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Initiative der Umwelthilfe: 45 Städten droht Klage wegen Diesel-verschmutzter Luft
DPA

Düsseldorf, München, Stuttgart: Hier hat die Deutsche Umwelthilfe bereits Diesel-Fahrverbote erwirkt. Jetzt hat die Organisation weitere Städte im Visier.

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artist69 24.08.2017, 12:33
190.

Zitat von FritzR.
Diejenigen, die ein Diesel-Verbot fordern, sind in meinen Augen egoistische Umweltverschmutzer. Solange es keine echten, umweltfreundlichen Antriebe gibt, führt das Diesel-Verbot zu mehr Umweltverschmutzung durch vermehrten Ausstoß des Klima-Killers CO2. Energieeffiziente Diesel produzieren zwar mehr.....
Das Klima ist eh nicht mehr zu retten, da hilft auch kein Diesel fahren! Die Stickoxide schaden hier und jetzt dem Menschen1

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artist69 24.08.2017, 12:36
191.

Zitat von Wofgang
Ich hab da noch einen 16 Jahre alten Toyota Benziner, dann fahr ich halt in Zukunft mit dem in die Innenstadt. Wenn das der Wunsch der ganzen Krakeler ist, bitteschön.
Mach das gerne, ich denke nicht, dass Millionen anderer Dieselfahrer so handeln können.

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artist69 24.08.2017, 12:37
192.

Zitat von ich2010
nicht nur das. die autobesitzer sind die dummen da sämtliche kosten und konsequenzen beim aitobesitzer hängen bleiben die "saubere" duh ist fein raus. oder wird der finanzielle schaden etwa von diesem verein getragen? wohl kaum.
Warum auch, die Regierung und die Autokonzerne sind schuld und müssen sich ne Lösung einfallen lassen. Und die kennen wir alle. Viel Spaß bei der Wahl.

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notbehelf 24.08.2017, 12:38
193. Öfen und Kamine

Zitat von artist69
Ja, es gibt noch viel mehr Themen als den Diesel. Machen Sie doch mal was gegen den Rest. Ich fahre übrigens selber Euro5 Diesel und freue mich sehr über die DUH Klagen.
Da sollte man auch die ofen- und Kaminliebhaber mal informieren.

"Private Holzöfen und -kamine erhöhen die Feinstaubbelastung in Deutschland erheblich. Dies geht aus Datensätzen einzelner Bundesländer hervor, die das Umweltbundesamt (UBA) in Dessau aufgearbeitet hat. Nach den Berechnungen der Experten liegen die Emissionen aller Kleinfeuerungsanlagen teilweise über den Gesamtemissionen aus dem Straßenverkehr. Sie tragen damit im Herbst und Winter maßgeblich zur Überschreitung der Grenzwerte bei."
Die sollte man auch alle verbieten.
m.spiegel.de/wirtschaft/a-986492.html

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ostap 24.08.2017, 12:39
194. richtig so

Die Gesundheit der Bevölkerung muss oberste Priorität haben.
Es gibt ja auch einen einfachen technischen Ausweg: Dieselfahrer stellen auf Erdgas um. Fertig.

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burghard42 24.08.2017, 12:40
195. Na ja,

Zitat von burlei
Aber sicher kann man das erklären. Sogar ganz einfach. Die Aussage, dass in Büros 950 Mikrogramm Stickoxide erlaub sind, ist eindeutig falsch. So einfach. Die zulässige Belstung findet man in den "Technische Regeln für Arbeitsstätten" unter Pkt. 4.1 (1) "In umschlossenen Arbeitsräumen muss gesundheitlich zuträgliche Atemluft in ausreichender Menge vorhanden sein. In der Regel entspricht dies der Außenluftqualität." und diese ist auf 40µg/m³ festgelegt. Die 950µg, die ständig kolportiert werden, sind für besondere Arbeitsplätze wie Stahlwerke, Schweißereien usw festgelegt. Hier halten sich auch selten Kinder, Alte, Schwangere usw auf, dazu setzt sich der Arbeitnehmer solcher Belastung höchstens 8 Std am Tag aus. Zu finden sind diese Maximalbelastungen deshalb auch in den "Technische Regeln für Gefahrstoffe". So, sollten sich also tatsächlich mal in einem Büro Stickoxidwerte von mehr als 40µg finden, hat bestimmt jemand das Fenster aufgemacht und die Dieselabgase reingelassen.
Ihr Beitrag hat etliche sach- und fachliche Fehler.
-Die 950µg/m³ NOx gelten generell für Arbeitsplätze.....egal wo in
Deutschland ...als unbedenkliche Obergrenze (aus gesundheitlichen Gründen) und als Arbeitsplatzgrenzwert (!) gemäß TRGS 900
-die von Ihnen eingebrachten 40µg/m³ gelten für Wohngebiete
im Jahresdurchschnitt
-für Büroräume gilt ein Richtwert (!) für NOx von 60µg/m³

