Forum: Auto
Selbstversuch im Elektroauto: Nie wieder Sprit
Michael Specht

Geringe Reichweite, hohe Kosten und dazu sonderbares Recycling-Material im Innenraum. Der BMW i3 hat fast nur Nachteile gegenüber einem Golf. Dennoch würde i3-Besitzer Michael Specht kein anderes Auto fahren wollen.

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thunderstorm305 10.04.2016, 09:08
30. Für den Alltag nicht zu gebrauchen!

Die heutigen Fahrzeuge mit Batterie sind etwas für den Stadtbetrieb und für die Oberschicht, die sich so einen Zweitwagen leisten können. Es ist zwar gut gemeint, aber für den Alltag nicht nutzbar. Die gezeigten negativen Punkte sind schon lange bekannt. Dass eine Batterie im Winter zusätzlich durch die Heizung und durch die Minusgrade belastet wird, ist auch bekannt. Wer sich trotzdem so ein Fahrzeug kauft, der kann sein eigenes Gewissen damit teuer besänftigen, sollte aber kein Klagelied anstimmen, denn er wusste auf was er sich eingelassen hat. Die Technik ist noch lange nicht soweit, dass man mit einer Ladung über 1000km weit fahren kann. Und so lange das nicht der Fall ist, kommt so eine Anschaffung für mich eh nicht in Frage.

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bluebear 10.04.2016, 09:14
31. Märtyrer der E-Mobilität

Schön, mal zu lesen, wie die Märtyrer der E-Mobilität ticken. Legen 42 Riesen für ein Ultra-Kurzstrecken-Auto auf den Tisch, zahlen 400 Euro für eine Inspektion, bei der so gut wie nix passiert – und laben sich daran, dass im Innenraum alte Plastikflaschen zu neuen Ehren kommen. Da stellen sich nur vier Fragen: Ist das jetzt virale BMW-PR? Oder will der Autor mit diesem Lobgesang nur den Wiederverkaufswert seines Zukunftsmobils in die Höhe treiben? Und hat er vielleicht neben dem i3 noch einen alten Dreier mit Reihensechszylinder in der Garage? Oder geht er mit dem Fernbus auf Langstrecke?

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freudentanz 10.04.2016, 09:17
32. Wow

Zuerst dachte ich an einen Tippfehler aber dann haben Sie €5/100Km erwähnt ... Persönlich müsste ich zwar 'nur' €3.25 bezahlen müssen , wäre für mich aber immer noch utopisch.

Was mich noch interessieren würde: Ist denn jede Inspektion so teuer ? Und ja, €400 für eine Fahrzeug ohne Verschleißteile (ausser Bremse, Räder) finde ich viel. Bei €80/Stunde, lassen wir es €120 pro Stunde (extra geschultes Personal) würden noch immer mehr 2 Stunden herumgewühlt. Wozu ?
Das würde mich wirklich interessieren.

Acho: Und die Kollegen die für 'lächerliche' 100Km nur das Fahrrad nutzen würden .... sind wahrscheinlich die selben die keine Kids haben, eine vom Staat gesponserten Wohnung besetzen und alle Kniffe & Drehs kennen um sich drücken zu können. Mann-o-Mann

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derpif 10.04.2016, 09:19
33.

Warum verbaut BMW Akkus mit so einer schäbigen Leistung? 50% mehr sind auch nur 225km(ausgehend von 150). Tesla bietet bei dem deutlich größeren X serienmäßig 470km(Herstellerangabe) Reichweite, damit kann man schon eher arbeiten.

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frank.huebner 10.04.2016, 09:21
34. Die Industrie will gar nicht...

Repekt, ich habe mir auch einen E-Golf angesehen und mit anderen Fabriken verglichen. Ich ahbe mich dann für...einen Verbenner entschieden, weil ich als Selbständiger nicht irgendwo in der Pamopa liegenbleiben möchte. Und solange der Strom, den ci8h tanken muss, mehr Umweltverschmutzung verursacht als die Abgasersparnis des E-Autos schenke ich mir das noch.

Zudem, ich fest der Meinung bin, dass die Industrie und die Bundesregierung (noch) gar kein Interesse hat an der breiten Nutzung von E-Autos. Die Regierung zahlt Milliarden für die Forschung an dei Unternehmen, die aber nicht wirklich weiterkommen wollen. Die deutsche Autoindustrie ist dominiert von den großen Autos, die sportlichen, spritschluckenden Fuhrparks. Daher wird Deutschland auch schon jetzt angehängt von den Franzosen und Japanern, die massiv an der Entwicklung von alltagstauglichen Kleinfahrzeugen arbeiten und diese schon jetzt bedeutend billiger anbieten. Hybrid und Brennstoffzellen sind schön und gut, aber dem reine E-Fahrzeug wird in meinen Augen die Zukunft gehören. Und da werden unsere "Großen" später dann das Jammern anfangen, weil sie den Anschluss verpasst haben.

