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Mobilität der Zukunft: "Die Politik muss Autofahren teurer machen"
DPA

"Volk ohne Wagen" heißt das neue Buch des Zukunftsforscher Stephan Rammler. Er sagt: Ändert die Autoindustrie nicht radikal ihr Geschäftsmodell, geht sie zugrunde. Seine Thesen betreffen Millionen Pendler.

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user124816 10.11.2017, 17:23
1.

wenn pendler nicht mehr pendeln sollen, muss aber auch bezahlbarer wohnraum in der nähe der arbeitsstätte geschaffen werden.

"autofahren teurer machen" ist zu kurz gedacht.

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Racer2017 10.11.2017, 17:30
2. Pflichtmaßnahmen

Viel mehe Güter durch Subvention o.ä auf die Schiene (die Güter die per LKW quer durch Europa gekarrt werden.
Und endlich Tempo 130 auf allen Autobahnen für einen besseren Verkehrsfluss und weniger Unfällen und Staus.

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markus.frisch. 10.11.2017, 17:32
3.

Mich kann keiner Überzeugen einen bus oder zug zu nehmen. Ich werde immer auto fahren. Falls die Politik das fahren unbezahlbar machen wird sich genug Protest zusammen raufen um diese abzuwählen

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vincent-april 10.11.2017, 17:34
4. Fahrrad-Spuren sind bei Schlechtwetter leer

weil die wenigsten Menschen bei Frost oder Regen längere Strecken mit dem Rad fahren möchten. Daran ändert auch der E-Antrieb wenig. In den Städten das U-Bahn Netz erheblich vergrößern und im ländlichen Bereich notfalls auch auf Busse setzen, das könnte eine Lösung sein. Die momentane Politik, z.B. in Hamburg, die Autofahrer zu behindern und gleichzeitig keine akzeptable Alternative anzubieten, erzeugt nur Frust.

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keine-#-ahnung 10.11.2017, 17:36
5. Ich verstehe Helmut Schmidt nach der Lektüre ...

... solcher Spinnereien erstmals vollständig. Aber welcher Arzt soll sich denn dafür zuständig fühlen? Im Zug arbeiten ... alles klar. Das sollte man mal mit der Altenpflegerin, der Krankenschwester, der Friseuse, der Fleischverkäuferin, dem Tief- und Hochbauarbeiter etc.pp. besprechen. Die werden schlichtweg von solchen "Visionen" begeistert sein ...

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ironcock_mcsteele 10.11.2017, 17:38
6.

Der Staat hat sich an den Wünschen der Bürger auszurichten und nicht unerwünschtes Verhalten zu sanktionieren. Wenn der Verbrennungsmotor überwunden wurde, gibt es keine Argumente mehr gegen den Individualverkehr, vor allem, wenn Privatpersonen durch die Steuern den Neubau und Unterhalt der Wirtschaftswege finanzieren.

Wenn es irgendwann mal erschwingliche fliegende Autos gibt, sind Staus sowieso Geschichte. Ich rechne 2035 damit.

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fördeanwohner 10.11.2017, 17:39
7. -

Nö. Die Politik muss erstmal dafür sorgen, dass der ÖPNV verbessert wird und zwar so massiv, dass es sich nicht nur finanziell lohnt, sondern Menschen, weil es praktischer, weniger zeitintensiv und natürlich umweltfreundlicher ist, automatisch den ÖPNV nutzen.
Mein Stichwort ist hier: Pendeln von und nach Sylt, wohin man ja bekanntlich nicht mit dem PKW fahren kann.
Ich pendel und das würde ich auch weiterhin tun, selbst wenn sich meine Kosten verdoppelten. Derzeit wäre das Nutzen des ÖPNV mit dem drei- bis vierfachen Zeitaufwand verbunden (d.h. statt insg. 60 Min. dann 180-240 Min.), ich würde mich zu Tode schleppen, da ich Materialien von und zu meinem Arbeitsplatz mitnehmen muss, total genervt sein, weil ich immer umsteigen müsste.
Umziehen wäre keine Option, da einer von uns immer pendeln müsste. Und der Ort in der Mitte ist so gefragt, dass dort wohnen nicht in Frage käme.
Noch Fragen?

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DJ Bob 10.11.2017, 17:39
8.

Wir reden von eine Bevölkerungsdichte von 230 Einwohner´/km²

Und er redet vom "Land"??? Die USA hat gerademal eine Dichte von 33

Wenn Deutschland schon ein "Problem" darstellt Autos abzuschaffen wie soll es ein Land wie die USA Russland oder Kanada schaffen?

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purple 10.11.2017, 17:40
9. Phantast

Ich weiß nicht was Leute treibt sie so was propagieren. Die individuelle Mobilität ist eine der größten Errungenschaften der Menschheit.
Busfahren - das geht selbst in der Stadt nicht. Wenn ich meine Schwiegermutter besuchen will, bzw. meistens gibts was zum reparieren, dauert das mit der Straßenbahn
1,6h (Haltestelle 2*5min) und mit dem Auto 20 min und mein Wekzeugkasten wiegt 20kg ... Mann oh mann . Und ich rede von einer Großstadt mit tragfähigen ÖPNV. Wenn ich meine Frau mitnehme ist der ÖPNV auch noch teurer.

Fahrradfahren - bei unserem Wetter - nein danke - Ich habe das nach einem gefährlichen Sturz im Winter (Fahrradweg!) aufgegeben abgesehen davon, daß naß und verschwitzt in der Arbeit auch nicht toll ist. Ich hab so ein paar Kollegen, ich finde das unangenehm.

Man muß den Individualverkehr umweltfreunlicher machen (Brennstoffzelle ist da mein Favorit) und nicht die Menschen gängeln.

Der Autor ist noch nie mit 3 Kindern OPNV gefahre, oder?

Seine Vorschläge sind nicht visionär, sondern einfach nur absurd.

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