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Fußverkehr soll gestärkt werden: Umweltbundesamt fordert radikalen Parkplatz-Rückbau
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Zwei Drittel der Parkplätze in Städten sollen weg: Mit diesem Vorschlag will das Umweltbundesamt den Fußverkehr stärken. Der ist rückläufig - auch weil Platz für gehende Menschen knapper wird.

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syt 11.10.2018, 11:31
1. warum nicht für die Fussgänger

und Radfahrer in Städten eine neue Ebene schaffen.Einfach den öffentlichen lauf und Radfahr Bereich anheben,mit einer Ständerbauweise. Lasst die Fahrzeuge unten fahren, Parken. So könnte auch das Abgas abgesaugt,und gereinigt werden. Das Leben findet dann oben ,an der Luft statt.

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dasfred 11.10.2018, 11:31
2. Mir wär's Recht

Allerdings frage ich mich, wie man den Parkplatz Suchverkehr in den Griff bekommen will. Schon heute kurven die Autofahrer stundenlang um den Block. Der Umstieg auf Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel als Standard braucht mindestens noch eine Generation.

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syt 11.10.2018, 11:37
3. Warum nicht einmal

etwas weiter denken,und neue Bereiche erschliessen,in ebenen,wo keine Fahrzeuge gefahren werden ? S-Bahn,Strassenbahn,Busse ,Autos fahren in der unteren Ebene,und können auch parken. In der zweiten Ebene gibt es kein Verkehr,der Abgas erzeugt ?

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bikosaurus 11.10.2018, 11:38
4. Notwendige Reduzierung

...was denn, schon seit 15 Minuten im Netz und keine bösen Kommentare über die Impertinenz des UBA...? :-)

Nun gut: Ich finde das geht in die richtige Richtung. Die Städte sollten entschleunigt werden, die Fußgänger und vor allem Kinder wieder sicherer unterwegs sein. Man sollte den Autoverkehr auf die wirklich erforderlichen Fahrten reduzieren; vieles andere ist Bequemlichkeit. Ich könnte mir vorstellen, dass durch Fußgänger-gerechtere Städte ein Teil des Verkehrs und auch einige Geschäfte, Arztpraxen etc. in kleinere Städte und Ortschaften abwandert/n. Wenn dort dann noch die digitale Infrastruktur verbessert würde, käme man einer besseren Bevölkerungsverteilung ein ganzes Stück näher.

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jhea 11.10.2018, 11:41
5. Andersrum wird ein Schuh draus

Zitat von syt
und Radfahrer in Städten eine neue Ebene schaffen.Einfach den öffentlichen lauf und Radfahr Bereich anheben,mit einer Ständerbauweise. Lasst die Fahrzeuge unten fahren, Parken. So könnte auch das Abgas abgesaugt,und gereinigt werden. Das Leben findet dann oben ,an der Luft statt.
Die Autos aufs Ständerwerk, in den Tunnel oder besser ganz weg.

Denn unten - bzw auf Höhe der Erdoberfläche - da sind die Hauseingänge, die Geschäfte, die Parks, whatever.
Wenn ich um 300 m zu gehen erst eine Treppe 5 m hinauf steigen muss, um dann einem 4,2 m hohen LKW platz machen, geh ich lieber einfach auf der Straße. Und da nicht nur ich so denke, sondern viele, haben wir bald indische Verhältnisse oder wat?

Autos gehören aus Städten raus - Ende.
Innerhalb der Städte ist der öffentliche NV meist gut genug ausgebaut um von a nach b zu kommen, dass man da kein Auto braucht, bzw sich für 5 Euro die Tageskarte kaufen kann um seine Dinge zu erledigen... um ggf zu dem Parkhaus am Rande der Stadt zurück zu kehren um da dann seine Sachen mal zwischen zu lagern wenn man denn direkt für 50kg einkaufen will...

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steueramtsrat 11.10.2018, 11:42
6.

Grundsätzlich ja richtig, wird aber nicht gelingen. Die Bequemlichkeit der Menschen auch die kürzesten Wege mit dem Auto zurückzulegen, wird eher zunehmen. Kann ich in meinem Umfeld beobachten. Aus dem Wohngebiet zum Suppermarkt sind es nicht einmal einen Kilometer, aber man sieht praktisch niemanden zu Fuß/Fahrrad. Dagegen werden die Autos immer größer. Erst war es ein Kleinwagen, dann ein kleiner SUV und dann ein großer SUV, man kann es sich ja leisten. Überzeugen lassen sich doch die wenigsten und Verbote durch den Gesetzgeber wird es nicht geben, da dann das gewählten Mandat futsch ist. Kein Abgeordneter begeht so einen politischen Selbstmord.

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michael.sell 11.10.2018, 11:47
7. Mit gutem Beispiel vorangehen

Ein interessanter Vorschlag, der seine persönliche Wirksamkeit besonders entfalten würden, wenn die Verantwortlichen mit gutem Beispiel vorangehen. Dazu zählt Abschaffung von behördeninternen Dienstwagen (keine high - end E-Autos) bis auf behinderte Mitarbeiter - innerdeutsche Dienstreisen nur mit der Bahn und ÖPNV sowie Spiegel Redakteure, die das per IFG Auskünfte zur Eigendisziplin prüfen !
Sprich - die Behörde ist die Speerspitze der Bewegung und nicht nur Absender !

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t.31 11.10.2018, 11:47
8. Dann Sterben die Innenstädte eben aus

Schon heute explodieren die Parkgebühren, mit der Parkplatzknappheit dürfte das zunehmen, es ist schließlich eine feste Einnahmequelle der Stadt. Der Nahverkehr funktioniert nicht und ich möchte auch nicht den Einkauf mit der Bahn oder Bus transportieren. Strenge Verkehrbetriebe fordern sogar ein Beförderungsgeld, wenn das Transportierte gut (können auch Koffer sein) den Platz einen Fahrgastes entspreche. Wie dem auch sei, Innenstädte bzw. dortige Ldengeschäfte beschweren sich schon jetzt, das deutlich weniger Kundschaft kommt. Einkaufszentren außerhalb der Stadt provitieren also - weiter so!

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demokrit2012 11.10.2018, 11:50
9. Endlich mal ein effektiver Vorschlag für die sauberere Luft

Mehr Platz und Bevorzugung von Fußgängern und Radfahrern. Es müssten auch viel mehr komplett autofreie Zonen geschaffen werden, die nur von Lieferverkehr und ÖPNV befahren werden dürften. Die Frage ist nur, was bietet man den Anwohnern? Neubauten haben in der Regel Tiefgaragen, da ist alles gut. Aber was ist bei allen anderen?

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