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Klimapolitik: EU-Staaten stimmen für schärfere CO2-Standards für Autos
DPA

Es war ein stundenlanges Ringen. Am Ende einigten sich die EU-Umweltminister darauf, den CO2-Ausstoß bis 2030 um 35 Prozent zu senken. Die Bundesregierung konnte sich nicht durchsetzen.

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teichenstetter 10.10.2018, 08:16
1. Kann ja eigentlich nicht sein

das immer wieder versucht wird, den Weg zur Reduzierung des C02 Ausstosses zu verschleppen. Mit einer Gesetzeslage im Nacken, wird die Modernisierung der Autoflotten und die Anpassung an die neuen Forderungen zielstrebiger angegangen. Selbst wenn es Arbeitsplatzverschiebung gibt - wenn man den Weg nicht einschlägt, ist irgendwann für alle Ende Gelände.

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rosenblum 10.10.2018, 08:17
2. Deutschland bremst beim Umweltschutz

Diese Schlagzeile kostet Deutschland mehr Arbeitsplätze, als uns die Autoindustrie mit ihrem "weiter so" versprechen kann. Genau die Autoindustrie, die sich bis vor kurzem selbst noch als Vorreiter in Sachen Umweltschutz gefeiert hat - und sich für technologische Höchstleistungen feiern ließ. Alles Lug und Trug wie sich jetzt herausstellt. Die deutsche Autoindustrie muss sich ehrlich machen. Und das heißt: Wir sind schnell, schwer, technisch rückständig, umweltschädlich - und bauen SUV's mit Internet serienmäßig. Yeah! Jeder Kia oder Hyundai hat mehr Zukunftschancen als Autos Made in Germany.

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lesheinen 10.10.2018, 08:34
3. .... soll sinken.

Ein schönes Wort, dieses "soll". Fängt mit "S" an wie "salbungsvoll". Aber die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Bundesregierung, einst selbsternannte Vorreiterin des Umweltschutzes, mittlerweile entzaubert, das alles nicht so wörtlich nimmt. Auf der einen Seite gibt sie dem Druck der Auto- und sonstiger Industrie nach, auf der anderen hat sie Angst vor der Totschlagkeule "wegfallende Arbeitsplätze".der Gewerkschaften. Handeln und Gestalten sieht anders aus. Es ist ein Trauerspiel, dass die Justiz, die wahrhaftig anderes zu tun hat, stellvertretend Politik im wahrsten Sinne des Wortes machen muss, dies aber nur punktuell kann.
Ich glaube nicht, dass sich real hier im Land schnell, also bis 2030, etwas grundlegend ändern wird. Das geschieht erst, wenn die Industrie merkt, dass ihre Abnehmer durch die von Abgasen geschwängerte Luft sterben und den Gewerkschaften durch schwindende Zustimmung bewusst wird, dass eine Methusalempolitik weder auf langer, noch auf kurzer Sicht etwas bringt.

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lupenreinerdemokrat 10.10.2018, 08:34
4.

Wieviel Prozent der CO2-Emissionen in der EU stammt tatsächlich von PKW?
LOL.
Genau das ist der Grund, warum man über diesen grenzdebilen Mist nur noch müde grinsen kann..... ;-)
Leute, fangt endlich an, Umweltschutz zu betreiben und treibt das dämliche Gesindel aus den EU-Parlamenten raus! Diese Gruppe seltsamer Lebensformen hat jegliche Daseinsberechtigung in Entscheiderpositionen grandios verspielt!
Wacht auf Leute! Wie lange wollt ihr noch die schweigenden Lämmer sein?

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Harald Schmitt 10.10.2018, 08:35
5. Augenwischerei

Dann bauen die nur noch Elektroautos, die man mangels Reichweite udn LAdemöglichkeiten nicht entsprechend nutzen kann.
Der Strom kommt dann aus Kohle- und Gaskraftwerken und die stoßen auch CO2 aus, das geht nur nirgends in die Berechnung mit ein.
Das ist doch nur die VErschiebung des Problems. 100% wird nie aus Ökoquellen kommen und die 60 Jahre alten Atomkraftwerke in Frankreich werden auch nicht ewig funktionieren und der Müll löst sich auch nicht über NAcht in Luft auf. Dafür fahren dann lauter 2 Tonnen Autos wegen den riesigen Batteriepaketen und leicht entflammbar auf den Strassen rum.
Aufm Parkplatz stolpert man dann noch über die ganzen Ladekabel.

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urbanism 10.10.2018, 08:40
6. Das Problem sind nicht die bestehenden Grenzwerte

war bringen schärfere Grenzwerte, wenn sich die Automobilkonzerne eh nicht daran halten. Das Problem sind nicht die bestehenden Grenzwerte sondern dass diese Werte nicht ein Konzern einhält sondern durch Tricksereien immer wieder Schlupflöcher auftun damit sie Uralt Technologien Gewinnbringend an den Endverbraucher verhökern können.

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MM-Kane 10.10.2018, 08:44
7. Schade

Schade, dass das kurzsichtige Streben der Autobosse nach immer mehr Gewinnen dazu führt, dass Deutschland den technologischen Anschluß an die Welt verliert, wir die Klimaziele verfehlen werden (peinlich) und im schlimmsten Falle wieder die Arbeitnehmer die Zeche zahlen müssen.
Bin mal gespannt wann unser Trump gewählt werden wird wo uns die Anderen ja soooo übel mitspielen.

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Johannes Meier 10.10.2018, 08:44
8. Sehr gut

Richtig so. Es ist alles auch ein Stück Bequemlichkeit. Muss ich übers Wochenende nach London fliegen? Wieviele Köpfe sitzen in den Autos? Zu 80% nur einer. Hier gibt's ne Menge CO2-Einsparpotential. Dann noch 50% der Waren auf die Schienen und alles ist gut.

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penie 10.10.2018, 08:46
9. Die Physik folgt nicht der Logik der Parlamentarier

Es ist - erst recht beim ungebrochenen Trend zu immer größeren, schwereren und häufig allradgetriebenen Autos - schlicht nicht möglich, den CO2-Ausstoss um weitere 35% zu reduzieren. Die Reduktionsvorgaben wurden auch bisher nur auf dem Prüfstand, nicht im realen Leben erreicht. In diesem Stil wird es weiter gehen, z.B. durch den Einsatz von plug in-Hybriden, die auf den ersten Kilometern mit Strom fahren und damit nach derzeitigen Messverfahren einen extrem geringen CO2-Ausstoß erreichen. Also: Bitte schön weiter Symbolpolitik betreiben und sich selbst und der Öffentlichkeit in die Tasche lügen.
Die Zukunft des Planeten wird in China, USA und evtl. Indien entschieden. Europa spielt für den globalen CO2-Ausstoß nur noch eine geringe Rolle.

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