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Kraftstoffkosten: Bundeskartellamt überprüft erneut Spritpreise
DPA

Die Spritpreise bleiben ein Aufregerthema. Das Bundeskartellamt überprüft sie jetzt grundlegend - bei den Raffinerien und Großmärkten. Ab 2013 sollen Autofahrer außerdem per App für das Smartphone die jeweils günstigste Tankstelle in ihrem Umfeld finden.

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freidimensional 27.09.2012, 12:42
1. Was immer hier an Aktivität seitens irgendwelcher

Zitat von sysop
Die Spritpreise bleiben ein Aufregerthema. Das Bundeskartellamt überprüft sie jetzt grundlegend - bei den Raffinerien und Großmärkten. Ab 2013 sollen Autofahrer außerdem per App für das Smartphone die jeweils günstigste Tankstelle in ihrem Umfeld finden.
"Bundes"-Veranstaltungen proklamiert wird - es ist nicht wert, darüber nachzudenken.
Der BUND, und vor allem der BUNDesfinanzminister, kann und wird keinerlei Interesse daran haben, den Spritpreis herunterzufahren bzw. auch nur den geringsten ernsthaften Willen zu haben, dass das geschieht. Im Gegenteil, er gewinnt immer, mit jeder noch so an den Haaren herbeigezogenen neuerlichen Verteuerung.
Warum sollte es auch anders sein - er lebt ja samt seinem Etat sein Dasein auf Zeit im wesentlichen aufgrund der sprudelnden Quelle aus dem Mineralölbereich.
Diskussionen darüber sind bestenfalls schlechte Unterhaltungsbeiträge für Ahnungslose.

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kalanak 27.09.2012, 13:26
3. Kleiner Tipp!!!

Zitat von sysop
Die Spritpreise bleiben ein Aufregerthema. Das Bundeskartellamt überprüft sie jetzt grundlegend - bei den Raffinerien und Großmärkten. Ab 2013 sollen Autofahrer außerdem per App für das Smartphone die jeweils günstigste Tankstelle in ihrem Umfeld finden.
Lasst die FDP das machen. Dann besteht garantiert keine Gefahr, dass der Spritpreis und damit die Mehrwertsteuereinnahmen auch nur einen Cent sinken. Die finden bestimmt einen Weg, das ganze so zu implementieren, dass der Effekt genau in die andere Richtung geht.

Man könnte zum Beispiel einen lokalen Infrastrukturkoeffizieten (z.B. die Fieberkurve des lokalen FDP-Verantwortlichen multipliziert mit der Quersumme des Zahlenäquivalents des Tankstellennamens) mit einbauen, der die lokale Wirtschaftskraft mit in den Preis einkalkuliert und somit sicherstellt, dass diese "bereinigten" Preise des Sprits weit genug auseinanderliegen.

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gazettenberg 27.09.2012, 14:16
4.

Zitat von sysop
Die Spritpreise bleiben ein Aufregerthema. Das Bundeskartellamt überprüft sie jetzt grundlegend - bei den Raffinerien und Großmärkten. Ab 2013 sollen Autofahrer außerdem per App für das Smartphone die jeweils günstigste Tankstelle in ihrem Umfeld finden.
In Deutschland dürfen Unternehmer immer noch selbst entscheiden, zu welchem Preis sie Waren und Dienstleistungen anbieten. Daher erschließt sich mir nicht, warum sich das Bundekartellamt für den Rohölpreis interessiert. Wenn ein Konzern meint, er kann 5 Euro für den Liter Sprit fordern, dann soll er das versuchen. Und wenn er dadurch pleite geht, dann hat ihn der Markt abgestraft. Punkt.

Schuhhersteller müssen ihre Produkte ja auch nicht zum 1,5fachen des Rohlederpreises verkaufen.

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drumitus 27.09.2012, 14:38
5. Für wen arbeiten die eigentlich ?

das Bundeskartellamt kann doch an sich abgeschafft werden, für den normal zahlenden und arbeiten wird und wurde doch eh nie was bewirkt. Wahrscheinlich hatte Mutti nicht gesponsorte Tankkarte mitgehabt und musste mit Entsetzen feststellen wie teuer Sprit ist ;)

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Flari 27.09.2012, 14:54
6.

