Forum: Auto
Neue Marke für Elektroautos: Abenteuerlicher Versprecher
Nio

William Li will die Autobranche aufmischen. Nach einem 1000-PS-Boliden zeigte der Millionär nun das Konzeptauto Nio Eve. Richtig überzeugend wirkt das nicht - für die Entwicklung der E-Mobilität sind Leute wie er trotzdem wichtig.

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p-touch 16.03.2017, 06:00
0. Cooles Teil

aber wo bleiben die bezahlbaren Mittelklasse E-Autos? So bleiben diese Autos nur ein Nischenprodukt und Spielzeug für Reiche. Was mir bräuchten währe ein Cityflitzer für schmales Geld, genügent Platz für Kind und Kegel, 200 - 300 km Reichweite, "normales" Design. Das ging weg wie geschnittenes Brot.

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torflut 16.03.2017, 07:57
1. @p-touch

Stimmt! Dazu bitte noch schnelle Ladezeiten, ne solide Infrastruktur (eZapfsäulen) und das für unter 15T Euronen. Dann bin ich auch dabei!

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wasistlosnix 16.03.2017, 08:19
2. Wettbewerb

Ein E Auto zu bauen ist wesentlich einfacher als ein Verbrennungsmotor Auto. Da dürften noch mehr neue Hersteller aufkommen.
Leider gibt es noch keine praktikable Lademöglichkeit die eine weitere Verbreitung ermöglicht. Ein E-Auto muss die Möglichkeit haben wenn es gerade nicht fährt aufgeladen zu werden.

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RobMcKenna 16.03.2017, 08:44
3.

Zitat aus dem Artikel:
Zitat von
weil über die digitale Frontscheibe von Eve zum Beispiel dank transparenter OLED-Displays Filme oder Internet-Inhalte flimmern und Nomi, das digitale Herz und Hirn der Studie, die Insassen so gut kennt, dass es alle Wünsche zu Unterhaltung, Komfort und Fahrziel bereits erfüllt, bevor sie ausgesprochen werden.
Hübsch euphemistisch formuliert. In der Realität heißt das: Nio macht den Fahrer und evtl. auch gleich alle anderen Insassen völlig transparent und beraubt sie ihrer Privatsphäre. Über den Bildschirm flimmert dabei hauptsächlich Werbung - wegen des zur Genannten natürlich auf die Insassen maßgeschneider.
Danke, kein Bedarf von meiner Seite.

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bronck 16.03.2017, 09:30
4. Alle greinen immer nach E-Kleinwagen

Alle wollen immer irgendwelche "E-Stadtflitzer" und ähnliches. Dabei sind doch genau kleine Autos völlig für den Batteriebetrieb ungeeignet. Das Auto ist zu klein für eine adäquate Batterie, das gleiche Auto mit einem kleinen Benzinmotor verbraucht nur wenig und in der Stadt ist es genau am blödesten sein Auto aufzuladen, weil man im vierten Stock zur Miete wohnt und das Kabel immer die Fassade herunterbaumelt.

Was es wirklich brauchte wären E-SUV/E-Kombis/E-Transporter. Da ist Platz für eine große Batterie mit einer berufspendlertauglichen Reichweite, das Einsparpotential beim Benzin/Diesel ist viel größer und gerade eben nicht in der Stadt haben Menschen einen eigenen Stellplatz fürs Auto der mit einer "Steckdose" nachgerüstet werden kann.

Für Innenstadtbewohner sind E-Autos genau nicht geeignet - höchstens E-Bikes wo man den Akku in der Wohnung laden kann. Aber nur für diese Leute werden E-Autos angepriesen. Das ist echt verrückt. Kein Wunder, das keiner die Gurken haben will.

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busytraveller 16.03.2017, 11:49
5. Was, wann, wo und wieviel?

Das Vorstellen von hypermotorisierten Studien mit jeder Menge Bling Bling langweilt. Ein Startup sollte ein Auto vorstellen, welches man in absehbarer Zeit als Serienprodukt kaufen kann. Und sie sollten ein Konzept vorlegen, wie man die Fertigung hochziehen wird, welche Technologien man verwenden wird, welcher Preis verlangt werden soll und wann das Ganze umgesetzt wird. Und - was das neue Produkt von jenen unterscheidet, die es schon gibt. Stichwort: Tesla. Ansonsten: gähn.

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mr.nett 16.03.2017, 12:28
6. Elektroflitzer für die Stadt?

Zitat von p-touch
aber wo bleiben die bezahlbaren Mittelklasse E-Autos? So bleiben diese Autos nur ein Nischenprodukt und Spielzeug für Reiche. Was mir bräuchten währe ein Cityflitzer für schmales Geld, genügent Platz für Kind und Kegel, 200 - 300 km Reichweite, "normales" Design. Das ging weg wie geschnittenes Brot.
Wo bleiben bezahlbare Brillanten für die Mittelklasse?
Und dennoch: Ein Renault ZOE ist bezahlbar (ab etwa 21000€ Listenpreis), ist ein Cityflitzer, hat genug Platz für 4 Personen, einen vernünftigen Kofferraum und eine Reichweite von 200-300km. Geht anscheinend auch recht gut.

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mr.nett 16.03.2017, 12:32
7.

Zitat von RobMcKenna
Zitat aus dem Artikel:Hübsch euphemistisch formuliert. In der Realität heißt das: Nio macht den Fahrer und evtl. auch gleich alle anderen Insassen völlig transparent und beraubt sie ihrer Privatsphäre. Über den Bildschirm flimmert dabei .....
Sorry, aber solange Amazon versucht mit Dinge anzubieten, die ich bereits (bei Amazon!) gekauft habe, glaube ich nicht, dass Nomi meine Wünsche zu Unterhaltung und Reiseziel richtig trifft. Wir leben im 21. Jahrhundert - da kann man nicht erwarten, dass die Dinger funktionieren.

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laracrofti 16.03.2017, 13:28
8. Wow

Zitat von bronck
Alle wollen immer irgendwelche "E-Stadtflitzer" und ähnliches. Dabei sind doch genau kleine Autos völlig für den Batteriebetrieb ungeeignet. Das Auto ist zu klein für eine adäquate Batterie, das gleiche Auto mit einem kleinen Benzinmotor verbraucht nur wenig und in der Stadt ist es genau am blödesten sein Auto aufzuladen, weil man im vierten Stock zur Miete wohnt .....
Sie treffen den Nagel auf den Kopf! Da sieht man nur, dass die ganzen Politiker die über E-Mobilität schwafeln keine Ahnung haben, und Hersteller verkaufen wollen um jeden Preis, auch wenn es noch so unsinnig/überflüssig ist.

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