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Konkurrenz durch Internethandel: Das Autohaus stirbt aus
DPA

Klassische Autohäuser stehen einer Studie zufolge vor drastischen Einschnitten. Das Internet und die Macht der Autokonzerne bedrohten vor allem die Existenz unabhängiger Händler.

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sametime 07.11.2018, 15:43
1. Kommt darauf an.

Ein Autohändler, der nur sehr wenige Modelle oder nur einfache Ausstattungsvarianten zeigen kann, der hat sicher ein Problem. Ein Händler mit einer guten Auswahl und guten Verkäufern braucht die Online-Konkurrenz nicht so zu fürchten. Ich kaufe lieber zu einem ähnlichen Preis (lässt sich ja verhandeln) vor Ort beim Händler als bei einer anonymen Online-Plattform.

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ctwalt 07.11.2018, 15:48
2. Wundersam

bekomme ich doch eine T6 Bus mit Wunschausstattung 30% unter deutscher UVP als Italien Reimport. Zu welchen Kinditionen kauft der ein ?

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bert_baller 07.11.2018, 15:51
3. Welch Überraschung!

Da kündigen die Hersteller erst vor Jahren die Bindungsverträge vieler Autohäuser an ihre Marke und bringen diese schon dadurch ins Rotieren. EU-Re-Importe und Online-Plattformen mögen ja beliebter geworden sein, aber vor allem die Hersteller sollten sich dringend überlegen, ob die von ihnen mitverschuldete Krise und der Direktvertrieb auch beinhaltet, künftig die Reparaturen älterer Wagen zu übernehmen. So große Kartons zum Zurückschicken sind bisher unüblich. Aber wahrscheinlich hofft man, dass Autos in der Zukunft gar nicht mehr repariert, sondern nach einem nächsten selbstverschuldeten Skandal mit Steuermitteln eingestampft werden. Dafür spart man ja andererseits am umweltschädlichen Katalogpapier...

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dr.eldontyrell 07.11.2018, 15:56
4. Haha, der ist gut!

"Außerdem klagte jeder zweite Händler, dass die Loyalität der Kunden abnehme."
Die Loyalität der Kunden passt sich eben an die Loyalität der Automobilindutrie gegenüber ihrer Kunden an.
War lange Jahre BMW-Fahrer. Aber einen Turbo-Vierzylinder-Fronttriebler können alle anderen auch, und das für wesentlich weniger Geld mit besserer Austattung. An deutschen "Premiumfabrikaten" ist nur noch der Preis und der Wertverlust "Premium". Sorry, und die Marge für die Konzerne.

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gehirnflausch 07.11.2018, 16:06
5. Selbst Schuld

In meinen Augen sind das viele Händler selbst Schuld. Nicht wenige glänzen hauptsächlich mit purer Arroganz und auch nicht gerade wenige, zumindest bei uns in der Ecke, sind durchaus bekannt dafür, dem Kunden auch gerne faule Eier ins Nest zu legen. Ich kenne mehr als nur einen Fall, wo der unfallfreie Wagen es definitiv doch nicht war, oder wo Mängel ganz klar und offensichtlich verschwiegen wurden, und so weiter. Trifft natürlich auf Gebrauchtwagen zu, aber ehrlich, möchte ich da meinen nächsten Neuwagen kaufen? Nein, danke. Von den astronomischen Werkstattpreisen mal ganz abgesehen. Das ist doch nicht zu rechtfertigen, dass die freie Werkstatt die selben Teile für einen Bruchteil des Preises verbaut, statt der Händler, wo das passende Markenzeichen am Haus prangert. Ich habe persönlich 0 Interesse daran, mein nächstes KFZ beim Händler vor Ort zu erwerben.

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mariomeyer 07.11.2018, 16:09
6. Yo!

Verstehe ich es richtig, dass es in dem Artikel allein um Neuwagen geht? Dann könnte ich das Kaufverhalten der Kunden nachvollziehen (auch weil es bei anderen - zugegebenermaßen kleineren - Anschaffungen längst Alltag ist - etwa bei Unterhaltungselektronik, Spielzeug, bestimmten Textilien usw.). Beim Gebrauchtwagenkauf hingegen könnte es sich jedoch unter Umständen lohnen, das Fahrzeug zuerst in Augenschein zu nehmen, bevor man dem Händler ein Angebot unterbreitet.

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eulenspiegel1979 07.11.2018, 16:27
7.

Zitat von dr.eldontyrell
"Außerdem klagte jeder zweite Händler, dass die Loyalität der Kunden abnehme." Die Loyalität der Kunden passt sich eben an die Loyalität der Automobilindutrie gegenüber ihrer Kunden an. War lange Jahre BMW-Fahrer. Aber einen Turbo-Vierzylinder-Fronttriebler können alle anderen auch, und das für wesentlich weniger Geld mit besserer Austattung. An deutschen "Premiumfabrikaten" ist nur noch der Preis und der Wertverlust "Premium". Sorry, und die Marge für die Konzerne.
Naja ... mein BMW ist deutlich besser und solider verarbeitet, als ein vergleichbares Modell aus Fernost oder Frankreich und der Wiederverkaufswert ist ebenfalls höher. Zudem sind Feedback und Haptik der Armaturen erstklassig. Da wackelt nix, da fällt nix ab, da zerkratzt nix. Das Interface von Audio / Navi / Telefon ... ist verglichen mit anderen Marken intuitiv und logisch. Selbst nach 150.000 Kilometern fährt er sich immer noch wie ein Neuwagen.

Wir besitzen noch einen Peugeot 3008 aus dem Nachlass meines Schwiegervaters. Kein schlechtes Fahrzeug, aber die Bedienung der Instrumente ist vergleichsweise grausig. Die Verarbeitung ist teilweise schlampig, die Spaltmaße unterirdisch. Vollgestopft mich Technik, von der ich täglich erwarte, dass sie ihren Geist aufgibt.

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dth1978 07.11.2018, 16:28
8. Schlechte Beratung

Es liegt auch an der schlechten Beratungsqualität vieler „Verkäufer“. Es gibt da leider nur wenige Ausnahmen und auch nicht markenspezifisch.

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dirkcoe 07.11.2018, 16:29
9. Nicht nur das

Das klassische Autohaus lebt heute zu einem guten Teil von seiner Werkstatt. Nimmt der Anteil der Elektrofahrzeuge deutlich zu, stirbt die Werkstatt praktisch aus. Es fallen keine Ölwechsel, keine kaputten Auspuffteile und vieles andere mehr an. EAutos sind praktisch wartungsfrei und brauchen allenfalls Mal neue Bremsbeläge. Damit ist das Autohaus dann eh gestorben.

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