - und der speist dann auch das Mini-Blockkraftwerk für Strom und Heizung. Energieversorger war dann gestern.

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stefan7777 09.02.2018, 06:24
2. Was für ein unendlicher Blödsinn

Wasserstoff zu transportieren, lagern, tanken ist sehr aufwendig und somit teuer. Die Drucktanks verlieren Wasserstoff, weil er durch die Wände diffundiert. Jede Umlagerung/-tankung ist energieaufwendig, weil Druckpumpen und extrem aufwendige Technik beteiligt sein müssen. Verluste in der kompletten Kette von Produktion bis Verbrauch.

Im Vergleich dazu ist der Umgang mit drucklosen Flüssigkeiten wie Benzin ein Kinderspiel. Im Vergleich zum Benzin, ist aber Strom noch simpler, da ein Netz vorhanden ist.

Ich mutmaße, es geht hier nur um die Pfründe der Tankstellenvereinigung und den Motorenbau, den es in Zukunft in dieser Form nicht mehr brauchen wird.

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macks68 09.02.2018, 07:04
3. Na endlich.

Ich hoffe stark, dass sich Wasserstoff in allen Fahrzeugen durchsetzt. Die Batterietechnologie ist es einfach noch nicht. Lange Ladezeiten - fast unmöglich oder viel zu kostspielig umzusetzende Infrastruktur und der Strom kommt - zum großen Teil - aus Kohle- und Kernkraftwerken. Die Produktion der Li-Zellen, ist mit extremen CO2-Mengen "erkauft". Reden wir über Strom in 30 Jahren mal, dann ist eine Batterie mit 400 km Reichweite evtl in 5 Minuten voll und nicht größer als ein Schuhkarton. Die wenigsten Menschen haben ein Eigenheim & Grund, sich über eine schlechte Infrastruktur "hinweg" zu setzen...

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spon_4458004 09.02.2018, 07:29
4. Fragen über Fragen

Leider fehlen die relevanten Informationen; wie funktioniert die Wasserstofferzeugung, wie werden die "Nespresso"-Kapseln erzeugt und entsorgt und wie sieht die Energiebilanz aus?

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observerlbg 09.02.2018, 07:35
5. Tolle Ideen, aber bisher unbezahlbar

Immer die gleiche Frage: kann das in absehbarer Zeit massentauglich werden? Wird also die notwendige Infrastruktur geschaffen? Und sinkt der Preis der Fahrzeuge dann auf ein "erträgliches" Niveau? Gut, für die ersten Benzintankstellen, die das neue Produkt von Daimler und Benz massentauglich machen konnten fanden sich schnell Anbieter, die ein provitables Geschäft witterten. Die Konkurenz, Pferdedroschkenbetreiber, hatten keine starke Lobby. Heute aber gefährden derartige Neuerungen mächtige Geschäftsbereiche. Will sagen: in jeder Ecke lauern heute Wölfe, die ihr Revier mit aller Macht verteidigen. Da helfen nur extreme Finanzmittel wie die von Elon Musk.

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trulala 09.02.2018, 08:14
6. Kein Motor ist die Alternative

Der Vorteil des Fahrrads für die Zukunft war, ist und bleibt, dass es eben keinen Motor braucht.
Aber irgendwie denken noch zu viele, dass Fortschritt auch die letzte Umweltbelastung in Luft auflöst. Bislang ist das aber nur ein n Mythos.
Viel Spass also im 5 Grad wärmeren Europa der mit Wasserstoff betriebenen Fahrräder...

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Knacker54 09.02.2018, 08:18
7. Überflüssisge

Technologie für "Fahrräder" - die Akku-Pedelecs tun es m.E. auch. Was ich mir bei denen noch wünschen würde, wäre Recuperation, was die Reichweite m.E. merklich erhöhen würde. Die Brennstoffzelle ist m.E. für den Massenmarkt des Automobils die Technologie der Zukunft. Hier sind die langen Ladezeiten nebst daraus resultierender gigantischer Ladeinfrastruktur und geringe Reichweiten der derzeitigen E-Mobile momentan noch der limitierende Faktor - beide Probleme hat die Brennstoffzelle nicht. Aber gut, wenn unkonventionell gedacht und gearbeitet wird - das bringt auf jeden Fall Fortschritt!

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nic 09.02.2018, 08:38
8.

Zitat von trulala
Der Vorteil des Fahrrads für die Zukunft war, ist und bleibt, dass es eben keinen Motor braucht. Aber irgendwie denken noch zu viele, dass Fortschritt auch die letzte Umweltbelastung in Luft auflöst. Bislang ist das aber nur ein n Mythos. Viel Spass also im 5 Grad wärmeren Europa der mit Wasserstoff betriebenen Fahrräder...
Deswegen sollte man sie auch nicht mehr als Fahrräder bezeichnen, sondern als das was sie sind: "Motor-"räder.

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sponjo 09.02.2018, 08:38
9. DAS Argument gegen Wasserstoffantrieb...

... sind einfach die 41 kWh Stromverbrauch/KG Wasserstoff. Batterien sind billiger und besser. #CheapAndClean

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