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Genfer Autosalon: Was taugen die neuen E-Autos?
Microlino

Die Hersteller geben sich auf dem Genfer Autosalon grün - und präsentieren jede Menge Elektrofahrzeuge. Aber sind die wirklich reif für den Alltagsgebrauch? Ein Messerundgang mit einem Experten.

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transatco 09.03.2018, 17:58
1. Das ist mir Alles zu herkömmlich gedacht!

Die Autos sehen eben aus wie sonstige Stylingstudien von Verbrennern!!
Ich hatte es schon einmal geschrieben!, ein Elektroauto braucht keine Motorhaube mehr!
Allenfalls eine aerodynamische Front.
Und komme mir keiner mit ungefederten Massen durch Motoren direkt am Rad!

Diese könnten vom Rad selbst hydraulisch oder pneumatisch entkoppelt sein und hätten trotzdem locker im Felgeninnenraum Platz!
Auch Knautschzonen sind kein Argument, da in Zukunft elektronische Systeme jedes Hindernis ob fest oder vorausfahrend leicht erkennen und rechtzeitig verzögern können!
Auch die Karosserieüberhänge sind nicht mehr notwendig, da es keine Antriebsstränge mehr gibt!
Dadurch hätten im Bodenbereich also im tiefstmöglichen Schwerpunkt die größtmöglichen Batterien Platz.

Mir kommen die Entwürfe von der Isetta mal abgesehen (und die ist ja auch nicht neu sondern nur zufällig eben eine für E-Autos besser geeignete Form) so vor wie die ersten Automobile mit Verbrenner die letztendlich nur Kutschen mit Motor und Lenkrad waren!

Innovativ ist das hier nicht wirklich! Styling halt, aber keine echte Neukonzeption Tut mir leid!

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HISXX 09.03.2018, 17:59
2. Man glaubt es nicht

Seit 30 Jahren wird über Elektroautos geredet, aber bis heute haben die deutschen Massenhersteller anscheinend absolut nichts, was man kaufen könnte. Immer nur Studien, Studien, Studien und großspurige Ankündigungen.
Es müste doch möglich sein, einen E-Polo mit 300 km Reichweite für 25000€ anzubieten. Es muss doch kein High Tech mit allem Luxus sein, einfach ein Alltagsauto für den Weg zur Arbeit.
Kürzlich war ich in China. Die erste Fahrt meines Lebens in einem richtigen Elektroauto - das Taxi vom Flughafen.
Normale Limousine, chinesisches Produkt, 270 km Reichweite. Sah nicht allzu teuer aus. In China eine Alltäglichkeit, da redet man gar nicht mehr drüber.
Es ist zum verzweifeln!

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lex1976 09.03.2018, 17:59
3.

EIn Viersitzerfür 80.000 - 2 Mio. €, klasse Sache. Schade dass jeder Fünfte Hierzulande jeden € zweimal umdrehen muss oder schon verarmt ist. Wird wohl doch ein benzinbetriebener Golf 4 eher in Frage kommen bei einer Neuanschaffung.

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xyz890 09.03.2018, 18:03
4.

Deutschland ist eben auch genau so wie beim digitalen Neuland des Internets, Neuland des E-Autos. Die Zukunft ist schon seit Langem in Asian dank verschlafender, Lobby hörender, deutscher Politiker.

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solna 09.03.2018, 18:21
5. China

Wir sind abgemeldet. Bei Hobby-Drohnen, E-Scootern und -Autos haben uns die Chinesen längst überholt. Gut so, mehr Zeit, um Bücher zu lesen und Sprachen zu lernen. Dann wird uns auch auffallen, dass "Lychi" nicht 'schnelles grünes Auto' heißt, sondern 'grünes Auto' (Pinyin-Umschrift: lü che, analog zu grünem Tee, lü cha).

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Nordstadtbewohner 09.03.2018, 18:24
6. Sie liegen falsch

Zitat von HISXX
Es müste doch möglich sein, einen E-Polo mit 300 km Reichweite für 25000€ anzubieten. Es muss doch kein High Tech mit allem Luxus sein, einfach ein Alltagsauto für den Weg zur Arbeit. Kürzlich war ich in China. Die erste Fahrt meines Lebens in einem richtigen Elektroauto - das Taxi vom Flughafen. Normale Limousine, chinesisches Produkt, 270 km Reichweite. Sah nicht allzu teuer aus. In China eine Alltäglichkeit, da redet man gar nicht mehr drüber. Es ist zum verzweifeln!
Wenn es die Möglichkeit gäbe, einen VW E-Polo mit 300 km Reichweite für 25.000 Euro anzubieten, hätte ihn VW längst im Programm. Der würde sich wie "geschnitten Brot" verkaufen. Was spricht derzeit dagegen? Es ist für 25.000 Euro nicht machbar, da die Akkus sehr teuer sind und es die noch zu niedrige Energiedichte der Akkus konstruktionsmäßig (= zu schwer, zu großvolumig) nicht zulässt.

VW bietet dafür den E-Golf in der 2. Generation an. Der soll laut EU-NFZ-Zyklus bis zu 300 km schaffen (VW gibt alltagstaugliche 200 km an), kostet jedoch als Basismodell 36.900 Euro und bereits 1,7 Tonnen wiegt. Dazu kommt, dass VW an einer verkauften Einheit kaum Geld verdient.

Von daher ist ihre "normale chinesische Limousine" fern der Realität. E-Mobilität wird kommen, jedoch ist dauert es einfach noch ein paar Jahre.

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wise_guy 09.03.2018, 18:28
7. Wieso wird das meistverkaufte e-Auto nicht erwaehnt?

Der Nissan LEAF ist das meist verkaufte e-Auto der Welt, weit vor Tesla. Ich besitze einen LEAF und er ist einfach super. Groesser und guenster als der e-Golf. Warum dieser nicht erwaehnt wird, ist mir schleierhaft.

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gerd0210 09.03.2018, 18:39
8.

Zitat von transatco
Die Autos sehen eben aus wie sonstige Stylingstudien von Verbrennern!! Ich hatte es schon einmal geschrieben!, ein Elektroauto braucht keine Motorhaube mehr! Allenfalls eine aerodynamische Front. Und komme mir keiner mit ungefederten Massen durch Motoren direkt am Rad! Diese könnten vom Rad selbst hydraulisch oder pneumatisch entkoppelt sein und hätten trotzdem locker im Felgeninnenraum Platz! Auch Knautschzonen sind kein Argument, da in Zukunft elektronische Systeme jedes Hindernis ob fest oder vorausfahrend leicht erkennen und rechtzeitig verzögern können! Auch die Karosserieüberhänge sind nicht mehr notwendig, da es keine Antriebsstränge mehr gibt! Dadurch hätten im Bodenbereich also im tiefstmöglichen Schwerpunkt die größtmöglichen Batterien Platz. Mir kommen die Entwürfe von der Isetta mal abgesehen (und die ist ja auch nicht neu sondern nur zufällig eben eine für E-Autos besser geeignete Form) so vor wie die ersten Automobile mit Verbrenner die letztendlich nur Kutschen mit Motor und Lenkrad waren! Innovativ ist das hier nicht wirklich! Styling halt, aber keine echte Neukonzeption Tut mir leid!
Wenn der Motor in der Felge sitzt, heißt das doch die Magnete sind auf der Innenseite der Alufelge befestigt, also direkt unter dem Reifen. Dies ist der bewegliche Außenteil des Motors, auch kurz Außenläufer genannt.

Die Achse ist über ein Kugellager mit dem Außenläufer verbunden. Auf der Achse sitzen die Spülen, die sich nicht drehen, da sonst Schleifringe nötig wären. Zwischen den Spulen und den Magneten befindet sich der Luftspalt.

Wo soll sich jetzt Ihre Hydraulik befinden und was soll die bewirken, an welcher Stelle?

Und wie soll die Aufprallenergie verarbeitet werden. Keine Bremse der Welt kann soviel Energie aufnehmen, wie eine Knautschzone.

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akkusoon 09.03.2018, 18:46
9. Kein guter, da (bewusst?...) unvolständiger Artikel

Das wichtigste E-Modell, das Tesla Model 3 für den Massenmarkt (Basis ca. knapp 40.000 Euro), wird mal wieder geflissentlich nur am Rand erwähnt, obwohl es doch in Genf gezeigt wird - nur nicht vom Hersteller selber. Die Produktion läuft, wenn auch schleppend, an und wird bald 10.000 Stück erreichen. Lieferungen für reservierte Modelle in D Frühjahr 2019.
Hier ein Bericht aus Genf
http://teslamag.de/news/tesla-model-3-auf-dem-genfer-autosalon-2018-ausgestellt-18229
Nein, ich bin kein Lobbyist sondern ein ganz normaler Reservierer und Rentner.

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