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mansiehtnurmitdemherzengu 10.04.2016, 09:22
35. Eingeständnis

Der Artikel macht klar, dass E-Autos nicht mehr sind als Spielzeuge für Leute, die den ÖPNV nicht nutzen wollen.
Eine Menge Entwicklungsbedarf gibt es im Übrigen nicht nur bei den Akkus. Wieso der i3 trotz Carbon-Chassis, spartanischer Ausstattung und dem Fehlen der ganzen Verbrenner-Technik immer noch knapp anderthalb Tonnen wiegt ist nicht nachvollziehbar (nein, am Akku liegt's nicht). Gewicht ist eine bestimmende Grösse beim Verbrauch, der ja nur lokal emissionsfrei ist!

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burton_mercer 10.04.2016, 09:23
36. Witz komm raus...

Das soll also die "Zukunft" sein? 45.000€ Autos, die mehr Energie verbrauchen jeder neuere TSI/Diesel und im Winter kaum weiter als 50 km kommen? Wird sicher lustig wenn Normalsterbliche Nachts ihre 100 Meter Kabeltrommel aus dem 4. Stock des Mehrfamilienhauses abseilen um ihr Vehicle, das drei Straßen weiter parkt aufzuladen ;-)

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f36md2 10.04.2016, 09:23
37. Die Zukunft ist greifbar!

So lief es auch bei den ersten Digitalkameras - und jetzt? Wer möchte noch auf Film fotografieren? Es wird Zeit für einen ökologischen Umbruch auf den deutschen Sraßen. Norwegen macht es vor. Zuerst müssen bitte die Diesel-Stinker weg von den Straßen. Den Rest erledigt moderne Technik, wenn sich die Akkus verbessern, fällt die Umstellung leichter. Nur ein Beispiel: Seitdem ich vom Normal-Fahrrad auf ein E-Bike umgestiegen bin, verwende ich mein Auto nur noch in Ausnahmefällen - und fühle mich sehr wohl dabei!

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sokratesschüler 10.04.2016, 09:29
38.

Zitat von schneidp
Der Autor ist ja wirklich leidensfähig, dafür respekt. Aber bei 100km Reichweite kann ich auch das Fahrrad nehmen. Das spart mir irrsinnig viel Geld, ist gut für die Fitness und wenn man die Ladezeiten einrechnet bin ich sogar schneller. Also mal ehrlich unter 250km echter Reichweite ist ein E Auto ein ganz schlechter Treppenwitz. Und sollange unser Strom aus Braunkohle erzeugt wird obendrei eine Dreckschleuder. Da bleibe ich bei meinem 4,5l Benziner Kleinwagen. Bessere Ökobilanz, billiger und 800km Reichweite.
1.) Die wenigsten sind mehr als 100km am Tag unterwegs und wenn es doch mal nötig ist hilft Car Sharing.
2.) E-Autos werden nachts geladen wenn sie schlafen und nicht Fahrrad fahren, nachts wenn sowieso kaum Strom benötigt wird.
3.) Man kann Strom auch z.B. bei Lichtblick ökologisch korrekt beziehen, kostet ein paar Cent/kwh mehr.

Und nun???
btw Fahrrad fahren ist trotzdem eine gute Alternative.

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räbbi 10.04.2016, 09:29
39.

Zitat von varesino
5 ?/100 km Verbrauch und 400 ? fuer eine Inspektion, das ist einmal eine klare Auskunft. Die bloedsinnige n Türen gibt es noch als Zugabe. Aber wie fast immer beim Auto die Beziehung Fahrer-Auto ist irrational.
Nungut, da muß man im Kontext von EEG-Deutschland sehen.
Es gibt genug Länder, in denen Sie für die kWh weniger als die Hälfte zahlen...genauso wie es Länder gibt, in denen man über die Mineralölsteuer weniger oder mehr abgezogen wird.
Wir sind hier nicht der Nabel der Welt...

Die Inspektionskosten...sie fahren ja auch ein Premium-Fahrzeug, nicht wahr?!
Die komplette Mechanikerzunft hat eh schon gewaltigen Bammel vor dem Elektroauto. Da gibt's wenig zu tun, und wenn es was zu tun gibt, haben sie davon keine Ahnung.
Sollen sie doch was verdienen, solange es noch geht...

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