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Nach Pleite: München verschrottet Tausende Leihräder von Obike
DPA

München verliert die Geduld mit dem Fahrradverleiher Obike. Die Verwaltung sammelt Tausende schrottreife Drahtesel ein. Der Anbieter ist nicht mehr zu erreichen, die App funktioniert aber noch.

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TomReg72 12.09.2018, 20:01
10. Was sagt das über die "Nutzer"...?

Mei, wie öd und blöd. Fällt den Leuten denn echt nix besseres ein, als die bikes kaputt zu machen? Wie cool wär's denn gewesen, die geschenkten Räder einfach weiterhin für lau dafür zu nutzen, wofür sie da sind? Nein, lieber sich ein EIGENES 1000+ Euro Radl kaufen und dann rumstressen (ui, wie teuer ist das Leben, klaut mir das Juwel auch keiner, hoffentlich ist es auch hipp genug...) wenn man damit von A nach B will. So wird das auf alle Fälle nix, mit dem nächsten Jahrhundert für unsre Enkel!

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Keene Ahnung 12.09.2018, 20:22
11. @ Aussagen über Nutzer:

Wer sagt, dass die Nutzer die Räder kaputt gemacht haben? Es kommt doch jeder heran.
Ich denke das waren eher nicht die User. Wer so einen Service schon genutzt hat, hat ja scheinbar das Bedürfnis dazu. Der hat gar kein Interesse daran, dass Geschäftsfeld unlukrativ zu machen. Andere Gruppen aber schon!

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Sixpack, Joe 12.09.2018, 20:52
12. Voelleicht waren es nicht die Nutzer

Es waren aber sicher Münchner die diesen ‘Chinesischen’ Firma einfach nicht in der Stadt wollten! In Seoul funktioniert es wunderbar. Fahrrad benutzt, sauber geparkt. Aber was der Bayer nicht kennt...

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geotie 12.09.2018, 20:57
13.

Zitat von flytogether
belasten weder die Umwelt, verschönern die Umwelt und sind sowas von wahnsinnig hipp. Vielleicht sollte man in der Verwaltung mal darüber nachdenken dass solche Verleiher, die mehrere Tausend Fahrräder in Verkehr bringen, eine finanzielle Einlage leisten bevor sie ihren Eisenschrott großflächig im Stadtgebiet verteilen dürfen.
Dann müsste jede Firma, Verleiher, Dienstleister in Vorleistung gehen. Wer würde dann noch investieren? Für die Firma ist der Schaden schon hoch genug!

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Paul Caster 12.09.2018, 21:52
14. Geschäftsmodell nicht verstanden

Leider haben die meisten Foristen hier nicht verstanden worum es bei der Fahrradverleihmafia geht. Es geht nicht darum mit dem Verleih von Fahhrädern Geld zu verdienen, sondern es geht darum die Nutzerdaten zu sammeln und zu verkaufen... Daher die billigen Räder...sie dienen als Sammelbüchse für die Daten und als Vorwand um vom Kerngeschäft abzulenken und die Kunden und Behörden zu täuschen. Komisch das man den Schrott noch immer mieten kann oder? Klingelt es endlich auch bei den ganzen Alternativromantikern? Aber von DSGVo rumpalavern....

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bremen.28199 12.09.2018, 22:01
15.

In Bremen würde nichts unternommen werden, selbst bei Schrotträder (die auch so aussehen) stellt die Stadt sich komplett dumm an.Egal ob diese teile im Weg liegen oder auf Straßenschildern hängen ...die Bremer Stadtreinigung (grade wieder Rekommunalisierung von Rot/Grün) damit ein paar Parteibuchhalter einen guten Job bekommen.

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rubraton 12.09.2018, 22:11
16. Interessiertes halbwissen der bevölkerung

jetzt mal Butter bei die Fische ... zu den vielen Kommentaren, denn sie wissen nicht was sie schreiben
.. Einige von den Schreiberlingen kennen München nur auf der Karte und/oder Leben nicht mal in dieser Stadt. fakt ist, es gibt zu viele Verleihunternehmen in München ... Des Weiteren ist die Kaution und auch die Leihgebühr deutlich höher als bei anderen Leihräder in München, hinzu kommt noch die äußert schlechte Qualität der Räder ... Es ist ein Unterschied ob es in einer Großstadt bereits ca 4000 bis 6000 Leihräder gibt und nochmals etwa 6.000 hinzukommen, was auch eine Stadt wie München nicht erträgt. Der Vandalismus kam daher, da Obikes buchstäblich die Stadt überschwemmt hat. es gab kein Weg, keine Straße, kein Park, kein Biergarten wo kein gelbes Rad zu finden war ... Vielleicht sollte man sich mal darüber Gedanken machen, weshalb man noch zusätzlich ein Verleihunternehmen die Möglichkeit gegeben hat in München ansässig zu werden.

der Fehler im System liegt meines Erachtens bei der Stadtverwaltung und den Bürgermeister der Stadt München. denn irgendeiner wird ja den Entschluss gefasst haben noch mehr Fahrrädern die Stadt zu bringen, ohne sich den Konsequenzen aber bewusst zu sein

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kraus_adam 12.09.2018, 22:28
17.

