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Schutzmaßnahmen an Autobahnen: Polizei fordert Krallen gegen Falschfahrer
DPA

Bei Unfällen durch Falschfahrer sind im Oktober mehrere Menschen ums Leben gekommen. Während die Polizei technische Hilfsmittel fordert, um solche Tragödien zu verhindern, stehen Unfallforscher immer noch vor einem Rätsel: Denn das klassische Profil des Falschfahrers gibt es nicht.

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margrad 22.10.2012, 18:04
1. Verhalten bei Falschfahrermeldung?

Die Warnmeldungen im Radio häufen sich. Problem ist aber, dass nicht alle Verkehrsteilnehmer Verkehrsfunk hören. Ziel sollte doch sein, auch die Unwissenden darauf aufmerksam zu machen, dass etwas nicht stimmt.

Anhalten und auf der Standspur stehen bleiben wird wohl kaum einer. Warum nicht langsam ganz rechts fahren und die Warnblinkanlage einschalten? Dieser Verhaltenshinweis müsste dann aber mit der Meldung kommen.

Wenn es denn rechtens ist, so zu handeln ...

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hoppadietz 22.10.2012, 18:13
2. Warnung kann helfen

Vorschlag: Richtungspfeil als Fahrbahnmarierung auf allen Abfahrten aufbringen. Dies sollte bei der nächsten Erneuerung der Fahrbahnmarkierung erfolgen.Bei Fehlverhalten hilft es.
Gegen Selbtmördern gib es keine Möglichkeiten.

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DerBlicker 22.10.2012, 18:51
3. die Krallen müssen her

Alles andere hilft nichts, wer falsch herum auf die Autobahn auffährt,d er muss sofort mit Gewalt gestoppt werden. Das geht auch im Winter, die Krallen kann man beheizen. Bei hohem Schnee kann man außerdem nicht schnell fahren, da sind Geisterfahrer nicht so gefährlich. Wer sich umbringen will, hat andere Möglichkeiten.

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Greyjoy 22.10.2012, 19:02
4.

Zitat von hoppadietz
... Gegen Selbtmördern gib es keine Möglichkeiten.
Doch gibt es und das sind die hier angesprochenen Krallen.
Wer mit platten Reifen liegen bleibt, der kann sich noch so sehr umbringen wolle. Es geht nun mal nicht weiter für ihn.

Ich bezweifle allerdings, kann das hier etwas getan wird.
Denn die Zahl der Unfälle mit Todesfolge durch Geisterfahrer ist ja nicht sonderlich hoch. Der Anteil der dabei von Selbstmördern verursacht wurde, ist allerdings nicht so gering wie man denken mag.
Der ADAC geht von 2800 gemeldeten Geisterfahrern zwischen Dezember 2008 bis Dezember 2009 aus. Insgesamt gab es dabei wohl 20 Tote.
Man geht außerdem davon aus, dass ca. 20 aller Geisterfahrer Selbstmordabsichten hatten.
Gemessen an der Zahl der Verkehrstoten wird da wohl nicht viel passieren, da Krallen an jeder Auf bzw. Abfahrt auch nicht umsonst sind. Ok ich finde, dass 20 Menschenleben die man durch zusätzliche Hinweise für die Verwirrten und Krallen für die Selbstmörder hätte schützen können, mit Geld nicht aufzuwiegen sind. Der Staat sieht das genau anders.

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kuhno van oyten 22.10.2012, 19:29
5. Ratschläge auf Abhilfe spärlich?

Die Unfallforscher sollten sich mal nach Teneriffa begeben. Dort münden konsequent sämtliche Autobahnein- bzw. -ausfahrten in einen Kreisverkehr, was die Wahrscheinlichkeit von Falschfahrten auf null senkt.

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Ruler 22.10.2012, 19:48
6.

Zitat von kuhno van oyten
Die Unfallforscher sollten sich mal nach Teneriffa begeben. Dort münden konsequent sämtliche Autobahnein- bzw. -ausfahrten in einen Kreisverkehr, was die Wahrscheinlichkeit von Falschfahrten auf null senkt.
Wer unbedingt in die Gegenrichtung will, schafft das immer. Da nützen die Krallen nichts, die helfen nur gegen Deppen und dem Reifenhandel. Folgendes Zenario ist doch denkbar: Nach der Ausfahrt vom Rast-/Parkplatz und nach der Einfädelspur linksherum auf die Autobahn. Es gab auch schon die Meldung, dass jemand die Ausfahrt verpasst und gewendet hatte.

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noalk 22.10.2012, 19:58
7.

Zitat von kuhno van oyten
In "Teneriffa ... münden konsequent sämtliche Autobahnein- bzw. -ausfahrten in einen Kreisverkehr, was die Wahrscheinlichkeit von Falschfahrten auf null senkt."
Stimmt nicht ganz. Das gilt nur für versehentliche Falschfahrten. Wer in Suizidabsicht falsch fahren will, kann das auch dort.

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7eggert 22.10.2012, 20:08
8.

Zitat von Greyjoy
Doch gibt es und das sind die hier angesprochenen Krallen. Wer mit platten Reifen liegen bleibt, der kann sich noch so sehr umbringen wolle. Es geht nun mal nicht weiter für ihn. Ich bezweifle allerdings, kann das hier etwas getan wird. Denn die Zahl der Unfälle mit Todesfolge durch Geisterfahrer ist ja nicht sonderlich hoch. Der Anteil der dabei von Selbstmördern verursacht wurde, ist allerdings nicht so gering wie man denken mag. Der ADAC geht von 2800 gemeldeten Geisterfahrern zwischen Dezember 2008 bis Dezember 2009 aus. Insgesamt gab es dabei wohl 20 Tote. Man geht außerdem davon aus, dass ca. 20 aller Geisterfahrer Selbstmordabsichten hatten. Gemessen an der Zahl der Verkehrstoten wird da wohl nicht viel passieren, da Krallen an jeder Auf bzw. Abfahrt auch nicht umsonst sind. Ok ich finde, dass 20 Menschenleben die man durch zusätzliche Hinweise für die Verwirrten und Krallen für die Selbstmörder hätte schützen können, mit Geld nicht aufzuwiegen sind. Der Staat sieht das genau anders.
1) Wie sollen die Krallen wirken, wenn die richtige Seite der Auffahrt genommen und dann links abgebogen wird? Die Krallen wirken gegen Deppen, nicht gegen Selbstmörder.

2) Wie viele Mannjahre wird man für die Produktion (inklusive Rohstoffe), Aufstellung, Unterhalt (Heizung) und Wartung einsetzen müssen? Das, geteilt durch die durchschnittliche Lebenszeit, ergibt die Zahl der Leben, die für das Aufstellen der Krallen geopfert wird.

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fettebeute 22.10.2012, 20:15
9. fettes Umsatzplus...

und dann halten alle Suizidanten erstmal bei Reifen Rupp und holen sich Runonflat-Schlappen... Ich hätte da eine andere Idee... die Italiener, Slowenen, Kroaten und Franzosen haben da so lustige Häuschen mit Schranken... wie wärs :D ?

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