Forum: Auto
Nach Pleite: München verschrottet Tausende Leihräder von Obike
DPA

München verliert die Geduld mit dem Fahrradverleiher Obike. Die Verwaltung sammelt Tausende schrottreife Drahtesel ein. Der Anbieter ist nicht mehr zu erreichen, die App funktioniert aber noch.

Seite 1 von 4
Sibylle1969 12.09.2018, 18:04
1.

Nach weniger als einem Jahr sind viele der Obike-Räder Schrott. Wahrscheinlich waren sie es vorher schon. Von allen in Frankfurt im Herbst 2017 gestarteten Leihradsystemen (Obike grau-orange, Obyke blau-gelb, Limebike grün-gelb) machten die Obike-Räder den minderwertigsten Eindruck.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gut-mensch 12.09.2018, 18:28
2. ??? Zerstört in Parks, in Bäumen oder auf dem Gehsteig ????

"Zahlreiche Obikes liegen zerstört in Parks, in Bäumen oder auf dem Gehsteig" - das sagt doch auch vieles über die Nutzer oder die Bevölkerung aus. Das muss doch nicht sein und vielleicht erklärt es auch den Misserfolg des Unternehmens. Schade!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
flytogether 12.09.2018, 18:39
3. Ganz toll die Fahrräder,

belasten weder die Umwelt, verschönern die Umwelt und sind sowas von wahnsinnig hipp. Vielleicht sollte man in der Verwaltung mal darüber nachdenken dass solche Verleiher, die mehrere Tausend Fahrräder in Verkehr bringen, eine finanzielle Einlage leisten bevor sie ihren Eisenschrott großflächig im Stadtgebiet verteilen dürfen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Augustusrex 12.09.2018, 18:42
4. Auch in Rom

stehen und liegen diese Schrotträder in der Stadt herum. Eines hat sogar ununterbrochen gepiepst. Ist wohl der Alarm bei unbefugter Benutzung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zitronendiesel 12.09.2018, 18:43
5. Rücksichtsloser Umgang mit fremden Eigentum

Egal wie nervig diese O-Bikes sind - man muss sich schon wundern, wie locker und lässig in der Vergangenheit fremdes Eigentum beschädigt und zerstört wurde. Als Investor würde ich es mir zweimal überlegen, z. B. mit hochwertigen Leih-E-Bikes dieses Risiko einzugehen. Eigentlich schade.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Sibylle1969 12.09.2018, 18:52
6. @2 gut_mensch

Der Misserfolg von Obike dürfte verschiedene Gründe haben: 1. Die Räder sind von äußerst geringer Qualität. 2. Das Geschäftsmodell war nicht tragfähig, wenn man sich die Verleihpreise anschaut. 3. Obike und andere Anbieter haben im Herbst 2017 Städte wie München und Frankfurt über Nacht mit tausenden Leihrädern vollgestellt und dadurch vielerorts Bürgersteige und anderen öffentlichen Raum blockiert. Das hat Wut hervorgerufen. Vandalismus ist aber natürlich nicht gutzuheißen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
herbix 12.09.2018, 18:57
7.

"Beseitigungsanordnung" ?
Wie sieht das rechtlich aus ?
Sind die Fahrräder dann herrenlos, und jeder kann sich eines nehmen ?
Oder gehen sie in das Eigentum der Stadt München über ?
Und werden sie wirklich verschrottet ? Oder ist nur eine plakative Überschrift ?
Im Text ist von Verschrottung keine Rede mehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Keene Ahnung 12.09.2018, 19:25
8. Frage:

Da kommt bei mir folgende Frage auf: Kann ich auch einfach nen paar hundert Autos beschädigen, dass sie vielleicht nicht mehr fahrtüchtig sind und die Städte und Gemeinden tuen mir dann endlich den gefallen und lassen gleich alle anderen Autos mit entfernen?

Ich finde die ganze Diskussion lächerlich. Da wird darüber geklagt, dass zu viele Fahrräder in der Stadt stehen ... Sagt mal, haben alle die das meinen mal die Augen aufgemacht? Die ganzen Städte sind mit Autos zugeparkt. Das ist das wirkliche Metallschrottproblem, dass wir haben und nicht nen paar tausend Fahrräder.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kaian 12.09.2018, 19:27
9. Karlsruhe

In Karlsruhe funktioniert das Fächerradio tadellos und fast ohne Probleme.
Dazu wird es gut wahrgenommen.
Ich kann die Kritik in den Kommentaren nicht verstehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 4