Forum: Auto
Fahrtüchtigkeit bei Senioren: "Probleme offen und ehrlich ansprechen"
DPA

Immer wieder verursachen ältere Autofahrer schwere Unfälle. Aber wie teilt man den eigenen Eltern oder Großeltern mit, dass sie den Führerschein besser abgeben?

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karldhammer 14.05.2018, 18:28
1. Ich bin Jahrgang 49

und seit meinem achtzehnten Lebensjahr im Besitz der Klassen 1+3, seit 1973 der Klasse 2; letztere habe ich 2010 nicht mehr erneuert, da ich sie wirklich nicht mehr brauche und ich auch nicht mehr auf so einen Bock steigen möchte. Soweit- so gut, aber sollte mal so ein Fahrlehrer mir zeigen wollen, wie man Auto fährt, okay - dann zeige ich ihm mal was Querbeschleunigung ist.

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Ragnar the Bold 14.05.2018, 18:33
2.

ohne eine Diskussion Fahrrad gegen Auto aufmachen zu wollen, eine Sache die hilft -unabhängig vom Alter- die Einstellung abzulegen das das Auto das einzige Mittel für Mobilität ist. Dies sollte sich am besten lange bevor man nicht mehr autofahren kann einstellen, dann ist die Akzeptanz auch höher

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maicher 14.05.2018, 18:34
3. Fahrtuechtigkeit

Das ist ja schlimm, man, da muss man aufpassen das es nicht noch mehr wird. Man sollte das Fahren ja nun nur noch juengeren Fahrern ueberlassen, die verursachen ja fast keine Unfaelle und wenn die mal durch die Stadt rasen um zu sehen wehr schneller ist und da dann jemand zu Tode bringen ist das ja nur eine verlaesliche Suende.

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herbert 14.05.2018, 18:34
4. Bitte mal eine Statistik bringen Unfälle durch Jugendliche Halbstarke

mit dem Auto und die der Senioren !!!
Die paar Unfälle von Senioren im Jahr jetzt hochpeitschen um wieder irre typisch deutsche Gesetze zu bringen mit Fahrverbote ist völlig daneben.
Die Leute die meinen sie müssten die Senioren an die Kette legen, sollten sich erst einmal mit durchgeknallten Jugendlichen im Geschwindigkeitsrausch beschäftigen und davon gibt es reichlich !

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BettyB. 14.05.2018, 18:36
5. Wie soll man das verstehen?

Senioren sind stärker gefährdet, als sie gefährden. Das mag so sein. Deshalb aber die Führerscheininhaber nicht zu überprüfen, das grenzt an Beteiligung durch fahrlässiges Verhalten. Alleir Hinweis auf die kleinere Gefährdung im Auto ist in diesem Zusammenhang schon eine Zumutung, selbst wenn man bedenkt, dass auf dem Fahrrad fahrende Senioren im Vergleich zu sie mit ihren Autos anfahrende Seniorenwahrlich einen Vorteil haben.

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joG 14.05.2018, 18:38
6. Ich hatte kürzlich eine Metastudie ....

.....gelesen, nach der die Statistiken zeigen, dass Erst ab gut über 70 das Unfallrisiko ähnlich wird wie das der der Gruppe 25 und darunter.

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markusbu 14.05.2018, 18:39
7. Regelmäßige Nachprüfung für alle

Die Situation ließe sich auf einfache Weise zumindest entschärfen: Wenn sich der Gesetzgeber endlich dazu durchringen würde, die Fahrerlaubnis nur noch auf Zeit (max. 5 Jahre) zu erteilen würde er viel für die Sicherheit im Straßenverkehr tun. Dann würden nämlich altersunabhängig (!) Fehlverhalten (kein Schulterblick, kein Blinken) und Defizite bei der Kenntnis der geltenden Regeln aufgedeckt. Auch würden Einschränkungen, deren Ursache körperliche Gebrechen sind, offenbar und es könnten geeignete Maßnahmen ergriffen werden, um diese Einschränkungen zu kompensieren. Da die Nachprüfung altersunabhängig erfolgt, läuft auch der Vorwurf der Altersdiskriminierung ins Leere.
Für mich ist es nicht nachvollziehbar, warum jedes Kraftfahrzeug regelmäßig auf technische Mängel und Verkehrssicherheit untersucht werden muss, die Fahrtüchtigkeit eines Menschen aber über Jahrzehnte hinweg als gegegen angenommen wird.

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Spiegelleserin57 14.05.2018, 18:40
8.

"Es gibt hier keine Standards. Die Gesundheit, aber auch die Familiensituation und die vorhandenen Alternativen zum Auto sind bei allen Menschen unterschiedlich."
gut erkannt! Wenn es bessere Alternativen zum Auto geben würde, besonders auf dem Land, würden sicherlich viele ältere Menschen auch darauf umsteigen. ABER es gibt sie nicht, selbst unweit von Frankfurt am Main, ca 12km entfernt ist die Fahrt zwischen zwei Orten schlecht, am Wochenende noch viel schlechter bis gar nicht!
Solange solche Verbindungen herrschen wird man wohl niemanden animieren den Schein abzugeben.
Bei dem Unfall ist nicht geklärt warum er geschah. Herzinfarkte können auch Jüngere bekommen, in jedem Alter.
Wenn man bedenkt wie viele junge Leute betrunken Auto fahren oder gleich ganz ohne Führerschein, ist die Anzahl der Unfälle der Älteren doch noch gering.

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herm16 14.05.2018, 18:40
9. na

da haben sich aber zwei getroffen, Nefzger, Wahn, die natürlich aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters alles wissen. Es wird immer so sein, dass ältere Verkehrsteilnehmer mehr an Unfällen beteiligt sind. Aber müssen wir dann den jungen Radler nicht das Radfahren verbieten, die zweifelsfrei an vielen Unfällen beteiligt sind.

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