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Radel verpflichtet: Jetzt ist Schloss
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sarah.luger 24.06.2017, 09:01
1. Gute Tipps dabei

Vielen Dank für diese vielen Sicherheitsinfos. Ich werde mir demnächst mein Rad mal vornehmen und auf Schwachstellen untersuchen.
Eine Kleinigkeit aber noch:
Die korrekte Schreibweise des Wortes lautet*Inbusschlüssel, weshalb*Imbusschlüssel*falsch ist. Die Bezeichnung ist ein*Akronym*aus Ersthersteller*(Bauer & Schaurte)*und dem Werkzeug selbst:*INnensechskantschraube*Bauer*Und*Schaurte ?*INBUS

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bekru 24.06.2017, 09:02
2. Inbus

Im Bus vielleicht aber nicht Imbus ;)
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Innensechskant

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dichris 24.06.2017, 09:08
3. Ein leidiges Thema...

...ich habe das aufgegeben. Ich schließe meine Räder nicht an. Ich lasse sie nie irgendwo stehen, sondern nehme sie immer überall mit rein. Jedes Schloss ist mit einer Akkuflex und Diamantscheibe in akzeptabler Zeit geknackt, bei Rädern, die einen entsprechenden Preis haben, lohnt sich das. In Berlin interessiert sich eh keiner dafür, ob da einer rumsägt. Geklaut wird alles, vom Komplettrad bis zur Klingel. Den Kampf hat man schon verloren, bevor man anfängt.
PS. Das Ding heißt Inbusschlüssel, nicht Imbusschlüssel.

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kleinsteminderheit 24.06.2017, 09:08
4. Wettrüsten

Mit dem Preis der Drahtesel steigt natürlich auch der Aufwand, den Diebe zu treiben bereit sind. Keine Sicherung, die von versierten Dieben nicht zu knacken ist. Wer bereit ist, in einen Hydraulikknacker zu investieren, braucht keine Sicherungstechnik zu fürchten. Das Problem ist zudem, dass Diebe sich am hellen Tag mit schwerem Werkzeug an Fahrrädern zu schaffen machen, ohne dass Passanten darauf reagieren.

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schlaueralsschlau 24.06.2017, 09:19
5.

Sattel wird immer mit angeschlossen, weil der leicht und geräuschlos zu entfernen ist. Ansonsten darauf achten, dass es nie zur gleichen Zeit am gleichen Platz steht. In meiner Nachbarschaft stehen einige schöne Räder sogar nachts vor der Tür, gesichert mit nur einem Schloß und die stehen hier schon seit Jahren. Die Gegend scheint sehr wichtig zu sein. Wenn ich bei mir einkaufen gehe und die Läden große Scheiben haben, dann schließe ich es erst garnicht ab, in dunklen Straßen mancher Stadtteile würde ich es nicht für einen längeren Zeitraum abstellen. Nachdem ich mich durch die Bilder des großen Fundes gestohlener Räder der HH Polizei geklickt hatte, war mir klar, dass selbst die letzten Gurken (Räder, die ich nicht mal für den Weg zur U-Bahn nutzen würde) gestohlen werden. Von der "Zehn- Prozent- Regel" halte ich nichts (ergibt auch keinen Sinn), gesunder Menschenverstand ist eindeutig besser. Andere Möglichkeit: GPS einbauen und nach dem Diebstahl des ganzen! Rades das Gefährt orten.

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lassmabessersein 24.06.2017, 09:22
6.

Meine Konsequenz gegen Fahrradklau ist: Fahrrad nicht unbeaufsichtig stehen lassen.
Entweder sitze ich auf dem Rad oder es steht in meiner Garage oder ich bin nur 3 Minuten beim Bäcker.
Wenn ich etwas vorhabe, was eine längere Abwesenheit vom Rad erfordert, fahre ich nicht mit dem Rad dort hin.
So blieb ich seit jeher vom Radklau verschont.
Nein, nicht ganz: Als ich ein sehr altes, wertloses Rad entsorgen wollte, stellte ich es unabgeschlossen an eine Laterne. Nach einer halben Stunde war es weg.

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radfahrer1943 24.06.2017, 09:25
7. Fahrraddiebstahl

Hier sind sicherlich wertvolle Tips gegen Diebstahl.Aber wenn ein Fahrrad in Innenstätten geparkt wird , sollte man immer da abstellen wo viele Räder abgestellt sind.Das ist auch ein Stückchen Sicherheit.

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mvmvmvm 24.06.2017, 09:34
8. am sichersten

Der beste Trick scheint mir zu sein, z.B. ein gutes altes, leicht runtergerocktes Hollandrad zu fahren, das sehr schön seinen Dienst tut und dabei nicht wertvoll aussieht. Wurde mir in Berlin noch nie geklaut.

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Blödian 24.06.2017, 09:38
9.

Die Rechnung für den Schutz der Teile ist nicht richtig.
Ein Teil für 30€ zu schützen darf auch 100€ kosten, wenn man das Teil braucht, und es andernfalls jede Woche gestohlen würde: Kosten nach 5 Wochen im ersten Fall 130€; Fall zwei 150€.
Also schon nach fünf Wochen hätte sich der Schutz amortisiert.

Abgesehen davon verstehe ich nicht, warum die Grünen nicht zum Kampf gegen Fahraddiebstahl blasen. Fahrradfahrer sind doch gerade die, die die Umwelt schützen und etwas Gutes tun. Ausgerechnet die zu bestehlen ist schon eine besondere Klasse von Widerwärtigkeit.

Ich wünsche mir, die Polizeien in den Großstädten Lockfahrräder mit Videoüberwachung aufstellen, und dass die Diebe dann in einem Schnellprozess (der Tatbestand ist extrem schnell geklärt) zu sehr saftigen Gefängnisstrafen verurteilt, bzw. ausgewiesen werden.
Die Geldstrafe sollte in etwa beim Zwanzigfachen des Schadens liegen, und daraus ein Fonds finanziert werden, der die Opfer entlastet. Aber hey, was weiß ich schon, ich hab ja nur Wirtschaft studiert.

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