Forum: Auto
Las Vegas: Selbstfahrender Bus startet - und baut Unfall
AP

Es dauerte keine zwei Stunden, da gab es den ersten Unfall mit dem neuen selbstfahrenden Bus in Las Vegas. Zuvor hatten viele Menschen Schlange gestanden, um gratis mitzufahren.

Seite 1 von 11
emil_erpel8 09.11.2017, 01:05
1.

Ja, so geht, das, wenn das Zeug dann auf der Straße ist und das ganze Marketinggeschwafel und die gefälschten Schönwetterstatistiken nichts mehr zählen. Das war vorhersehbar. Es wird noch viele Jahrzehnte bis Jahrhunderte dauern, bis Rechner in der Lage sein werden, konsistent sicher auf nicht Eingeplantes zu reagieren. Wer Ahnung von der der Technik hat weiß doch längst, wie unglaublich weit Rechner davon noch entfernt sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
taglöhner 09.11.2017, 01:06
2.

A spokesman for the City of Las Vegas told the BBC the crash was a “fender bender” - a minor collision - and that the shuttle would likely be back out on the road on Thursday after some routine diagnostics tests.

“A delivery truck was coming out of an alley,” public information officer Jace Radke said.

"The shuttle did what it was supposed to do and stopped. Unfortunately the human element, the driver of the truck, didn’t stop.”

BBC

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sikasuu 09.11.2017, 01:14
3. Ja doch, ein überzeugendes Beispiel für die Leistungsfähigkeit....

... und die soliden Aussagen der beteiligten Industrien!
.
Na ja, vielleicht auch die Ausnahme& der Vorführeffekt, doch nur 2-3 % solcher Irrläufer bei Millionen selbstfahrender "autonomer" Autos, machen die ganzen schönen Gewinne & die Akzeptanz kaputt!
Wird nicht immer so "gut" ausgehen wie in diesem Fall
.
Das üben wir noch mal! Auf Wiedervorlage in 20-30 Jahren :-))

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ratz1967 09.11.2017, 01:14
4. Alkohol und Handy erhalten Neue Unfallgefahr...

Zu Alkoholunfällen und Handyunfällen gesellen sich jetzt noch zusätzlich Unfälle verschuldet durch die Rache unterbezahlter Programmierer.
Es geht nicht und ich verstehe die Leute nicht, die behaupten, dass es geht!
Autonome Fahrzeuge bräuchten Strassen, die sich wie ein Ei dem anderen gleichen, deren Fahrbahnbreite bis aufs Muckeseggele stimmen, Kreuzungen, die überall gleich aussehen und Manuelle Fahrer, die alle gleich reagieren, keinen Alkohol trinken und keine Whatsapp Nachricht am Lenkrad schreiben. Es darf nie Ladung verloren werden, und, wie Tesla schon gezeigt hat: Es darf keine Kehrmaschine auf der Überholspur die Autobahn sauber machen. Alles.... ALLES was irgendwie aus der Norm fällt verursacht bei den autonomen Fahrzeugen Unfälle und Gefahr für Leib und Leben! Wer behauptet alle Unbillen im Strassenverkehr programmiert vorraussehen zu können, ist ein fast schon wahnsinniger Optimist!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pfeiffffer 09.11.2017, 01:51
5. Sind die zu blöd, Sensoren in den Bus einzubauen?

Der simpelste Sensor wäre eine Plastikstange an der Front, die bei Berührung mit wasauchimmer in das Fahrzeug geschoben wird und dort einen Kontakt schließt und somit eine Vollbremsung auslöst.

Da sind ja mein Rasenmäherroboter und Staubsauger schon weiter, als die mit ihren selbstfahrenden Autos!

Und sowas wollen die wirklich auf die Menschheit loslassen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Mancomb 09.11.2017, 02:22
6. "Eine Begleitperson ist vorgesehen".

Schöne Umschreibung für "wir haben einen Deppen gefunden, dem wir noch weniger zahlen müssen als einem Fahrer".

Bis die Dinger wirklich autonom fahren können, werden noch ein, zwei Jahrzehnte ins Land ziehen. Aber dann können sich LKW-, Bus- und Taxifahrer wirklich warm anziehen und am besten jetzt schon mal nach einer alternativen Einnahmequelle umschauen. Da werden Zehntausende auf einmal auf der Straße sitzen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zila 09.11.2017, 03:51
7. macht Sinn

eine Buslinie ist ja um einiges einfacher zu programmieren als flexible Strecken. Kleine Startschwierigkeiten sollten in den Griff zu bekommen sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kleppy 09.11.2017, 04:00
8.

Ist mir unbegreiflich, wie so ein System ohne menschliches backup zugelassen werden kann. Ein Nachweis der korrekten Funktion auch im Fehlerfall von Systemkomponenten und auch unter allen moeglichen Verkehrssituationen ist ueberhaupt nicht zu fuehren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thoscha 09.11.2017, 04:30
9. Augenwischerei und Selbstbetrug

Selten so viel "Trara" um ein System gesehen das zwar autonom fahren soll, aber diese epochale Technologie ist bei weitem noch nicht ausgereift. Die autonom fahrenden Systemeinheiten jenseits des grossen selbstfließenden Teiches, funktionieren alle mehr oder weniger gut im Zusammenspiel mit dem dortigen Verkehr. Bei den amerikan -
ischen Lowridern, sehen wir zum Glück bis heute, eine sehr glimpflich davongekommeneTestserie. Zum Glück gab es keine größeren Unfälle bzw. Zusammenstöße mit Verletzten und Toten. Für mich persönlich sind die Systeme noch völlig unausgegoren. Als ein autonom, fahrendes System würde ich die Fahrzeuge bezeichnen, die man einfach aus ihrer ursprünglichen Umgebung herausnehmen kann um sie dann z.B. in Europa oder auch fiktiv in irgend einem anderen Staat dieser Welt einzusetzen, ohne zuvor die halbe Erde umzugraben und mit Sensoren etc. auszustatten. Diese Dinger müssen einfach individuell einsetzbar sein. Wenn sie diesen Status erreicht und im Vorfeld die Tests bestanden haben, ohne größere Verluste zu erleiden, dann erst kann man sie wirklich als die
Einheiten bezeichnen die sie dann sind : autonome! Alles andere das hier propagiert wird, dient nur der Politshow
und der Selbstbeweihräucherung diverser Personen. Von wegen Mobilität 4.0 - alles für die Katz.Was viel wichtiger wäre, sind E-Cars die eine Reichweite von mindestens 400km aufweisen können und deren Akkusysteme nach ca. 1Std. zu 60% aufgeladen sind bzw. sein sollten. Wenn das alles spruchreif ist, dann erst sollte als sekundäres Problem die Fahrzeugautonomität auf der Agenda erscheinen. Aber wie immer wird es nicht so kommen, leider!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 11