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Studie zu Fahrzeugkosten: Autos verlieren schneller an Wert
DPA

Die meisten Fahrzeugbesitzer werden es geahnt haben, jetzt belegt es eine Studie: Autofahren ist in den vergangen Jahrzehnten teurer geworden. Ursache sind laut der Untersuchung aber keineswegs die gestiegenen Spritpreise.

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burghard42 07.08.2012, 17:49
1. So richtig

Zitat von sysop
Die meisten Fahrzeugbesitzer werden es geahnt haben, jetzt belegt es eine Studie: Autofahren ist in den vergangen Jahrzehnten teurer geworden. Ursache sind laut der Untersuchung aber keineswegs die gestiegenen Spritpreise.
ist die Erkenntnis nun ja wirklich nicht.
Wobei ich zu bedenken geben möchte,daß die Reparaturkosten
aus meiner Sicht deutlich gestiegen sind.
Sicher nicht bis 60.000km (wobei Ausnahmen wie eklatante
Fertigungs- und sonstige -Mängel wie Steuerketten,Kettenspanner,
Turbolader usw.) einen schon mal die Freude am Fahrzeug
vermiesen kann mit Reparaturkosten von immer mal wieder
1500 bis 2000 Euro im Einzelfall)
aber danach schon mit Stundensätzen von um 100Euro und einem
Fahrzeugalter über 3 Jahren und den Reparaturkosten dann aus eigener "Tasche".
Und wer kann heute schon sein Fahrzeug selber reparieren.
Geht schon beim Fehlerauslesen los.....

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Eduard Nice 07.08.2012, 19:29
2. Wer neu kauft hat zu viel Geld

Da der Wertverlust nach wie vor der größte Kostenfaktor bei Neufahrzeugen ist kaufe ich privat nur Fahrzeuge die älter als 4-5 Jahre sind. Natürlich nur gepflegte Fahrzeuge die ordentlich gewartet wurden, und Fabrikate die auch länger als 10 Jahre oder 250tkm halten, was schon mal fast alle Franzosen und Italiener ausschließt. Mercedes kommt wegen Rostproblemen nicht mehr in die Garage. Derzeit habe ich einen Audi A6 Avant Baujahr 2003 mit fast 400tkm als Privatwagen. Gekauft 2008 für weniger als 10T€ mit 280tkm. Bis auf die ein oder andere Glühkerze und ein Lager der LiMa war auf bisher 150tkm nichts außer den Planmäßigen Wartungsarbeiten/Verschleißrep. nötig. Das Auto hat keinen Rost, keine abgenutzten Innenraum, der TüV-Prüfer meinte das er dem Auto auch 80Tkm abnehmen würde...

Wer einen Neuwagen kauft, hat zwar Garantie, ist aber für Wartungsarbeiten auch auf die teure Markenwerkstatt angewiesen. Ich mache alle Reparaturen und Wartungsarbeiten selbst und spare damit mehr als die hälfte der Wartungs/Rep.kosten.

Grüße

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think_tank 07.08.2012, 22:03
3.

Zitat von Eduard Nice
Wer einen Neuwagen kauft, hat zwar Garantie, ist aber für Wartungsarbeiten auch auf die teure Markenwerkstatt angewiesen. Ich mache alle Reparaturen und Wartungsarbeiten selbst und spare damit mehr als die hälfte der Wartungs/Rep.kosten.
Herzlichen Glückwunsch!

Ich mache auch Wartung und Reparaturen selbst - an meinem Fahrrad, da spare ich auch noch das Geld für Sprit und Versicherung.

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winterlied 07.08.2012, 22:28
4.

Zitat von Eduard Nice
Da der Wertverlust nach wie vor der größte Kostenfaktor bei Neufahrzeugen ist kaufe ich privat nur Fahrzeuge die älter als 4-5 Jahre sind. Natürlich nur gepflegte Fahrzeuge die ordentlich gewartet wurden, und Fabrikate die auch länger als 10 Jahre oder 250tkm halten, was schon mal fast alle Franzosen und Italiener ausschließt.
Italiener halten schon länger als die Produkte von VAG gut 400.000 km -sogar als Benziner oder noch kostensparender als Erdgasversion.
Ich kenne sogar einen Lancia Thema Fahrer dessen Wagen inzwischen gut 600.000 km gelaufen ist. Ohne Spezialwartung. Diese Erfahrung habe ich mit allen Autos aus dem Fiatkonzern seit Mitte der 80er gemacht. Davor war es allerdings anders.

