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Opel GT X Experimental: Der neue Volkswagen
Opel

Opel gehört seit einem Jahr zum französischen Autokonzern PSA - der wünscht sich die Marke bodenständiger und "deutscher". Wie das aussehen soll, zeigt die Studie GT X Experimental.

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londonpaule 22.08.2018, 05:57
1. Kadett

Die Front sieht (angelehnt) aus wie bei einem Opel Kadett der 70er/80er Jahre...Das ist wohl mit "deutscher" gemeint, nicht schlecht...Zumindest für Leute die die Zeichensprache verstehen, der Journalist gehört scheinbar nicht dazu

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quark2@mailinator.com 22.08.2018, 07:10
2.

Also ich sehe nicht, wie man diese Studie nutzen können soll. Selbst die Vordersitze sind nahezu ebenerdig und hinten ist es unmöglich zu sitzen wenn man älter als 25 ist - es sei denn, man macht Yoga oder so. Einen Kofferraum gibt es auch nicht. Mit anderen Worten, das Ding hat einen Nutzwert wie ein Kabriolet, nur ohne offenes Dach und dabei sieht es noch nichtmal groß nach was aus. Ein unpraktischer Golf1 ... hmmm ... Arme Opelaner.

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Andreas P. 22.08.2018, 07:16
3. Das große Problem von Opel...

...ist Opel. Und zwar die Marke. Opel baut ja bereits qualitativ gute Autos in durchaus ansprechendem Design. Aber die Macher bei Opel müssen einfach mal einsehen, dass die Marke irreparabel kaputt ist. Altbacken und von jahrelangem Niedergang gezeichnet, hilft es nichts, weiter in die Marke zu investieren. Die Verbraucher haben sich auch geändert und akzeptieren viel schneller auch komplett neue Marken wie Lynk&Co und Tesla. Selbst Peugeot selbst hat bei deutschen Aautofahrern ein besseres Image. Die Marke selbst wird nicht mehr gekauft. Da hilft auch ein „Opel“ GT X Experimental nichts (mehr).

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fredotorpedo 22.08.2018, 07:41
4. Als Zweitauto für die Stadt optimal

Immer mehr Familien haben zwei Autos. Eins geräumig und bequem für große Strecken das andere klein und handlich für enge Parklücken auf den Parkplätzen und in den Parkhäusern der Stadt.
Das Stadtautobahn braucht keine große Reichweite - 100 bis 150km sollten da ausreichen, wenn dafür der Preis wegen des kleineren Akkus günstiger ist.
Auch Studenten und andere junge Leute fahren immer häufiger größere Strecken mit der Bahn oder dem Bus. Auch für sie wäre ein preisgünstiges kleines Auto für den täglichen Nahverkehr sicher interessant.
Ich denke, da ist ein Markt vorhanden.

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rocketsquirrel 22.08.2018, 07:46
5. Die Designelemente...

...wurden auch schon bei der Neuauflage des Monza genutzt.

Das die Höhenflüge vorbei sein sollen finde ich schade, die haben - auch wenn sie sich nicht in den Verkäufen gezeigt haben - dennoch eine Strahlkraft gehabt auf die kleineren Modelle.
Ansonsten finde ich das Opel kein Problem mit den Autos hat, sondern "nur" mit dem Image und daran, das preissensible Kunden bei koreanischen Mitbewerbern vergleichbare Fahrzeuge für weniger Geld bekommen, insbesondere bei Re-Importen.

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Leser161 22.08.2018, 07:47
6. ?

Also "deutsches" Aussehen ist bodenständig und nahbar. Kann man so definieren. Aber wo ist die Studie das? Sie ist futuristisch abgehoben mit glatter unnahbarer Optik.

Ich fand das deutscheste Design in diesem Sinne hatten mal die Skodas.

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manchmal_dafür 22.08.2018, 07:50
7. Vertrauen ist weg

Ich hatte mal einen Opel Tigra, da ist so ziemlich alles kaputt gegangen, was kaputtgehen kann. Nach 30 TKm hatte ich beispielsweise einen Getriebeschaden weil es einen Haarriss in der Ölwanne gab. Das Schlimmste war aber die Ignoranz, Arroganz und Frechheit der Mitarbeiter im Opel-Autohaus: Kein Entgegenkommen, keine Kulanz, nichts. Haben einfach unverschämt gigantische Preise aufgerufen und die Arbeiten dann noch nichtmal fehlerfrei erledigt. Wie oft musste ich damals in die Werkstatt um Sachen nachbessern zu lassen. Und auch da: Keine Entschuldigung, kein Entgegenkommen etc. Jahrelanges Vertrauen in die Marke wurde so schnell ruiniert.
Für mich stand damals und steht heute immer noch fest: Opel?! Da wäre ich sehr, sehr vorsichtig und entscheide mich im Zweifel besser für was anderes.

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Sonnenschein11 22.08.2018, 08:03
8. Zuverlässigkeit zählt

Ich kann jetzt nur für mich schreiben.
Ich hatte Mal einen Opel, den ich nach ca. einem 3/4 Jahr wieder verkauft hatte, weil es ein Bastelauto war. Es waren immer nur Kleinigkeiten, wie z.B. das Radlager und die Klimaanlage, aber es war einfach nur nervig. Fast jedes Wochenende musste ich basteln. Auf der Firma hatten wir einen Opel Transporter, der mit einem Gesamtnutzungsgewicht von 7,5 Tonnen beworben wurde. Nach nicht einmal einem Jahr war der Verschleiß überdurchschnittlich hoch. Der Rahmen, die Bremsen u.s.w. waren überhaupt nicht für diese Zuladung ausgelegt.
Wenn Opel wieder durchstarten möchte, sollten sie zuverlässige Fahrzeuge verkaufen. Die Reparaturen waren eigentlich immer recht einfach, weil man sich Gedanken über die Wartungsfreundlichkeit gemacht hatte. Aber gerade heute, wo der Kunde nicht selbst mehr am Auto schrauben möchte/kann, zählt Wartungsarm mehr denn je. Wir werden sehen, ob Opel den Spagat aus Preis/Leistung hinbekommt.

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AdK 22.08.2018, 08:27
9. Premium Preise Budget Qualität

Habe selbst bis vor kurzem bei Opel gearbeitet und finde die von der Marke aufgerufenen Preise unverschämt! Die Qualität im Innenraum ist haarsträubend schlecht, der Klarlack ist so sparsam aufgetragen das er Orangenhaut hat und stellenweise matt ist (Einstiege etc) die Motortechnik ist mittelmäßig und kann sich in keiner Weise mit Premium Herstellern messen sowohl in Fahrgefühl als auch Leistung. Ich kann mir keine Marke vorstellen die so wenig sex-appeal hat wie Opel.

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