Zitat von gazettenberg
In Deutschland dürfen Unternehmer immer noch selbst entscheiden, zu welchem Preis sie Waren und Dienstleistungen anbieten. Daher erschließt sich mir nicht, warum sich das Bundekartellamt für den Rohölpreis interessiert. Wenn ein Konzern meint, er kann 5 Euro für den Liter Sprit fordern, dann soll er das versuchen. Und wenn er dadurch pleite geht, dann hat ihn der Markt abgestraft. Punkt. Schuhhersteller müssen ihre Produkte ja auch nicht zum 1,5fachen des Rohlederpreises verkaufen.
Vielleicht sollten Sie sich mal ein ganz klein wenig mit dem Kartellrecht und anderen Gesetzen beschäftigen.
In vielen Bereichen hat der Staat berechtigterweise bei den Preisen mitzureden.
Wohnraummiete, allg. Versicherungstarife, Telekommunikation, Stromtarife, Netzentgelte, und so weiter...
Lesen Sie keine Zeitung? *g

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gazettenberg 27.09.2012, 16:23
7.

Zitat von Flari
Vielleicht sollten Sie sich mal ein ganz klein wenig mit dem und anderen Gesetzen beschäftigen. In vielen Bereichen hat der Staat berechtigterweise bei den Preisen mitzureden. Wohnraummiete, allg. Versicherungstarife, Telekommunikation, Stromtarife, Netzentgelte, und so weiter... Lesen Sie keine Zeitung? *g
Der Staat soll für ausreichend Wettbewerb sorgen, notfalls durch Verhinderung von Fusionen.

In der Telekommunikation ist nur ein einziges Unternehmen reguliert, der Rest kann seine Preise nach Belieben festsetzen.

Und auch Ihre Miete können Sie nach eigenem Ermessen festlegen, solange nicht im gesamten Stadtgebiet ein realer Wohnungsmangel amtlich festgestellt wird.

Auch mein (Öko-)Stromanbieter kann seinen Strompreis selbst bestimmen. Erhöht er die Preise, habe ich ein außerordentliches Kündigungsrecht und kann mir einen anderen Anbieter suchen - wenn ich das möchte.

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KobiDror 27.09.2012, 16:58
8. Prof. Dr. rer. nat. phil.

Zitat von freidimensional
"Bundes"-Veranstaltungen proklamiert wird - es ist nicht wert, darüber nachzudenken. Der BUND, und vor allem der BUNDesfinanzminister, kann und wird keinerlei Interesse daran haben, den Spritpreis herunterzufahren bzw. auch nur den geringsten ernsthaften Willen zu haben, dass das geschieht. Im Gegenteil, er gewinnt immer, mit jeder noch so an den Haaren herbeigezogenen neuerlichen Verteuerung. Warum sollte es auch anders sein - er lebt ja samt seinem Etat sein Dasein auf Zeit im wesentlichen aufgrund der sprudelnden Quelle aus dem Mineralölbereich. Diskussionen darüber sind bestenfalls schlechte Unterhaltungsbeiträge für Ahnungslose.
Vielleicht sollten Sie mal einen Blick in den Haushalt werfen. Die Zahlen für 2011 alles in Millionen Euro:
Gesamteinnahmen: 573 351
Energiesteuer aka Mineralölsteuer: 40 036
Umsatzsteuer: 138 957
Lohnsteuer: 139 749

Das sind nicht mal 7% der Einnahmen. Die Umsatzsteuer ist zwar fast genauso viel wie die Lohnsteuer und damit einer der Hauptsteuerquellen. Die Umsatzsteuer bei der Energiesteuer beträgt rund ein Drittel. Man darf auf die 40 Mrd also nochmal 13,3 Mrd draufrechnen. Selbst dann sind es nur 9,2% (53,3 Mrd Euro) der Gesamteinnahmen, die aus dem Tanken kommt. Nicht zu unterschätzen, aber bei weiten nicht der Bringer. 10000 weniger Arbeitslose sind da weit mehr wert als 10ct mehr beim Spritpreis (nur eine Vermutung)

Quelle Steuerarten
Quelle Umsatzsteuer beim Tanken

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styxx66 27.09.2012, 17:17
9. xxx

Zitat von sysop
Die Spritpreise bleiben ein Aufregerthema. Das Bundeskartellamt überprüft sie jetzt grundlegend - bei den Raffinerien und Großmärkten. Ab 2013 sollen Autofahrer außerdem per App für das Smartphone die jeweils günstigste Tankstelle in ihrem Umfeld finden.
Genau, und bei dieser Überprüfung stellen sie fest, dass der Staat bei einem Spritpreis von 1,70 € ca. "EINEN EURO" einsackt. Im Umkehrschluss bedeutet das, wenn wir keine Steuern auf Sprit hätten, wären wir bei einem Literpreis von 70 Cent. Was bitteschön wollen also diese Hosenwackler eigentlich feststellen?

Das Bundeskartellamt ist ein Witz und so unnötig wie ein Kropf.

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