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Probleme mit der Handbremse: Tesla ruft 53.000 Autos zurück
DPA

Es ist der bislang größte Rückruf für Tesla: Bei insgesamt 53.000 Autos der Typen Model S und Model X müssen die Handbremsen ausgetauscht werden.

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wasistlosnix 21.04.2017, 07:27
1. Softwareupdate

Vor kurzem wollte mir jemand erklären das ein Tesla mehr ein Computer sei und alles über Software Update funktioniere und der Service ins Haus komme.
Scheint ein normales Auto zu sein.

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varesino 21.04.2017, 08:18
2. Ich habe gehört

Tesla-Besitzer die einen 3-D Drucker besitzen koennen sich die neue Handbremse ausdrucken und mit Hilfe eines demnächst bei Amazon erhaeltlichen Cobot selber einbauen. Soll total einfach sein, so Thermomix maessig.

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el burgués furioso 21.04.2017, 09:57
3. Autonom fahren

Bevor man die Autos autonom fahren läßt, sollte man zunächst dafür sorgen, dass die auto-nome Bremse zuverlässig funktioniert. Zwei Schalter und ein Aktuator - hört sich so einfach an, ist aber in der Entwicklungspraxis ein enorm schwieriges und kostenträchtiges Unterfangen weil sicherheitskritisch. Um wieviel fehlerträchtiger ist dann erst das Fahren, wenn man schon mit einem solch niedrigen Komplexitätsgrad nicht klar kommt?

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ardbeg17 21.04.2017, 15:28
4.

"von einem Zulieferer verschuldete Mängel"
Ich lach mich schlapp. Willkommen in der Wirklichkeit.

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clayton24 21.04.2017, 15:47
5. Hört Hört

Tesla hat jetzt ein "sehr überschaubares Produktportfolio" und genauso verhält es sich bei den Stückzahlen (Zeitlupe in der Linie?) und schon ist er da - der Rückruf. Selbstverständlich durch den Zulieferer verursacht ;) - wer den sonst ?! - ich lach mich auch schlapp. Mal abwarten wie Tesla sich im Markt schlägt, wenn irgendwann in ferner Zukunft ;) erhebliche Stückzahlen, erhebliche Komplexität usw. gemeistert werden müssen. Schon jetzt hat bei näherer Analyse (der Bauteile und Steuergeräte) Teslas QS Probleme - oder anders: Wenn diese Fzge. wie ein normaler Golf zugelassen werden müsste, wird es eng mit der Typgenehmigung ;). Tesla kocht nur mit Wasser und hat bisher gar nichts erfunden. An die Tesla Jünger: Bitte das Hypen nicht vergessen und weiter den Abgesang der hiesigen "hinterwäldlerischen" Automobilindustrie prophezeien. - geschenkt - Herr Musk bedient sich nur allzu gerne bei deutschen Fachpersonal (also Know how) und auch bei den Systemlieferanten wie Bosch - Manchem wichtigem Partner wird es aber auch zu blöd bzw. "einfach zu gefährlich" - testen vor Kunde oder das Verständnis für die komplexe Technologie (Autopilot) hat Tesla nicht wirklich - da haben andere die Nase deutlich weiter vorne - Mobileye https://www.mobilegeeks.de/artikel/tesla-mobileye-trennung/

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DerRömer 22.04.2017, 00:14
6. Mist ich muss Bremsen

Es handelt sich hier um eine Handbremse, ein Teil am Auto ohne große erwartbare Problematik. Das kriegen die aber nicht gebacken.Nun müssen die Dinger also in die Werkstatt, nicht in die Weltumspannende Matrix, son schiet aber auch. Und wie sieht es da mit den qualifizierten Mitarbeitern aus, da hilft mal nun kein Neustart, was machen die denn? Aber es ist ja nur die Handbremse, eigentlich nur, wenn das aber nun mal die stinknormale Bremse wäre was dann...Ach vergaß Matrix und so....

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Soordhin 22.04.2017, 07:52
7.

Zitat von el burgués furioso
Bevor man die Autos autonom fahren läßt, sollte man zunächst dafür sorgen, dass die auto-nome Bremse zuverlässig funktioniert. Zwei Schalter und ein Aktuator - hört sich so einfach an, ist aber in der Entwicklungspraxis ein enorm schwieriges und kostenträchtiges Unterfangen weil sicherheitskritisch. Um wieviel fehlerträchtiger ist dann erst das Fahren, wenn man schon mit einem solch niedrigen Komplexitätsgrad nicht klar kommt?
Es handelt sich um die (elektronisch geregelte) Feststellbremse, die von Brembo zugeliefert wird. Dabei gibt es einen Fertigungungsfehler an einem kleinen Zahnrad im System, der verhindern könnte das sich die Feststellbremse löst. Normalerweise führt der umgekehrte Fall zu Unfällen, dieser Fall verhindert höchstens das man das Auto benutzen kann, führt aber nicht zu einem Risiko. Insgesamt eher die normalen Probleme die hin und wieder jeden Autohersteller betreffen, kein spezifisches Tesla- oder Elektroautoproblem.

Tesla erwartet das ca. 5% der zurückgerufenen Autos davon betroffen sind, da man aber nicht genau weiß welche 5% werden halt sicherheitshalber alle zurückgerufen.

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urmedanwalt 22.04.2017, 09:16
8. Je mehr Elektrik

Desto eher geht mal was nicht. Nun ist eine nicht loesende Feststellbremse zwar nervig, aber weniger sicherheitsrelevant als zB versagende Airbags. Tesla bleibt trotzdem der Innovationstreiber für die gesamte Autoindustrie.

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jasper366 22.04.2017, 13:20
9.

Zitat von Soordhin
Tesla erwartet das ca. 5% der zurückgerufenen Autos davon betroffen sind, da man aber nicht genau weiß welche 5% werden halt sicherheitshalber alle zurückgerufen.
Na da sollte Tesla aber dringendst an seiner Dokumentationstechnik arbeiten.

Sonst werden künftige Rückrufe bei mehr Fahrzeugbestand extremst teuer, wenn man, wie hier, 'sicherheitshalber' 95% mehr als die eigentlich betroffenen Fahrzeuge zurückrufen muß, weil man nicht weiß in welche Fahrzeuge die betroffene Charge verbaut ist.

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