Forum: Auto
Fahrschule für Kinder: Konrad ist zwölf Jahre alt - und fährt Jaguar
Fabian Hoberg

Jugendliche spielen lieber mit Smartphones und interessieren sich weniger für Autos. Jaguar Land Rover versucht den Trend zu stoppen - mit einer Fahrschule für Kinder.

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dasfred 27.06.2018, 06:35
1. Das immer weniger junge Leute den Führerschein

machen, hat wohl hauptsächlich damit zu tun, dass der Anteil an Schülern, die das Geld dafür nicht aufbringen können von Jahr zu Jahr steigt. Die Lust auf den eigenen Führerschein selbst, wird wohl nicht so stark nachgelassen haben. Bei dem Jungen musste ich eher daran denken, wie frustrierend es sein kann, mit zwölf schon angefixt zu werden und dann fünf Jahre auf den offiziellen Lappen, bzw. die Karte, warten zu müssen.

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erzengel1987 27.06.2018, 07:05
2. ok?

Würde ein Waldspaziergang nicht das gleiche bringen?
Oder klettern? schwimmen?

Das ist nämlich gefährlich wenn der Junge weiß wei man fährt kann es passieren, dass eines Morgens das Auto weg ist und der kleine Junge mal einkaufen gefahren ist oder zu seinen Freunden :-).

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Yorch 27.06.2018, 07:13
3. Wenn Konrad erwachsen ist, gibt es eh nur noch selbstfahrende Autos..

...da kann er dann wieder zu der abgesperrten Kiesgrube gehen und ein paar runden Fahren, betreut von arbeitslosen Fahrlehreren und Taxifahreren.



Achne, wir sind in ja in Deutschland. Der Mindestlohn wird einfach so weit abgesenkt, dass sich jeder einen Fahrer leisten kann und sich Automatisierung nicht lohnt.

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chrismuc2011 27.06.2018, 07:17
4.

Das Desinteresse der Jugend ist doch verständlich. Hohe finanzielle Hürden, wie Führerscheinkosten, Autounterhaltung.
Auf der anderen Seite ist es doch gut, dass sich das Verhalten über die Generationen ändert. Ein Auto ist heute ein Gegenstand ohne Emotionen auszulösen, viele Helferlein, kein direktes Fahrgefühl mehr ( mal von BMW M4, Porsche und Co abgesehen), man steht im Stau, man sucht sehr lange einen Parkplatz. Da die Jugend besonders in die Städte drängt, benutzt sie Fahrrad oder OPVN, und das ist gut so.
Und wenn es mal autonomes Fahren gibt, braucht man kein eigenes Auto oder gar einen Führerschein.

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hbb258 27.06.2018, 07:44
5.

Zitat von Yorch
...da kann er dann wieder zu der abgesperrten Kiesgrube gehen und ein paar runden Fahren, betreut von arbeitslosen Fahrlehreren und Taxifahreren. Achne, wir sind in ja in Deutschland. Der Mindestlohn wird einfach so weit abgesenkt, dass sich jeder einen Fahrer leisten kann und sich Automatisierung nicht lohnt.
...alles klar. Wann genau wurde eigentlich der Mindestlohn in Deutschland abgesenkt? Korrekt! Noch nie.

Hier hat jemand eine nette Idee gehabt, dem Jungen gefällts und bestimmt vielen anderen Kindern auch. Dem 30-Jährigen der noch nie nen Bagger gefahren hat, dem kann man im Übrigen auch eine Bagger-Fahrstunde schenken. Auch dem gefällts. Warum so negativ?

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fehleinschätzung 27.06.2018, 07:45
6. grundsätzlich sicher eine gute Idee

wenn man im Straßenverkehr die "Gegenseite" Auto kennen lernen kann, vielleicht sind die Teilnehmer dann auch noch vorsichtiger. vielleicht geht es ja garnicht um die Kinder, sondern eher darum, das die Eltern ein solches Fahrzeug kaufen, wenn die Kurzen den ganzen Tag davon schwärmen und die Mundpropaganda ihr übriges tut. Die Autos, die ich als Kind hatte, interessierten mich nach 18 nicht so wirklich...

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Tevje 27.06.2018, 07:47
7. Bei den Preisen

für den Führerschein können sich die wenigsten Schüler es leisten, mit 18 den Führerschein zu machen. Und der durchschnittliche deutsche Dumping-Lohn reicht nicht, um sich in jungen Jahren ein vernünftiges Auto zu kaufen; dazu kommt verknappter Parkraum in den Städten - das schadet dem Absatz. Vielleicht tun die Hersteller ja mal etwas, anstatt ihre verdienten Milliarden in Trumps Kassen zu werfen.

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touri 27.06.2018, 07:50
8.

Zitat von chrismuc2011
Das Desinteresse der Jugend ist doch verständlich. Hohe finanzielle Hürden, wie Führerscheinkosten, Autounterhaltung. Auf der anderen Seite ist es doch gut, dass sich das Verhalten über die Generationen ändert. Ein Auto ist heute ein Gegenstand ohne Emotionen auszulösen, viele Helferlein, kein direktes Fahrgefühl mehr ( mal von BMW M4, Porsche und Co abgesehen), man steht im Stau, man sucht sehr lange einen Parkplatz. Da die Jugend besonders in die Städte drängt, benutzt sie Fahrrad oder OPVN, und das ist gut so. Und wenn es mal autonomes Fahren gibt, braucht man kein eigenes Auto oder gar einen Führerschein.
Dennoch scheint zumindest gefühlt das Verkehrsaufkommen immer weiter zuzunehmen und der Straßenausbau immer weiter voranzuschreiten. Könnte aber auch mit dem wachsenden LKW Verkehr zusammenhängen. Aber ich kenne tatsächlich auch immer mehr Menschen, gerade jüngere, die ihren Führerschein erst später oder gar nicht machen, oder ihn mal gemacht haben, aber praktisch nie seitdem gefahren sind.

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pfalzkapelle 27.06.2018, 08:24
9. Hatte ich kostenlos...

Also mit zwei einhalb habe ich mich das erste Mal hinters Steuer gesetzt und wollte Autofahren. Ging daneben, habe den Autoschlüssel in die falsche Richtung gedreht und glatt verbogen. War halt Opel. Mit dem Traktor ging das schon besser. Der stand an einem leichten Abhang. Also auf den Traktor und Bremse heraus....
Der Bauer kam aus dem Klo mit der Hose in der Hand um meine Fahrt in den Schweinestall zu beenden. Er hat es geschafft...! Mit 10 oder 12 bin ich mit einem Schrottauto durch das Grundstück gefahren. War richtig gut. Ging nicht lange, Unbekannte hatten dann das Auto erst ausgeschlachtet und als der Schrott knapp war, ganz gestohlen. Vater musste das Teil dann wenigstens nicht entsorgen. Und ich hatte meinen Spaß als Kind.
Fakt ist: ich habe früh Erfahrungen sammeln können. Eine Liebe zum Auto wurde es aber nicht. Es ist halt Mittel zum Zweck und ein ziemlich teurer Spaß. Bisher dauerte die Fahrt zur Arbeit etwa 30 Minuten. Zu Fuss sind es halt gute 3 Stunden. Da ist dann das Auto geschickter.

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