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Initiative der Umwelthilfe: 45 Städten droht Klage wegen Diesel-verschmutzter Luft
DPA

Düsseldorf, München, Stuttgart: Hier hat die Deutsche Umwelthilfe bereits Diesel-Fahrverbote erwirkt. Jetzt hat die Organisation weitere Städte im Visier.

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Nordstadtbewohner 24.08.2017, 11:01
30. Deutsche Umwelthilfe - Ein eingetragener Verein

der sich hauptsächlich durch Abmahnungen und Steuergelder finanziert, um einer Mehrheit die eigene Lebensweise aufzuzwingen. Ich denke, die Bundesregierung wird geeignete Maßnahmen ergreifen, um das Dieselproblem für alle Beteiligten (Autobesitzer und Autohersteller) zufriedenstellend zu lösen. Die DUH hingegen will nur ihre engstirnige Ideologie verbreiten. Ich hoffe, dass man dieser Organisation bald den (Steuer)Geldhahn zudreht.

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vonlipwig 24.08.2017, 11:01
31.

Zitat von iffelsine
Eine Ankündigung vor mindestens 5 Jahren wäre fair gewesen gegenüber uns Dieselfahrern. Dann hätten wir beim letzten Fahrzeugwechsel schon einen Benziner kaufen können. Bei einem solchen abrupten Fahrverbot sitzen wir jetzt auf unseren Fahrzeugen, die wir mit gültigen Umweltplaketten erworben haben und verlieren 10.000e Euro. Das ist Enteignung ! Aber schauen wir mal, wie das kontrolliert wird. Ich fahre erst einmal weiter in die Stadt. Bei so viel Wertverlust kann ich einige hundert Knöllchen vertragen !
Es wird nichts nutzen, auf einen Benziner umzusteigen.
Dieser Verein mit ca. 200 Mitgliedern und einer fragwürdigen Finanzierung hat sich jetzt auf die Stickoxide und den Diesel konzentriert, weil die Deppen im VW-Konzern mit ihren Betrügereien eine offene Flanke geliefert haben.
Wenn die ersten Fahrverbote wegen NOx in Städten angeordnet sind, wird die DUH sich die Feinstaubbelastung vornehmen und Klagen/Fahrverbote wegen Überschreitung der Grenzwerte anstreben. Und da schneiden Benziner - zumindest die mit Direkteinspritzung - schlechter ab als moderne Diesel. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis sie damit auch nicht mehr in die Stadt dürfen.

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Teilzeitalleinerzieherin 24.08.2017, 11:01
32. in Städten mit Flughäfen - allen voran Frankfurt/Main -

müsste die Umwelthilfe, wenn es ihr tatsächlich um die Luftverschmutzung ginge, auf Flugverbote hinwirken.

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ziehenimbein 24.08.2017, 11:02
33. Was eine Ignoranz!

Zitat von fredadrett
Es kann doch nicht sein das sich ein e.V. derart gesellschaftswidrig verhält und dafür noch steuerliche Vergünstigungen erhält. Verklagen von Städten und Millionen Autofahrern das Benutzen ihrer PKW verbieten zu lassen ist doch nicht gemeinnützig. Das ist reine Profilierungslust ohne.....
Hallo!
Es geht in erster Linie um gesundheitsschädliche Abgase, etwas das im Zweifelsfall krank macht und die Lebensqualität mindert. Steht nich das Recht auf Leben und Gesundheit etwas höher als jenes, ein Fahrzeug zu fahren, dass man relativ kostengünstig bewegen kann? Vielleicht sollte sich die Mehrzahl der Kommentatoren mal an den besonders neuralgischen Stellen für ein paar Tage einquartieren. Erklären Sie doch den Kindern mit Atemwegserkarnkungen wieso Ihr Recht auf Freie Fahrt durch die ganze Republik, mehr wert ist als deren Wunsch nach besserer Luft.

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gerd klünder 24.08.2017, 11:02
34. Ich finde das prima!

Mal was anderes als die sonstige Aufregungskultur. Sobald irgendwas schief läuft, prügeln alle auf die hingestellten Bösewichter ein - Autohersteller, Landwirtschaft, Pharmaindustrie - Konsequenzen gibt es aber niemals, never. Resch macht Nägel mit Köpfen und nur so kommen wir weiter in der Diskussion.

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bri4n 24.08.2017, 11:02
35. Entschuldien Sie mal.

Sämtliche Kommentatoren scheine zu verdrängen wer hier der wahre Schuldige ist. Und zwar die deutsche Autoindustrie. Die Autoindustrie die sich zu einem Kartell zusammengeschlossen hat, weil die ach so tollen deutschen Ingenieure nicht in der Lage waren Ihre Diesel den Grenzwerten entsprechend zu bauen. Bzw. für die Manager nicht kosten gerecht. Die selbe Autoindustrie die jetzt tatsächlich von Ihren betrogenen Kunden erwartet, wieder neue Autos zu kaufen, gelockt von einer lächerlichen Prämie.
Also wenn es jemanden gibt dem hier Verachtung entgegen schlagen sollte, dann sind es die Automobil Hersteller.