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TS_Alien 07.08.2012, 22:32
5. .

Die Autos sind seit der flächendeckenden Einführung von ESP technisch ausgereift. Die neueren technischen Gimmicks (ein Toter-Winkel-Warner ist z.B. etwas für Leute, die nicht auf die Strasse gehören) benötigt niemand. Viel mehr sollten sich die Zulieferer und Hersteller Gedanken machen über den einfacheren Austausch von Komponenten. Es gibt Komponenten im Auto, da geht ein wenige Euro teures Bauteil kaputt, und trotzdem muss mit grossem Aufwand die gesamte Komponente gewechselt werden. Das muss man intelligenter hinbekommen.

Der Wertverlust eines Autos ist nur interessant für denjenigen, der sein Auto nach wenigen Jahren verkaufen möchte. Fährt man sein Auto länger, dann ist der Wertverlust für normale Autos bis hin zur Mittelklasse nicht wirklich ein Problem.

Die Mondpreise mancher Autohersteller muss und sollte man nicht unterstützen. Leider finanziert der Staat diese Mondpreise mit.

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mitbestimmender wähler 07.08.2012, 23:30
6. Wird von der Autoindustrie gefördert

Durch um Faktoren rasanteren Modelwechsel, kosmetischer Modifikationund dem massenhaften Leasing-Ausläufern die auf der Halde stehen.

Was aber durchaus für die Hälfte der Käufer auch Vorteilhaft ist:

Der Neuwagenkäufer wartet ja Monate lang auf die Auslieferung und 2 Monate vor Auslieferung steht schon das modifizierte Nachmodel in den Startlöchern oder der Arbeitskollege fährt ihn schon 25% günstiger mit ein paar Kilometern drauf.
Gebraucht Premium wird es im nächsten Jahr spottbillig geben, Tausende Leasing-Verträge werden seit März frühzeitig aufgelöst, die Fahrzeuge abgeholt. Allein Aston Martin hat im deutschsprachigen Europa über 100 Fahrzeuge zurückgefordert. Porsche, BMW, Mercedes, Audi mit Leasingnehmern aus der gleichen Liga werden bestimmt auch ihre Erfahrung damit machen müssen.

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markh 08.08.2012, 00:44
7. Sicher gehen kann man

Zitat von sysop
Die meisten Fahrzeugbesitzer werden es geahnt haben, jetzt belegt es eine Studie: Autofahren ist in den vergangen Jahrzehnten teurer geworden. Ursache sind laut der Untersuchung aber keineswegs die gestiegenen Spritpreise.
dass in einer Rentnerrepublik immer genügend billige Fahrzeuge auf dem Gebrauchtmarkt zur verfügung stehen.
Im Grunde ist der Gebrauchtwagenpreis identisch mit der Rente ?
... so ..oder so ähnlich muss es sein ... nur was kommt, wenn keine Rentner mehr da sein, weil ja auch geburtenschwache Jahrgänge irgendwann Rentner werden.
Kaufen die Autos dann die Autos ?

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Eduard Nice 08.08.2012, 07:47
9.

Zitat von winterlied
Italiener halten schon länger als die Produkte von VAG gut 400.000 km -sogar als Benziner oder noch kostensparender als Erdgasversion. Ich kenne sogar einen Lancia Thema Fahrer dessen Wagen inzwischen gut 600.000 km gelaufen ist. Ohne Spezialwartung. Diese Erfahrung habe ich mit allen Autos aus dem Fiatkonzern seit Mitte der 80er gemacht. Davor war es allerdings anders.
Da hat halt jeder seine eigenen Erfahrungen. Wobei es bei fast jedem Hersteller Fahrzeuge gibt die wenig Probleme machen, aber ebenso Fahrzeuge die ständig ärger verursachen. Ich hatte bisher mit 2x Golf 2, Audi 80 und Audi A6 immer recht gute Autos erwischt. Der Audi 80 TDI hatte am ende auch über 600Tkm auf dem Tacho...

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