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Täglich unterwegs: Deutschlands Pendler-Problem - und was helfen würde
dpa

In Deutschland gibt es so viele Pendler wie nie zuvor, und die meisten fahren Auto. Dabei gibt es Modelle, das zu ändern.

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DJ Bob 09.03.2018, 15:44
1.

ganz einfach "erlaubt" es den Bürgern eigene 4 Wände in der nähe vom Wohnort!
Blöderweise haben nur 45% der Deutschen eigene 4 Wände! Warum auch wohl?

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muskat51 09.03.2018, 15:55
2. keine schlechte Idee,

wenn das aber nur funktioniert, indem US-Internetgiganten alle Bewegungsprofile aller Bürger/Pendler nach Belieben auswerten dürfen, mache ich nicht mit. Für mich wäre das ein inakzeptabler Eingriff in meine Würde und meine Persönlichkeitsrechte. Und nein, ich habe kein Smartphone, bin nicht bei Facebook, habe keine Paybackkarte und bezahle meinen Nougatriegel (verwerflich!) in bar.

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boludo1 09.03.2018, 15:55
3. E-Scooter erlauben

In Ballungsräumen sind öffentliche Transportmittel schon jetzt oft überlastet und überfüllt. Eine Teilentlastung wäre sicherlich die Zulassung von e-Scootern (wie z.B. In Österreich). Sie sind platzsparend und ideal für kleinere Strecken. Schneller als Fahrräder sind sie nicht, daher ist nicht verständlich, warum sie nicht endlich zugelassen werden!

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mannausdemwald 09.03.2018, 15:55
4. Tja schwierig

Bei mir: Niederbayern-München
mit dem Auto 104km Landstraße 1:25 h, zu Stoßzeiten 2:00 h
Es gibt keinen Bus
Mit dem Zug: Auto 23km 22min
Parkplatzsuche und Weg zum Bahngleis 5min
Sicherheit 5min
Regional Zug 100km 1:30h
Laufen & Wartezeit 0:10h
U-Bahn durch München 0:35h

Damit Auto im Schnitt 1:45 h öffentlich 2:47 h

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baal0815 09.03.2018, 15:57
5. Warum einfach, wenns auch kompliziert geht

Vielleicht könnte man einfach mal den öffentlichen Nahverkehr mit umweltfreundlichen Transportmitteln deutlich ausbauen und verdichten. Und vielleicht muss sich auch so mancher von der Vorstellung verabschieden, jeden Tag allein mit dem eigenen PKW zur Arbeit fahren zu wollen. Viele Pendler legen jeden Tag die gleiche Strecke zu etwa den gleichen Zeiten zurück. Da macht es wenig Sinn, jeden Morgen erstmal per App zu schauen, wie man denn nun heute am besten zur Arbeit kommt.
Vielleicht sind es ja manchmal auch die unspektakulären Lösungen.

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lupo44 09.03.2018, 15:59
6. vielleicht reden wir hier von einer Zukunft der man nicht verschlossen

sein wird ,aber die wiederum wenn sie real sein soll mit sehr vielen unangenehmen Fragen verbunden ist.
Da ist die Frage der Sicherheit und der Versicherung.Egal wie ?wer ? und was? setzt sich mit anderen über eine App verbunden in ein Auto und ist letzlich all den Begleitumständen ausgesetzt. Bei einer Dienstfahrt Heut zu Tage fährt man im Auftrag und ist sofort versichert für die Fahrt von "A" nach B".Dazu kommen die Kosten-einfach teilen ? Durch die sicherlich verschiedenen Anfahrtspunkte von angenommen 4 Personen (auf den Weg zum Endziel) ergibt die nächste Frage.Und einfach soßMan muß schon die Person kennen die da mit fährt.
Diese Fragen entstehen alle wenn der Personenkreis sich nicht kennt und vielleicht mehrfach wechselt in der Woche.Alles gewöhnungsbedürftig und sehr Fragestellend in der Umsetzung.Es gibt das Modell Norwegen.
Elektroautos vom Staat vorfinanziert und kostenlosen Strom für die Besitzer.

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nobronski 09.03.2018, 16:11
7. Die ewige Pendelei ist.....

... ja keine Idee dieser Menschen, sondern eine Notwendigkeit, die viele Arbeitgeber von ihren Arbeitnehmern verlangen. Größtmögliche Flexibilität soll der Mitarbeiter an den Tag legen. Nun, dem fügen sich gezwungenermaßen die Menschen.
Im gleichen Zug können sie aber nicht permanent umziehen oder sich gar ständig neue Immobilien zulegen. Hinzu kommt, dass eine vorhandenes soziales Umfeld nicht einfach mal eben 50 km mit umzieht. Also bleibt man dort wohnen, wo man sich eingelebt hat und sich wohl fühlt. Muss man dann die Arbeitsstelle wechseln führt dies dementsprechend zur Notwendigkeit eines weiteren Arbeitsweges
Ebenso den Anforderungen der Arbeitgeber nach mehr Flexibilität geschuldet, ist die eingeschränkte Möglichkeit Fahrgemeinschaften zu bilden. Denn vom Arbeitnehmer wird immer häufiger verlangt, