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Geschützter Fahrradweg : "Kampfradler sind das Ergebnis einer schlechten Infrastruktu
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Berlin hat als erste Kommune in Deutschland einen geschützten Radweg vorgestellt. Sollen mehr Menschen vom Auto aufs Fahrrad umsatteln, braucht es davon nach Expertenmeinung mehr.

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wasistlosnix 09.11.2017, 18:02
1. Super

Ein Radweg der nicht zugeparkt werden kann.

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toll_er 09.11.2017, 18:04
2. Kampfradler soso

Schuld an den Kampfradlern ist die Infrastruktur... also:; Wie immer die anderen. Fassen Sie sich doch bitte mal an den Kopf, da stimmt was nicht.
Der "Kampfradler" ist eine Spezies sehr aggressiver Mitmenschen, die auf dem Rad endlich ein schönes Betätigungsfeld gefunden haben, dass ja von Menschen wie Ihnen noch gerechtfertigt wird.

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stammtischhistoriker 09.11.2017, 18:08
3. Raser

Was ist mit rücksichtslosen und gefährlichen Autofahrern? Sind die auch das Ergebnis einer schlechten Infrastruktur oder sind das einfach nur schlechte Menschen? Oder ist es vielleicht so, dass es Ar*****er gibt, und die fahren halt Autos und Fahrräder?

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DanielHartmut 09.11.2017, 18:12
4. Bevor die lieben Radfahrer…

… jetzt ihre vergoldeten Radwege bekommen, sollten wir zunächst über Kennzeichen, Fahrradsteuern und eine verpflichtende Fahrradprüfung nachdenken. Es kann nicht sein, dass sich Radfahrer an keine Regeln halten müssen und der Autofahrer die Zeche zahlt.

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Benjowi 09.11.2017, 18:13
5. Manche sind wohl gleicher vor dem Gesetz?

Zitat: "...doch es fällt auch mir als Radfahrer schwer, mich an Regeln zu halten, wenn ich den Sinn der Verkehrsführung nicht erkenne."
Wenn ich mich so als Autofahrer verhalte und mich nur an Regeln halte, deren Sinn ich erkenne, bin ich in kürzester Zeit den Führerschein los. Seit wann darf man wählen, welche Regeln iman einzuhalten gedenkt. Der Gipfel ist noch, wenn es zu einem Unfall wegen gravierendem Regelverstoß des Radlers mit einem Kfz kommt, ist obendrein der Autofahrer Schuld.

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Eine Wahrheitssuchende 09.11.2017, 18:15
6. @toll_er

Zitat von toll_er
Schuld an den Kampfradlern ist die Infrastruktur... also:; Wie immer die anderen. Fassen Sie sich doch bitte mal an den Kopf, da stimmt was nicht. Der "Kampfradler" ist eine Spezies sehr aggressiver Mitmenschen, die auf dem Rad endlich ein schönes Betätigungsfeld gefunden haben, dass ja von Menschen wie Ihnen noch gerechtfertigt wird.
"Kampfradler" gibt es als Autofahrer, Fußgänger, Motorradfahrer usw. Diese Menschen sind meiner Meinung nach keinem Verkehrsmittel fest zuzuordnen. Der gleiche Mensch benimmt sich auf dem Rad so wie als Autofahrer, je nach dem wie er/sie gerade unterwegs ist. Als Radfahrer über rote Ampeln, als Autofahrer bei grün auf bereits zugestaute Kreuzungen um nur ein Beispiel zu nennen, das ich täglich beobachten kann. Von schlimmeren Verstößen mal abgesehen.
Wir sollten aufhören, über die "Radfahrer" oder die "Autofahrer" zu schimpfen - es sind wir Menschen.

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grossmutter 09.11.2017, 18:17
7. Ach, Holland...

Obwohl (oder gerade weil?) in den NL Brom- und Snorfiets (45 km/h Moped bzw. Mofa) auf Sonderwegen fahren müssen/dürfen, ist bei annähernd gleicher pro-Kopf-Fahrleistung wie in Deutschland das Risiko eines tödlichen Unfalles für die Kraftradfahrer dort etwa viermal so groß wie hierzulande.

Auch das kilometernormierte Risiko eines schweren oder tödlichen Unfalles bei Radfahrern ist in NL keineswegs so gering, wie die Radweg-Advokaten uns das immer glauben machen möchten. 2016 verzeichneten die NL offiziell 191 im Verkehr getötete Radfahrer (D: 393) - für ein Volk mit rund 1/5 der Einwohner Deutschlands ist das auch angesichts der aktuell doppelten pro-Kopf-Radfahrleistung der Niederländer wahrlich kein Ruhmesblatt.

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niroclean 09.11.2017, 18:25
8. ....täglich erlebe ich das Elend...

..beim Radfahren. Ich bin selbst Auto- und Radfahrer und fahre täglich 24 Kilometer mit dem Rad. Was ich da so erlebe ist einfach unglaublich - da fahren Autofahrer an Kreuzungsbereiche, missachten den kreuzenden Radweg, mit dem Smartphone in der rechten Hand und versuchen mit der linken Hand mit dem Fahrzeug nach links abzubiegen. Natürlich wird dabei nicht auf den vorfahrtberechtigten Radfahrer geachtet.
Radwege mit gestrichelten Linien auf der Fahrbahn? - Ist einer von den verantwortlichen Planern für solche Wege mal selbst einige Zeit auf solch markierten Radwegen gefahren? Man wird laufend abgedrängt, mit hoher Geschwindigkeit im Seitenabstand von wenigen Zentimetern überholt und oft genug sind die Streifen zugeparkt. Ich halte mich nicht für ängstlich, aber als Radfahrer muss man schon ein gewisses Maß an Abenteuerlust und Risikobereitschaft haben um das tagtäglich durchzustehen. Auf separaten Radwegen die deutlich von der Fahrbahn getrennt sind lässt es sich viel angenehmer und sicherer fahren. Wenn man möchte das mehr Menschen dieses umweltfreundliche und gesunde Verkehrsmittel nutzen, dann sollte man in gute Radwege investieren mit eindeutiger Trennung vom Autoverkehr.

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egoneiermann 09.11.2017, 18:27
9.

Zitat von wasistlosnix
Ein Radweg der nicht zugeparkt werden kann.
In Mannheim hat man versucht am Marktplatz den Radweg mit Betonschwellen von der Fahrbahn zu trennen um das Parken zu verhindern. Resultat nach einem Tag waren die Schwellen (und einige Autos) kaputt, weil dann doch viele versucht haben, über die Schwellen zu kommen. Die Frage ist nur, wieviel Schwellen braucht es noch, bis bestimmte Autofahrer akzeptieren, nicht überall parken zu können.

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