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Kamerabasierte Assistenzsysteme: Ich sehe was, was du nicht siehst
AP

Kernstück von Roboterautos sind Kameras, die um ein Vielfaches besser sehen als der Mensch. Einer der führenden Anbieter ist das israelische Software-Unternehmen Mobileye.

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fatherted98 27.03.2018, 07:47
1. Das einzige...

.......Assistenzsystem das wirklich sinnvoll wäre, wäre ein nicht ausschaltbarerer Abstandswarner der automatisch bremst....nur das will ja keiner, weil (heute morgen wieder erlebt) man ja am liebsten 2 m hinter dem Vordermann herfährt...bei Tempo 100 wohlgemerkt.

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muskat51 27.03.2018, 08:13
2. Was ist der Unterschied

zwischen einem lernenden und einem selbstlernenden System und warum hat man noch nie von einem fremdlernenden System gehört? Der Beitrag setzt sich dem Verdacht aus, Reklamegekreisch wiederzugeben.

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rennflosse 27.03.2018, 09:32
3. Eine Kamera

Eine Kamera, die besser sieht als der Mensch, gibt es nicht. Der Mensch hat die Fähigkeit, auch ein unzureichendes Bild im Gehirn quasi zu "verbessern" und daraus Schlüsse zu ziehen.
Nimmt man die im Internet zahlreich zu findenden DashCam - Aufnahmen als Referenz, stellt man mühelos fest, dass die Bilder nur unter Idealbedingungen wirklich gut sind. Das menschliche Auge hat dagegen einen viel größeres Sichtfeld und das ganz ohne die Verzerrungen eines Weitwinkelobjektivs. Und es sieht vor allem bei Nacht und schlechten Sichtverhältnissen besser.

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mzprum 27.03.2018, 10:47
4. fatherted98 - Abstandsregler sind Murks ...

... und weit entfernt von der Alltagstauglichkeit. es macht einfach keinen Spaß, wenn ihr Fahrzeug immer eine Vollbremsung macht, wenn ein anderes Fahrzeug nach den Überholvorgang knapp vor ihnen wieder einscheert ... oder der vorausfahrende seinen Hintern beim abbiegen nicht schnell genug wegkommt, sie aber leicht vorbeigekommen waren. Was glauben sie warum die LKW-Fahrer die Funktion abschalten? Wenn wir uns alle Mal auf die Systeme verlassen, dann wird's lustig auf den Straßen.

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Flari 27.03.2018, 10:55
5.

Zitat von rennflosse
Eine Kamera, die besser sieht als der Mensch, gibt es nicht. Der Mensch hat die Fähigkeit, auch ein unzureichendes Bild im Gehirn quasi zu "verbessern" und daraus Schlüsse zu ziehen. Nimmt man die im Internet .....
Nur weil Sie mal wieder etwas nicht begreifen oder kennen?
Ich habe regelmässig Anwendungen, in denen die Auswertung der Kameraufzeichnung, insb. mit Nachbearbeitung, um Welten bessere Ergebnisse liefert, als wenn ich das mit den Augen direkt betrachte.
Und nein, den Vergleich sollten Sie nicht mit einem 50-Cent China-Cammodul durchführen...
Bzgl. Sichtfeld: Vor einiger Zeit hat man Weitwinkelobjektive erfunden, kann Cams ggf. drehen oder sogar mehrere Cams digital verbinden, bis zu einer 360° Rundumansicht mittels eines "Balles"..

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DerBlicker 27.03.2018, 10:59
6. genau deshalb darf man nicht abschalten können

Zitat von mzprum
... und weit entfernt von der Alltagstauglichkeit. es macht einfach keinen Spaß, wenn ihr Fahrzeug immer eine Vollbremsung macht, wenn ein anderes Fahrzeug nach den Überholvorgang knapp vor ihnen wieder einscheert ... oder der vorausfahrende seinen Hintern beim abbiegen nicht schnell genug wegkommt, sie aber leicht vorbeigekommen waren.
Die Vollbremsung erfolgt zurecht, damit der Sicherheitsabstand wieder eingehalten wird. Abgesehen davon kann man durch absichtliches Gasgeben den Assistenten jederzeit überstimmen, wenn man nicht schläft. Schläft man am Steuer war die Vollbremsung auch dringend notwendig, sonst hätte es gekracht.