Und
nun denken Sie mal in Ruhe über gesetzliche Grenzwerte und
empfohlene (!) Richtwerte nach deren Wichtung nach

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ziehenimbein 24.08.2017, 12:40
196. Da haben Sie vollkommen recht,

Zitat von vonlipwig
Nun, wenn Sie Ihren Ansatz konsequent zu Ende denken, müssen Sie jede Art der Belastung einstellen oder exterm minimieren: Gas- und Ölheizungen, Kaminöfen, Nutzfahrzeuge/Baumaschinen, die Landwirtschaft, Kohlekraftwerke, Flugverkehr, Frachtschiffe ... . Zusätzlich würde ein Verzicht auf Fleisch die Umwelt stark entlasten. Wer abends zuhause vor dem Kamin sitzt, eine ältere Heizung hat, täglich sein Stück Fleisch möchte, wer aus reiner Bequemlichkeit nicht den ÖPNV nutzt ........ und sich jetzt echauffiert, nur weil er zufällig keinen Diesel fährt, der ist einfach nur ein Pharisäer.
aber leider gibt es für viele Verursacher keine Grenzwerte, im Gegensatz zum Fahrzeug. Die Gerichte können ja den Gesetzgeber auffordern auch die Emissionen der anderen Verursacher zu begrenzen. Bis das geschehen und umgesetzt wurde, gibt es halt nur wenige Möglichkeiten die Belastung einzuschränken. Mich nervt einfach nur, dass diejenigen die etwas tun angefeindet werden. Seien wir doch mal so ehrlich, den meisten Autofahrern ist es doch vollkommen egal was hinten rauskommt, solange sie es nicht selber einatmen. Da geht es um Fahrspaß, Individualität und ne dicke Hose. Wenn ich bei meinem Diesel mal kräftig Gas gebe, macht es einfach mächtig Spaß, wenn die Karre maximal beschleunigt. Wenn die Karre nur die Hälfte an Leistung und/oder Drehmoment hätte, käme ich auch überall hin und womöglich noch nicht einmal deutlich später.

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fördeanwohner 24.08.2017, 12:42
197. -

Zitat von artist69
Der DUH muss dem angeschmierten Dieselkäufer keine Vorschläge machen. Der DUH kümmert sich um die Gesundheit. Vorschläge muss der Anschmierer in Form von Autokonzern oder Komplize Regierung.
Das sehe ich etwas anders. Wer sich Deutsche Umwelthilfe nennt, sollte dann auch für alle Menschen da sein und ihnen dabei helfen, die Umwelt zu verbessern. Aber angeschmierte Dieselfahrer scheinen ja seit neuestem sowohl für einige Mitbürger, Umweltschutzhilfen und die Politik keine Menschen mehr zu sein, da sie ja diese ganz bösen Diesel fahren.
Wir haben damals ganz bewusst ein kleines sparsames Dieselfahrzeug WEGEN der Umwelt gekauft. Und so geht es vielen.

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burlei 24.08.2017, 12:43
198. Da erdreistet sich ein Verein...

... und pocht auf die Einhaltung von Gesetzen. Jungejunge! Genau so wie die Polizei, die die Einhaltung von Gesetzen überwacht. Wie können die nur? Wenn ich eine Bank überfallen will, ist das meine Sache, da haben die sich nicht mit der Begründung "Diebstahl ist verboten" einzumischen. Gesetze gelten für mich nur, wenn sie mir nützen. Der Staat hat schon so viele Möglichkeiten des Gelderwerbs mit anderen Mitteln als illegal erklärt, da muss man sich doch mal wehren. So jedenfalls kommt mir hier die geballte Wut der DUH-Hasser vor. Gesetze? Klar, immer, wenn sie mir nützen und andere schaden. Andersrum garnicht! Geballter, purer Egoismus. Deutschland 2017 eben, einen Monat vor der Wahl der CDU/FDP zur neuen Regierung. Hauptsache, es bleibt alles beim alten. Vor allem bei der Kungelei zwischen Regierung und Autoindustrie.

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santoku03 24.08.2017, 12:45
199.

Zitat von Stefan_G
Der Grenzwert für Büros beträgt 60 µg NO2/m3.
Falsch.
"Völlig unverständlicherweise werden Jahresdurchschnittsgrenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) von 40µg/m³ im Straßenverkehr als Grenzwert festgelegt, obwohl die Grenzwerte von Schadstoffen in Innenräumen weitaus großzügiger betrachtet werden und der Mensch sich zu 70-80 Prozent des Tages in Räumen aufhält. Höchst offiziell sind am deutschen Arbeitsplatz für Beschäftigte laut Bundesgesundheitsblatt 950 Mikrogramm pro Kubikmeter Innenraumluft als „Maximale Arbeitsplatz-Konzentration“ (MAK) erlaubt. Also gut 20 Mal so hoch wie für Stickstoffdioxid auf Straßen – und zwar acht Stunden täglich und 40 in der Woche."
Zitiert nach "Deutsches Ärzteblatt".

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