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Fahrradtechnik : Genial von Anfang an
Pressedienst-Fahrrad

Vor 200 Jahren wurde das Fahrrad erfunden - und viele denken, dass die besten Gadgets erst in jüngster Zeit dazu kamen. Irrtum. Eine Bildergalerie.

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c.PAF 10.04.2017, 15:36
1.

Fotoserie Bild 5: "Für die ganz Kleinen gab es in schon in den Dreißigerjahren hölzerne Kinderkarren, die hinter das Fahrrad von Mama oder Papa gehängt werden konnten. Ob es bei schlechtem Wetter in dem kleinen Holzanhänger allerdings ähnlich trocken und bequem war wie heutzutage, darf bezweifelt werden."

Trocken? Keine Ahnung. Bequem? Zumindest hat das fast 90 Jahre alte Modell eine Federung, was viele der heutigen Kinderanhänger nicht haben!
Wenn man sieht, wie es die Kinder in den Karren wirft, wenn die dynamische Mama oder der hippe Papa auch nur einen flachen Randstein hochdüsen, möchte ich diese am liebesten vom Fahrrad ziehen und quer über die Straße prügeln.

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Friise 10.04.2017, 15:37
2. Kinderfahrrad

Klasse! So ein kleines Kinderfahrrad bekam ich 1958 als ich noch keine drei Jahre alt war. Das hatte zunächst noch Stützräder. Vater erzählte mir später, dass das mit Stützrädern nicht funktionierte, er die sofort abbaute und mich wieder auf das Fahrrad setzte. Ohne die Stützräder konnte ich problemlos fahren. Deshalb bin dafür Kinder möglichst früh radfahren zu lassen. Ich habe mal versucht einem Neunjährigen das Radfahren beizubringen. Das war eine Katatrophe und dauerte Monate. Das Problem ist nur, dass es heute nur wenige Plätze gibt, wo Kinder gefahrlos radfahren können. Das war 1958 noch anders.

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zeichenkette 10.04.2017, 15:52
3. Es gibt da einen großen Unterschied zwischen damals und heute

Damals war vieles irgendwie machbar, aber mit dem Stand der Technik nicht wirklich alltagsgerecht. Heute sieht das ganz anders aus, auch wenn viele das noch nicht gemerkt haben. Das fängt schon bei der Beleuchtung an: Mit einem modernen Nabendynamo und LED-Lampen hat man ohne spürbare Belastung sehr brauchbares Licht, ohne Batteriewechsel und ohne Krach. Und mit modernen Werkstoffen und Fertigungsmethoden sind auch Kinderanhänger leicht, stabil, wetterfest und komfortabel. Machmal braucht man gar keine neuen Erfindungen, sondern einfach nur die Möglichkeiten, um Dinge vielfältig umsetzen zu können.

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wahrsager26 10.04.2017, 16:00
4. Was man sehen kann.....

waren unsere Altvorderen keineswegs dumm. Gerne wird ja in unserer heutigen Zeit überheblich auf die Techniker und Konstrukteure der Vergangenheit geschaut.Viele Dinge wurden sehr frühzeitig erkannt( Flugzeugbau, Aerodynamik) oder technische Lösungen,die Ihrer Zeit weit voraus und richtungsweisend waren, dargestellt .Manches liess sich nicht gleich verwirklichen,da keine passenden Materialien zur Verfügung standen .......Vieles ist einfach der Arroganz geschuldet,wenn man nicht die technischen Pioniertaten sehen und erkennen will! Danke

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MatthiasPetersbach 10.04.2017, 16:04
5. naja...

...selbstverständlich war vieles alltagsgerecht.
Mein Großvater/Vater sind alle ihr Leben lang mit dem Fahrrad in die Arbeit gefahren - eine Erleichterung gegenüber der Alternative "zu Fuß".
Und einen gemufften Stahlrahmen bekommen Sie ihr Leben lang nicht kaputt - wenn sie mal in modernen Fahrradforen "Rahmenbruch" eingeben, wirds ihnen schwindlig. Und bei meinem Miele - Fahrrad früher gabs noch richtige Rücklichter, die nicht bei jedem Umfaller splitterten und noch Kabel dahin (keine auufs Schutz"blech" aufgedampften Leiterbahnen) - und eine LAUFKLINGEL :)

Schrauben Sie heute mal ein handelsübliches Akkulicht auseinander - darin ist nix, was ein weiteres Mal Öffnen überleben würde.

Klar - das ging alles etwas schwerer - dafür hauen wir heute im ultraleicht-Fahrrad 120 km runter - wegen "Anstrengung ist schön". Was ich noch nie kapiert habe - wer wegen Fitness und Quälerei sich auf dem Fahrrad gerne anstrengt, sollte eigentlich ein besonders schweres Rad fahren.

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vlado13 10.04.2017, 16:11
6. zwei Dinge...

... empfinde ich als wirklich wichtige Neuerungen in den ca. 50 Jahren, die ich nun radfahre: den Nabendynamo und Bremsklötze, die auch bei Schnee und Regen bremsen. Und direkt danach kommen die Fortschritte bei der Bereifung, die zu wesentlich weniger Flickbedarf führen. Alles andere ist schön zu haben, aber nicht essentiell.

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Die Happy 10.04.2017, 16:21
7. Fahrrad?

Kurz gesagt: die genialste, bzw. beste und wichtigste Erfindung aller Zeiten.
Ich liebe es auf einem guten 9,5kg Rad, natürlich ohne Federgabel, mit guten Reifen, der neue Marathon Supreme falt mit 6 bar, über den Asphalt zu wedeln.
Nur fliegen ist schöner.
Und wenn man sich Tabellen ansieht, in denen aufgezeigt wird, mit wie viel joule Energie verschiedene "Fortbeweger" für Strecke x brauchen,
liegt das Rad ganz weit vorn, noch vor vielen Tieren, ich glaub sogar Vögeln, dem Auto sowieso.

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nickellasso 10.04.2017, 16:26
8. @5 Gewicht und Fitness

Sie haben ja im Prinzip recht: Schwer ist eher der Fahrer. Aber durch die leichten rotierenden Massen am Rad ist die Fahrdynamik einfach besser. will sagen: Es macht mehr Spass, wenn Beschleunigen schneller geht. Ob man allerdings 3000? für ein halbes Kilo weniger ausgibt, ohne Profi zu sein...? Es gibt ja auch Kunden für Porsche oder Ferrari. ;-).

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FranzW 10.04.2017, 16:30
9. ...noch ein Beispiel

Viele scheinbare Neuerungen sind teils viel älter, als man denkt: An meinem ersten Mountain-Bike in den 90ern begeisterten mich u.a. die scheinbar völlig neuartigen, weitaus effektiveren Cantilever-Bremsen. Bis ich auf einem Flohmarkt in Frankreich ein Peugeot-Fahhrad mit Hilfsmotor aus den 40ern entdeckte - mit genau solch einer Bremskonstruktion...

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