Zitat von Keene Ahnung
(...)Sagt mal, haben alle die das meinen mal die Augen aufgemacht? Die ganzen Städte sind mit Autos zugeparkt. Das ist das wirkliche Metallschrottproblem, dass wir haben und nicht nen paar tausend Fahrräder.
Die ganzen Städte sind von Autos zugeparkt, die eine Privatfirma einfach dort abgestellt hat? Ohne Kennzeichen, Anmeldung und ohne dafür Parkgebühren und kfz-Steuer zu zahlen??
Wie war das noch mal mit den Äpfeln und Birnen?

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Ökofred 12.09.2018, 22:54
18. JA wirklich Halbwissen..

Zitat von rubraton
jetzt mal Butter bei die Fische ... zu den vielen Kommentaren, denn sie wissen nicht was sie schreiben .. Einige von den Schreiberlingen kennen München nur auf der Karte und/oder Leben nicht mal in dieser Stadt. fakt ist, es gibt zu viele Verleihunternehmen in München ... Des Weiteren ist die Kaution und auch die Leihgebühr deutlich höher als bei anderen Leihräder in München, hinzu kommt noch die äußert schlechte Qualität der Räder ... Es ist ein Unterschied ob es in einer Großstadt bereits ca 4000 bis 6000 Leihräder gibt und nochmals etwa 6.000 hinzukommen, was auch eine Stadt wie München nicht erträgt. Der Vandalismus kam daher, da Obikes buchstäblich die Stadt überschwemmt hat. es gab kein Weg, keine Straße, kein Park, kein Biergarten wo kein gelbes Rad zu finden war ... Vielleicht sollte man sich mal darüber Gedanken machen, weshalb man noch zusätzlich ein Verleihunternehmen die Möglichkeit gegeben hat in München ansässig zu werden. der Fehler im System liegt meines Erachtens bei der Stadtverwaltung und den Bürgermeister der Stadt München. denn irgendeiner wird ja den Entschluss gefasst haben noch mehr Fahrrädern die Stadt zu bringen, ohne sich den Konsequenzen aber bewusst zu sein
Ja, erstaunlich auf welch hohes Ross.. äh Rad sich hier manche Foristen setzen, Sie sind da nicht allein. München oder welche Stadt auch immer kann da gar nix gegen machen, da gabe schon vor fast 10 Jahren ein Urteil.
https://www.zeit.de/2017/32/mietrad-china-muenchen-yobike/seite-2

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Keene Ahnung 12.09.2018, 22:58
19.

Zitat von kraus_adam
Die ganzen Städte sind von Autos zugeparkt, die eine Privatfirma einfach dort abgestellt hat? Ohne Kennzeichen, Anmeldung und ohne dafür Parkgebühren und kfz-Steuer zu zahlen?? Wie war das noch mal mit den Äpfeln und Birnen?
In München sind etwa hochgerechnet 740.000 Autos zugelassen. Und sie wollen wirklich erzählen, dass München keine 12.000 Fahrräder erträgt?
Ein parkendes Fahrrad nimmt laut zukunft-mobilitaet etwa 1,2 m^2 ein. Ein Auto hingegen 13,5 m2. Rechnen wir einfach mal mit Faktor 10. Das macht bei 60 Mal so vielen Autos wie Leihräder, dass die Autos 600 Mal mehr Platz Inanspruch nimmt wie die Leihräder. Nur mal um die Relationen zu verstehen!

Und sie meinen, dass sie sich mit dem Geld alles kaufen können? Beliebtes Argument von Autofahrern, weslhalb sie selbst wenn sie unrecht haben recht haben sollten. Das ist aber überhaupt kein Argument. Wieso nicht? Weil es vollkommen legal ist sein Fahrrad ohne Anmeldung, ohne Kennzeichen oder Parkgebühr ohne KfZ-Steuer auf öffentlichen Grund abzustellen.
Die Fahrräder sind ja wohl nicht totaler Schrott, sie fahren ja noch und selbst der Service geht noch. Was München vor hat ist eine Enteignung. Komisch, sonst sind stimmen aus Bayern bei sowas die lautesten, selbst wenn es Unsinn ist. Warum hier nicht. Dass Kaputte Räder entsorgt werden ist ok, aber noch funktionstüchtige ist ein Diebstahl an den Gläubigern des Unternehmens. Wenn es keine Chinesische Firma wäre, sondern ne Europäische oder gar Deutsche, würde sowas niemals in betracht gezogen werden!

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