Forum: Auto
EU-Richtlinie zum Abgasskandal: Dicke Luft dank Dobrindt
DPA

Nach dem Skandal um manipulierte Pkw-Abgaswerte will die EU die Autoindustrie schärfer kontrollieren. Doch das Vorhaben stockt - als Bremsklotz gilt mal wieder das deutsche Verkehrsministerium.

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regiles 12.05.2017, 17:09
1. Auch das ist bei der Bundestagswahl zu bedenken.

Auch das sollte man beachten, wenn man an die Bundestagswahlen denkt....
Nicht nur Merkel und Schulz stehen zur Wahl, sondern auch die geballte Inkompetenz oder falsche Hörigkeit der CDU/CSU-Minister. So zum Beispiel Dobrindt....
Kam von denen (CDU/CSU-Minister) irgendwas Gutes, Konstruktives aus der Koalition? Dobrindt hat nichts weiter zustande gekriegt in den letzten vier Jahren als die Maut, die Merkel nicht wollte....
Überlegt Euch alle gut, ob ihr diesen Stillstand zum Wohle weniger Gutbetuchter weitere vier Jahre haben wollt.
Es geht mehr als nur um Merkel ("Sie kennen mich") und Schulz!

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RioTokio 12.05.2017, 17:14
2.

Die Autoindustrie ist der wichtigste Wirtschaftszeig Deutschlands.
Der Minister hat das verstanden. Unkenrufe besorgter Bürger aus der linskgrünen Ecke sind zu vernachlässigen. Die wollen nur ihre Mitbürger bevormunden.
Die Deutschen müssen nicht permanent versuchen die Welt zu retten.

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seyffensteyn 12.05.2017, 17:17
3. Die EU soll doch eine einheitliche Zone sein,

warum kommt niemand auf die Idee,gleiche Vorrausetzungen an Fahrzeuge in der gesammten EU zu fordern. Ich habe in anderen EU-Ländern keine Luftschadstoffmeßanlagen gesehen und mir ist auch nicht bekannt,daß ich in den Niederlanden oder in Spanien eine grüne Feinstaubplakette benötige.Zaghaft wird in Frankreich(Großraum Paris)damit begonnen,aber nur tagsüber sind die Plaketten von Nöten.......
Viele Städte gestalten den Verkehrsfluß so,daß man unbedingt an den Meßstationen vorbeifahren muß,Schleichwege werden gesperrt.

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xaron 12.05.2017, 17:22
4.

Der Feinstaubgrenzwert der EU liegt bei 50µg/m³ pro Tag.
Der Mensch atmet ca. 10.000l Luft pro Tag. Das sind 10m³.
Pro Jahr wären das eingeatmete 182.500µg oder auch 0,1825 Gramm Feinstaub bei Erreichen des Grenzwerts.

Ein Raucher kommt bei 20 Kippen pro Tag auf 0,3 Gramm -
PRO TAG! Das sind dann 109,5 Gramm im Jahr. Faktor 600 drüber. ;)
Das nur mal, um die neuerliche Feinstaubhysterie ins richtige Licht zu rücken. ;)

Dieselverbote werden NICHTS bringen, moderne Diesel emittieren jetzt (ab Euro 5, Euro 6 bringt da KEINE Vorteile) schon deutlich weniger Feinstaub als moderne direkteinspritzende Benziner.

Klar, wenn es um NOX geht, besteht da noch Verbesserungspotential, aber auch hier sind die Grenzwerte völlig willkürlich angesetzt.

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regiles 12.05.2017, 17:24
5.

Zitat von RioTokio
Die Autoindustrie ist der wichtigste Wirtschaftszeig Deutschlands. Der Minister hat das verstanden. Unkenrufe besorgter Bürger aus der linskgrünen Ecke sind zu vernachlässigen. Die wollen nur ihre Mitbürger bevormunden. Die Deutschen müssen nicht permanent versuchen die Welt zu retten.
Sie atmen wahrscheinlich speziell gereinigte Privatluft.

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biesi61 12.05.2017, 17:28
6. Kann bitte mal jemand in München bei der CSU Bescheid sagen,

dass Bundesminister nicht bei der Industrie sondern beim deutschen Volk angestellt sind. Die Fehlleistung dieser CSU-Ministerriege sprengt wirklich alle Grenzen des erträglichen. Und Mautkasper Dobrindt ist von diesen Underperformern der Mensch gewordene Exzess!

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plietsch 12.05.2017, 17:31
7.

Zitat von RioTokio
Die Autoindustrie ist der wichtigste Wirtschaftszeig Deutschlands. Der Minister hat das verstanden. Unkenrufe besorgter Bürger aus der linskgrünen Ecke sind zu vernachlässigen. Die wollen nur ihre Mitbürger bevormunden. Die Deutschen müssen nicht permanent versuchen die Welt zu retten.
Welcher Mitbürger wird konkret bevormundet, wenn man verlangt, dass sich auch Automobilhersteller an Recht und Ordnung halten? Ist es auch eine Bevormundung, wenn es gesetzlich für mich verboten ist, Altöl in Ihrem Garten zu entleeren?

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Actionscript 12.05.2017, 17:32
8. So trägt man nicht zu einer geeinigten EU bei.

Dies ist so ein typisches Beispiel, wie man die EU boykottiert. Dann soll sich auch keiner wundern, warum die Anderen es genauso machen. Ausserdem schützt man so die Autoindustrie nicht sondern bereitet den Weg für den nächsten Skandal vor.

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ardbeg17 12.05.2017, 17:33
9.

Eigentlich klingt der Vorschlag, Überwachung und Ahndung von Verstößen zu zentralisieren, schlüssig. Die Frage ist aber: Wenn Strafen ausgesprochen werden sollen, wer verfügt über das Geld? Wer legt fest, was ein Verstoss ist und wie schwerwiegend er zu bewerten ist?

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