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Kältemittelstreit mit der EU: Daimler setzt auf CO2 in Klimaanlagen

Der Autobauer Daimler will den Streit mit der EU-Kommission um Kältemittel in Klimaanlagen mit einer neuen Strategie lösen. Die Stuttgarter kündigen an, künftig auf Kohlendioxid (CO2) als sicheres und umweltschonenderes Kühlmittel zu setzen - und bekommen dabei Unterstützung von der Konkurrenz.

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travelfox42 07.03.2013, 13:29
1. Gwp

Global Warming Potential - hört sich sehr pseudowissenschaftlich an...

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Airkraft 07.03.2013, 13:40
2. Tue Gutes und rede darüber!

Bin ja sonst kein Freund von Daimler und den "anderen Verdächtigen", aber hier scheint man mal was wirklich Sinnvolles - gegen große und größte Widerstände - zu machen!

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JuppZupp 07.03.2013, 15:19
3. Na endlich

Jetzt sollten sich noch ein paar weitere internationale Hersteller dem anschliessen.

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echo0815 07.03.2013, 17:12
4. Wenn jetzt noch FIAT und die Franzosen mitziehen,

dürfte das Thema R1234yf gelaufen sein. Dann fehlt in der EU nur das allgemeine Verwendungsverbot für alle anderen Hersteller.

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AnonymZZ 07.03.2013, 18:15
5. Deutsche Hersteller Kältemittel

Also ab 2006 konnte man testen. M.E. ist da genug Zeit gewesen, um das von der EU vorgeschlagene Mittel zu prüfen. Ab 2011/2012 macht Daimler dann einen Test, um festzustellen das Kältemittel ist brennbar und gefährlich. Dies liest man im Spiegel in der ADAC motorwelt usw. Das z.B. Ford das Mittel nicht für gefährlich hält und eigene Test gemacht hat, erfährt man nur aus der Wirtschaftswoche. Um objektiv hier Stellung nehmen zu können, sollten auch die Befürworter zu Wort kommen. Aber die Auto-Presse plus Spiegel/Focus ist fest in deutscher Hand. Das ist kein gutes Zeichen von Objektivität und läßt tief blicken.

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AnonymZZ 07.03.2013, 18:19
6. Deutsche Hersteller Kältemittel

Also ab 2006 konnte man testen. M.E. ist da genug Zeit gewesen, um das von der EU vorgeschlagene Mittel zu prüfen. Ab 2011/2012 macht Daimler dann einen Test, um festzustellen das Kältemittel ist brennbar und gefährlich. Dies liest man im Spiegel in der ADAC motorwelt usw. Das z.B. Ford das Mittel nicht für gefährlich hält und eigene Test gemacht hat, erfährt man nur aus der Wirtschaftswoche. Um objektiv hier Stellung nehmen zu können, sollten auch die Befürworter zu Wort kommen. Aber die Auto-Presse plus Spiegel/Focus ist fest in deutscher Hand. Das ist kein gutes Zeichen von Objektivität und läßt tief blicken.

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maga80 07.03.2013, 19:28
7. Daimler setzt auf CO2 in Klimaanlagen

Auf CO² wurde schon mal gesetzt und dann vom VDA im Jahr 2009 umgeschwenkt (worin auch Daimler derzeit mit Zetsche im Präsidium sitzt), alles nach dem Motto "wir brauchen weltweit eine einheitliche Lösung".
Auch Daimler hat lange Zeit die Test des Umweltbundesamtes und der deutschen Umwelthilfe ignoriert und selbst behauptet, dass 1234yf absolut sicher sei.
Selbst wenn der Weg zu CO² der bessere ist, braucht sich Daimler nun dafür wahrlich nicht feiern zu lassen.
Den Misst haben sie (das Management) sicht selbst eingebrockt.
Und dieses mal sind die Behörden und die EU ausnahmesweise unschuldig. Das muss auch endlich mal gesagt werden, denn Bauweise oder gar ein bestimmtes Mittel sind nicht vorgeschrieben.
Bei der Vorschriftenschreibung der 2006/40 war die Industrie sicherlich wie immer dabei.
Nun bleibt abzuwarten, wie mit den aktuell inkonform produzierten Fahrzeugen A-/B-/SL-Klassen umgegangen wird. Defacto sind die ausgestellten COCs ungültig weil das Kältemittel nicht der Genehmigung entspricht und damit darf keine Zulassung erfolgen.
Demnach müssten die Zulassungsstellen in ganz Europa die Zulassung untersagen. Die Folgen für Daimler wären angesichts der guten Zulassungszahlen für A-/B-Klasse undenkbar.
Wenn aber mit allen Inkonformitäten so nachsichtig umgegangen werden würde, dann hätten wir noch viel mehr unsichere Produkte in Europa.
Produkte, die Mindestsstandards in Europa nicht erfüllen dürfennicht auf den Markt!
Das gilt für schlechte elektrische Chinaprodukte genauso wie für deutsche Pkw.

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sarang he 07.03.2013, 19:58
8. Testen ist nicht so einfach

Zitat von AnonymZZ
Also ab 2006 konnte man testen. M.E. ist da genug Zeit gewesen, um das von der EU vorgeschlagene Mittel zu prüfen. Ab 2011/2012 macht Daimler dann einen Test, um festzustellen das Kältemittel ist brennbar und gefährlich. Dies liest man im Spiegel in der ADAC motorwelt usw. Das z.B. Ford das Mittel nicht für gefährlich hält und eigene Test gemacht hat, erfährt man nur aus der Wirtschaftswoche. Um objektiv hier Stellung nehmen zu können, sollten auch die Befürworter zu Wort kommen. Aber die Auto-Presse plus Spiegel/Focus ist fest in deutscher Hand. Das ist kein gutes Zeichen von Objektivität und läßt tief blicken.
speziell bei R-1234yf. Vor allem, wenn die Ansichten zur Sicherheit der Marketingabteilung des Herstellers mit denen der HSE-Abteilung kollidieren.

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Alwran 08.03.2013, 00:20
9.

Achja ... Neverending Story ... und es geht gar nicht um eine extrem abstrakte Gefahr. Das Erleben der Gefahr ist aus wissenschaftlichen und statistischen Gründen ziemlich niedrig. Im Kern geht es darum, das es nur ein Unternehmen gibt das r134yf in großen Mengen herstellt und einige wichtige Patente bei einem japanischen Konzern liegen. Der Preis für das Kühlmittel ist seit dem Erdbeben in Japan drastisch angezogen, da ein Produktionswerk dabei zerstört wurde. Dagegen hat ein deutscher Konzern wichtige Patente für CO2 Klimaanlagen - dieser hat beste Kontakte nach Stuttgart und WOB. Aber bis heute keine betriebssichere und klein genügende Klima präsentieren können. Nunja ... am Ende wird der Verbraucher so oder so für diese wirtschaftspolitische Geschichte drauf zahlen. Ich befürchte nur bei einer CO2 Klimaanlage im Moment eher mehr als weniger. Zum einen müssen sie wegen höherem Diffusionsverlust häufiger befüllt werden, sie werden schwerer und haben einen schlechteren Wirkungsgrad. Was man am Verbrauch und den sonstigen Betriebskosten sehen wird. Gut für den Kunden? Mindestens Zweifelhaft ...

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