Nein, Abstandsassistenten müssen Pflicht sein und dürfen nicht abschaltbar sein.

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hauptinvestor 27.03.2018, 11:09
7.

Was kostet so eine Kamera inkl. Folgekosten und allfällige Wartung. Da sind meine müden Augen klar im Vorteil, die waren schon von Anfang an dabei, haben Sachen gesehen von denen ein Kamera nur träumen kann. Bei Regen, Schneefall und Staub gibt es ein super Reinigungssystem genannt Augenlid, Sie wissen schon, wisch und weg. Die Stromversorgung ist auf Lebensdauer garantiert ;-) .
Bei kleinen Verletzungen gibt es ein Selbstheilungssystem, ohne Aufpreis, das ist schon was. Was man sich nicht aussuchen kann ist die Farbe, na ja, man kann nicht alles haben. Dann ist da noch der automatische Focus, geht wie die Sau. Kombiniert mit der Bildverarbeitungssoftware ist das schon ein gutes Paket.
Insgesamt ein womöglich unterschätzter Faktor. Das Auge und das Hirn liese sich speziell fürs Autofahren sehr gut schulen, nur wirds halt nicht gern gemacht. Da vertrauen lieber viele auf die Technik und wundern sich dann wenn schiefgeht.

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schorsch_69 27.03.2018, 11:10
8. Och Joh!

Das einzige, was ich auch auf dem Bild zum Artikel einmal mehr bzw. nicht sehe, ist der möglichst optimale Rundumblick für Lenkende eines KfZ. Hier verhindert, mal wieder, durch ein wahnsinnig großes Etwas auf bzw. vor der Windschutzscheibe.
Wenn alle KfZ in Zukunft selbstlenkend und -sehend sein sollen, warum keinen nahezu oder ganz fensterlosen Kubus auf den Strassen rollen lassen?
Willkommen in der neuen, schönen Welt!

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wissen007 27.03.2018, 11:15
9. Eine Risikoanalyse für autonomes Fahren fehlt bisher

Das Unternehmen Mobileye gehört seit 2017 dem Technologiekonzern Intel. Zusammen mit BMW will dieser Firmenverband bis 2021 selbstfahrende Autos auf den Markt bringen. 2021 selbstfahrende Autos auf den Markt bringen. Fahrerassistenzsysteme nutzen Kamera, Radar oder Laserscanner, um zu erkennen, was im Umfeld des Autos passiert. Vielleicht ist in einem ersten Schritt ein Blick in den Erfahrungsschatz der zivilen Luftfahrt, bzw. in die Betriebsführung von Kernkraftwerken zielführend. Bei beiden Technologien werden seit Jahren autonom arbeitende Systeme eingesetzt. In der Luftfahrt ist es der allgemein bekannte Autopilot.
Jeden ist aus der Vergangenheit bekannt, dass durch den Ausfall von Detektoren schon mehrere Flugzeuge abgestürzt sind. Und das obwohl jahrelange Erfahrungen in der Ausführung der Autopiloten vorliegen. Etwas weniger Euphorie in die Erwartungen an die Zuverlässigkeit der autonom fahrenden Autos wäre wohl daher angebracht.
Bisher vermisse ich eine entsprechende Risikoanalyse für derartige Systeme im Straßenverkehr.
In einem wichtigen ersten Schritt für das autonome Fahren müssten deshalb erst einmal die Schutzziele benannt werden. Darauf aufbauend sind die notwendigen Detektionssysteme festzulegen. Erst dann kommen die softwarebasierten Auswertesysteme zum Einsatz.
Was ich bisher über autonomes Fahren gelesen habe ist „Stückwerk“ ohne einen systematischen Ansatz.

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