Forum: Auto
Lkw-Wohnmobile: Bretter-Buden
Will Bunce / HOUSE BOX

Ein Traumhaus auf vier Rädern, das bietet der Brite Dean Crago. Vor Jahren hängte er seinen Lehrerjob an den Nagel. Seitdem baut er Lkw mit Liebe und Holz zu Wohnwagen um.

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Jobuch 20.06.2017, 09:55
1. Man fragt sich nur

ob man mit den Dingern unter Umständen auch noch fahren kann. Einmal Holperstrecke oder Haarnadelkurve und die Schublädchen und Bücher verteilen sich auf dem Boden, denn eine Sicherung sehe ich nirgends. Aber vielleicht denke ich einfach zu kleingeistig. Wenn der Teekessel als Projektil durch die Gegend schießt, ist er nachher "natürlich patiniert", weil verdellert.

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Papazaca 20.06.2017, 10:25
2. Sympathisch, skurril, praktisch?

Die Idee gefällt mir, erinnert an "Small Houses", also an sehr kleine Häuser, auf das wesentliche reduziert. Wobei ich auch nicht weiss, ob das auch im fahrenden Zustand funktioniert. Die naturorientierte Gemütlichkeit der Innenausstattung ist nicht so mein Fall - aber das macht es trotzdem sympathisch. Sicher eine weitere Facette zum "Anders leben", ähnlich den Baumhäusern.

Nur, ist das zeitlich begrenzter Ausbruch aus einem ansonsten "Normal-Leben" oder eine umfassende Alternative? Egal, es regt an, das vielleicht zu polierte Leben zu hinterfragen und vielleicht mal ganz anderes zu machen, muß ja nicht unbedingt ein Truck von Herrn Cargo sein ....

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Layer_8 20.06.2017, 10:25
3.

Zitat von Jobuch
ob man mit den Dingern unter Umständen auch noch fahren kann. Einmal Holperstrecke oder Haarnadelkurve und die Schublädchen und Bücher verteilen sich auf dem Boden, denn eine Sicherung sehe ich nirgends. Aber vielleicht denke ich einfach zu kleingeistig. Wenn der Teekessel als Projektil durch die Gegend schießt, ist er nachher "natürlich patiniert", weil verdellert.
Nee, man muss die Sachen beim fahren in Kisten verstauen und diese sichern. Hab so ein Fahrzeug schon mal in Indien gesehen. Umgebauter Benz-Unimog. Der kommt überall durch. War da drin zu einem "Sundowner" eingeladen und befand, dass mir so ein Auto auch gefallen würde. Kosten Unimog plus Umbau waren ca. 500,000 Euro, hat der Engländer mir gesagt.

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Wofgang 20.06.2017, 10:26
4.

Zitat von Jobuch
.... Einmal Holperstrecke oder Haarnadelkurve und die Schublädchen und Bücher verteilen sich auf dem Boden, denn eine Sicherung sehe ich nirgends. Aber vielleicht denke ich einfach zu kleingeistig. ...
Ja, absolut - zu kleingeistig. Zum ersten steht der TK auf dem Bild offensichtlich schon länger, dann finden sich eben Bücher etc. auf den Regalen und der Teekessel steht auf dem Herd, andererseits kommt es ihm und seinen Kunden auf das Holz und die Individualität an.

Wer praktische Lösungen sucht findet diese beim Standard Wohnmobilhersteller seines Vertrauens, für mich zum Beispiel Niesmann und Bishoff, nachdem ich die Individualität eines Eigenbaus 15 Jahre genossen habe.

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2cv 20.06.2017, 10:56
5. Leben...

....möchte man in so einem Truck für ein paar Tage sicherlich, über längere Zeit sind aber durch Alltagstücken dem deutlich Grenzen gesetzt (es sei denn, man gönnt sich eine Auszeit und verzichtet auf ganz schön viel). Wer es schafft, für 30 Pfund / 50 Euro pro Monat Kosten für zumindest Frischwasser, Abwasser, Strom, Heizung, Müll, Stellplatzgebühren etc. zu organisieren: hmmh. Da hat er sich einiges schöngerechnet oder anderweitig Sponsoren gehabt. Von Dusche, Waschmaschine, Bügelbrett etc. ist auch nichts zu sehen. Für mich sieht das eher nach fahrbarem Gartenhäuschen aus. Und für die meisten Deutschen ist das gewichtstechnisch bzw. führerscheinklassen-bezogen eh nicht realisierbar, mal vom TÜV ganz abgesehen. Im Moment findet auch eine Diskussion in der deutschen Oldtimer- und Gesetzgeber-Szene darüber statt, ob solche 2017er-Umbauten auf einem historischen Fahrgestell überhaupt als historische Fahrzeuge einstufbar sind.

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Stefan_G 20.06.2017, 11:12
6. zu #1

Zitat von Jobuch
Man fragt sich nur ob man mit den Dingern unter Umständen auch noch fahren kann. Einmal Holperstrecke oder Haarnadelkurve und die Schublädchen und Bücher verteilen sich auf dem Boden, denn eine Sicherung sehe ich nirgends. Aber vielleicht denke ich einfach zu kleingeistig. Wenn der Teekessel als Projektil durch die Gegend schießt, ist er nachher "natürlich patiniert", weil verdellert.
Natürlich kann man mit so etwas auch fahren, nur sind das keine gewöhnlichen Wohnmobile, die dafür konzipiert sind, jeden Tag bewegt zu werden. Diese hier werden wohl kaum öfter als 3x im Monat den Stellplatz wechseln, je nach Nutzer vielleicht auch noch deutlich seltener.
Und wenn gefahren wird gehören Bücher und der Teekessel auf den Boden, wenn es keine verriegelbaren Schränke und Schubladen gibt.
Wenn der aus Holz ist, dann legt man eine alte Decke unter.

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kloppskalli 20.06.2017, 11:30
7. wunderschoen - aber... Kohlenmonoxid?

wie siehts eigentlich mit der Kohlenmonoxidbelastung durch solche Oefen aus? ich haette Angst dass ich am naechsten morgen mit blauen Lippen aufwache, oder auch nicht..

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IntelliGenz 20.06.2017, 11:44
8. so viel Holz und dazu der Ofen

ich habe die Vermutung dass er mit dem vielen Holz und den schweren Möbeln und Öfen, bereits das zulässige Gesamtgewicht für diesen LKW überschritten hat! Aber lassen wir den kids ihren Spass, es ist heimelig und schön anzusehen, ein paar hundert Meter wird man mit den Gartenhäuschen auch noch fahren können, aber eine Alpenquerung würde ich unterlassen. Wieviel wiegt denn der abgebildete Benz-truck nun wirklich?

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Teile1977 20.06.2017, 12:54
9. Kohlenmonoxid

Zitat von kloppskalli
wie siehts eigentlich mit der Kohlenmonoxidbelastung durch solche Oefen aus? ich haette Angst dass ich am naechsten morgen mit blauen Lippen aufwache, oder auch nicht..
1. Besorgen sie sich ein Warngerät, sieht so aus wie die Rauchmelder.
2. Verbrennen sie keine Kohle.
3. Moderne Öfen produzieren bei korrekter Bedienung kein Kohlenmonoxid, Gefährlich wird es nur wenn sie den Ofen mit Kohle vollknallen und dann den Luftschieber schließen damit es schön lange brennt. Am Hang zu schlafen ohne die Handbremse anzuziehen ist aber genauso Gefährlich...

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