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General Motors stellt Elektroauto ein: Das hat Amerika nicht gevolt
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Der Chevrolet Volt sollte General Motors zum Elektroautopionier machen. Nun stellt der US-Konzern das Modell ein, das Amerika polarisiert hat .

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viethto 29.11.2018, 22:06
1. Super Auto

Da ist in der Fotostrecke aber einiges durcheinandergegangen. Schwestermodell des Volt ist der Ampera, Schwestermodell des Volt 2 aber keineswegs der Ampera-e. Der gehört vielmehr zum Bolt, der Volt 2 wurde nie als Opel verkauft. Schade eigentlich, denn er ist beeindruckend alltagstauglich, leise und bequem. Noch mehr als der Ampera, der mir alltäglicher Begleiter ist.

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AntiGravEinheit 29.11.2018, 22:17
2.

Bei den Bildern ist hier und da im Kommentar etwas durcheinander gekommen.
Da wird der Volt plötzlich mal als Bolt bezeichnet, welcher aber der BEV, also ein ganz anderes Auto ist.
Und dann soll der weiterentwickelte Volt, der übrigens Volt II heißt, in Deutschland der Ampera-E sein. Nein, denn Bolt = Ampera-E. Den Volt II gibt es in Europa nicht auf normalem Weg.

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Falsche Küste 30.11.2018, 23:08
3. Irreführung

Tolle Irreführung im Titel. Der Volt ist doch kein Elektroauto, sondern ein Hybride. Außerdem ist der Benzinmotor kein richtiger Motor, sondern ein Generator, der lediglich die Batterie auflädt, aber den Wagen nicht direkt antreibt. Und dann noch die erwähnten Schludrigkeiten mit den Bildunterschriften. Anfangs hatte der Volt auch keine so große Batterie wie heute, sondern kam rein elektrisch nur etwa 40 Meilen weit.

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Andreas-Schindler 30.11.2018, 23:23
4. Den Opel Ampera gab es nur in geringen Stückzahlen

Es gibt genug Artikel über den Opel Ampera und Kunden die gerne dieses Auto gekauft hätten. Wen der Händler nicht Nein gesagt hätte. Den Ampera gab es nur in begrenzter Stückzahl und das Teilweise nur auf Leasing. Jetzt zu Jammer das der Kunde diese Autos nicht wollte stimmt so nicht. Das Problem lag auch bei GM.

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r.bauer3000 30.11.2018, 23:35
5. Nicht der erste (Fehl-)versuch

https://de.m.wikipedia.org/wiki/General_Motors_EV1

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bissig 30.11.2018, 23:35
6. GM hätte den EV-1 weiterbauen sollen

den gab's zwischen 1996 und 1999, aber nur zum Leasen. Der Wagen hatte Potential und war bei den Nutzern beliebt. Würde mich mal interessieren, was man mit den gesammelten Erfahrungen der EV1-Flotte gemacht hat.

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ed.u.cator 30.11.2018, 23:48
7.

Lange, lange vor dem Chevy Volt baute General Motors Ende der 90er schon das Elektroauto EV-1. Wie auch der Volt, war das EV-1 nur ein aufwändiges Feigenblatt, hinter dem General Motors weiterhin gewinnbringende Dreckschleudern zusammenschustern konnte und dabei gleichzeitig geschauspielertes Umweltbewusstsein demonstrieren konnte, um die Regulierer abzuwimmeln. Wie beim EV-1, war auch der Volt nicht das Herzblut von GM, daher war das Marketing halbherzig und die Weiterentwicklung des Elektroantriebs nicht GM's allerhöchste Priorität. Und so wird auch der Volt/Bolt/Ampera ohne viel Fanfare sang und klanglos verschwinden, in ein paar Jahren wird die nächste Krise wieder an den Grundfesten von GM rütteln und der Staat wird die Firma wieder finanziell raushauen. Tesla hat gezeigt, was möglich ist, und dass ein Elektroauto teuer sein darf, solange es nicht wie ein AOK-Chopper aussieht. Eine verpasste Chance by GM, und die Abwärtsspirale dreht sich für den Konzern weiter.

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stefan7777 30.11.2018, 06:02
8. EV-1, oder der Fisch stinkt vom Kopf

https://de.m.wikipedia.org/wiki/General_Motors_EV1 Damals wie Heute weigern sich die Entscheider Realitäten zu akzeptieren. Ihre konservative rechte Haltung führt zu einer Verweigerung, die bis in die eigene Selbstzerstörung mündet. So ist das doch immer mit den Konservativen Rechten, sich wehren, logische Entwicklungen verweigern und am Ende dann doch die nicht mehr ganz neuen Konzepte der Innovativen und "Linken Verräter" übernehmen.

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gerritinho 30.11.2018, 06:34
9. ha-ha-ha

"Der Kunde will das ja nicht" Nein, ein Elektroauto, dass knapp 50.000€ kostet in Golfgröße kann ich mir nicht leisten. Von wollen kann nicht die Rede sein
Siehe Opel Ampera-E: erst konnte der Endverbraucher in gar nicht kaufen, jetzt für horrende Preise. Die Hersteller wollen doch einfach nur ihre Steinzeittechnik so lange wie möglich unters Volk bringen. Und kräftig an Teilen verdienen, weil bei E-Fahrzeugen weder große Ingenieurskunst noch tausende Ersatz-/Reparaturteile anfallen
Hoffentlich erobern die Chinesen bald den westlichen Markt & zeigen mal, wie das geht. Dann gehen bei den etablierten Konzernen die Lichter aus

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