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mc_os 24.08.2017, 11:02
36.

Zitat von fredadrett
Es kann doch nicht sein das sich ein e.V. derart gesellschaftswidrig verhält und dafür noch steuerliche Vergünstigungen erhält. Verklagen von Städten und Millionen Autofahrern das Benutzen ihrer PKW verbieten zu lassen ist doch nicht gemeinnützig. ....
Doch! Genau das ist es. Denn es gibt geltende Gesetze, welche seit Jahren nicht eingehalten oder gar schlicht ignoriert werden.
Von den Politikern, egal welche Gesinnung. Und der Industrie. Und den Verbrauchern, die sich nicht dafür interessieren.
Einzelne betroffene Bürger können sich nicht wehren, dafür wurden die Hürden [mit Absicht?] sehr hoch gesetzt. Keine Privatperson hat das Geld, die Zeit und die Ausdauer zu klagen. Abgesehen davon, dass jede Privatperson dann genauso angegriffen, beleidigt und bedroht werden würde wie dieser Verein.

Die Angriffe gegen diesen Verein - hier im Forum, aber besonders von o.g. Politikern und Lobbyisten - zeugen von einer tiefen Ablehnung demokratischer Grundrechte. Beängstigend.

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testuser2 24.08.2017, 11:03
37. Einfach Cooooool

Klar Frau Hendricks, die Autoindustrie arbeitet am Problem, sehr witzig ! Die Autoindustrie versucht doch nur, neue Fahrzeuge zu verkaufen (mit Staatsunterstützung als Abwrackprämie "die Fahrzeugflotte zu erneuern") also sogar noch aus ihrem Betrug ein Geschäft zu machen. Die alten Dreckschleudern sollen dann ins dumme Ausland verschoben werden.
Und klar zweifeln jetzt die ersten Leute die Grenzwerte an und wollen diese lieber nach oben schieben, als sie einzuhalten. Wie in anderen Bereichen das auch versucht wird: SAR-Wert unserer Handys zu hoch, ok, vielleicht kann der Wert ja angehoben werden, Radioaktive Belastung zu hoch, Grenzwerte anheben, Natursteine geben doch auch radioaktive Strahlen ab.
Schön dass der Druck auf die durch Merkel gedeckten Betrüger aufrecht erhalten wird. Liebe Dieselfahrer: Bloß mal nicht die Schuld den Aufklärern geben, sondern den Verursachern (Merkel seit zig Jahren und der Autoindustrie) !

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uban1 24.08.2017, 11:03
38.

Ich hoffe dass die unabhängigen Richter hier eine Entscheidung im Sinne des Gesetze, d.h. Schutz der Gesundheit, fällen.
Wenn die Automotoren den gesetzlichen Anforderungen nicht genügen da der Hersteller die nicht einhalten konnte, aber trotzdem verkaufte, dann sollen die betrogenen Kunden sich an den Hersteller wenden.

Falls diese Pleite gehen, das ist dann freie Marktwirtschaft, dass was die Hersteller und die Regierungsparteien ja schon immer als anstrebenswert verlaufen.
Ist zwar für Betroffene bitter, aber notfalls einen neuen Kredit für ein gesetzeskonformes Auto zu bekommen dürfte für 98% der Betroffenen möglich sein, schliesslich haben wir ja fast Vollbeschäftigung und und ging es noch NIE wirtschaftlich besser, da können die paar Millionen Diesel modernsiert oder, mit Abschlag, auch ins Ausland verkauft werden.

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don_politicus 24.08.2017, 11:03
39. Ich verstehe die Aufregung nicht...

Warum wird die DUH angefeindet? Die Organisation sieht Missstände und fördert dazu auf, diese Missstände zu beheben. Wenn eine Kommune der Meinung ist, die DUH liegt falsch, kann der Rechtsweg eingeschlagen werden. Fertig. Die DUH entscheidet letztlich nicht über etwaige Fahrverbote o.ä. - das machen die Gerichte. So, wie es in einem Rechtsstaat der Fall sein soll.
Wenn die DUH Recht bekommen sollte - dann hat sie der Gesellschaft doch objektiv einen guten Dienst erwiesen: Gültige Normen, gedeckt durch die Legitimation von Parlamenten, werden dann durchgesetzt. Was kann der Gesellschaft besser dienen als die Durchsetzung der gültigen Normen, die in einer Gesellschaft gültig sind?
Insofern zielt die Wut (?) auf den falschen Akteur: Nicht die DUH veranlasst Rechtsfolgen - die Gerichte tun es. Und diese werden nur dann Rechtsfolgen erlassen, wenn aktuell die gültige Rechtslage nicht eingehalten wird.

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