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Kostenloser Nahverkehr: So teuer wie eine Elbphilharmonie pro Jahr
DPA

Gratis-Tickets für Bus und Bahn: Die Bundesregierung erwägt dies aus Umweltgründen. Aber wie hoch wären die Kosten? Hamburg hat nachgerechnet.

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Tr1ple 14.02.2018, 07:38
1. Die kosten können durch eine Steuer eingetrieben werden

Man kann einfach den Soli abschaffen und eine neue Steuer einführen die für die Kosten des ÖVP aufkommt. Das Hauptproblem sind aber nicht die Kosten sondern die Verteilung der Kosten. Wie finanziere ich Buslinien die eigl. unrentabel sind. Wie oft wird modernisiert und wer Trift die Entscheidungen wo und was eingekauft wird. Ich erinnere an die großen Lobby Aktionen von Bus Herstellern die dazu geführt haben die Straßenbahnen aussterben zu lassen.

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karsten.burger 14.02.2018, 07:41
2. Nahverkehr statt Elektroautos fördern

Das würde wahrscheinlich viel schneller die Luft entlasten. Man müsste ermitteln, wieviel Tonnen weniger Dreck mit einer bestimmten Summe Geldes erreicht werden können.
Ähnlich CO2: welche Methode reduziert wieviele Tonnen CO2? Und dann unabhängig von Ideologie die beste Methode nehmen... Es sei denn, man will nur so tun als ob und in Wirklichkeit eine Lobby bedienen oder den Privatleuten das Geld aus der Tasche ziehen, um die Wirtschaft anzukurbeln.

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maxmarius 14.02.2018, 07:42
3. Wer das bezahlen soll?

Ständig jammert die Autoindustrie nach Unterstützung durch die Politik/Gesellschaft.
Eventuell sollte man diese jetzt auch mal andersrum zur Beteiligung "bitten". Um denen die Stillegung ihrer Fahrzeuge zu ersparen wird der kostenlose Nahverkehr ja schließlich auch erwogen.

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dbrown 14.02.2018, 07:43
4. Schöne Vorstellung

Aber selbst wenn das Geld da wäre, die Verkehrsbetriebe wären gar nicht in der Lage, dann auch Takte von 10 Minuten oder weniger zu gewährleisten.

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blub123x4 14.02.2018, 07:44
5. Denkfehler?

Geht doch dann nicht um die Erlöse sondern nur um Kostendeckung? Was kostet die Infrastruktur in Hamburg pro Jahr? Gewinne muss man nicht mehr machen.

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jcla 14.02.2018, 07:44
6. Smart Grid

Vielleicht erstmal einen Lowcost Fahrschein für schwach ausgelastete Zeiträume in den großen Städten anbieten so wie die CC-Card nur eben light (gültig nur werktags zwischen 9 und 15 Uhr) aber eben for free?

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HansFan 14.02.2018, 07:45
7. Die Preise sollten bei einigen Tarifen jährlich um 5 Prozent sinken.

Das würde zu einem langsamen Übergang führen. Man könnte die Kapazitäten schrittweise aufbauen und könnte auch sehen, ob sich ein Lenkungseffekt einstellt. Man könnte die Tarife und Fahrkartenarten gezielt auswählen und das System feinjustieren.
Schnellschüsse wie sie in der Regel von der Politik kommen sind fast immer großer Unsinn.
Wenn man langsam anpasst kann man aus der ganzen Sache auch wieder aussteigen, die staatlichen Förderungen langsam wieder zurückfahren und so die Preise steigen lassen.
Man hat dann einen sanften Übergang und ein Ausstiegsszenario.
Für die Politik ist das aber wahrscheinlich zu wenig werbewirksam.

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rainerwäscher 14.02.2018, 07:46
8. Funktioniert nicht

Warum kostenlos? Nicht die Kosten schrecken mich ab, sondern die anderen Fahrgäste. Und genau das würde bei kostenlosem ÖPNV nicht besser werden. Dazu kommt noch die erheblich längere Fahrdauer und dass ich nicht wie mit dem Auto von Tür zu Tür fahren kann.

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joG 14.02.2018, 07:46
9. Ich habe nie darüber....

....nachgedacht, dass der Nahverkehr etwas kostet, wenn ich sie nicht verwendete. Sie ist umständlich und an Haltestellen ist es windig und Lederschuhe oder Anzughosen leiden. Diese Kosten sind tatsächlich bedenkenswert. Und sich in einen vollen Bus eng mit Menschen, die man im Leben nicht nahe sein wollte? Also, ein frischer Tagesstart fühlt sich anders an.

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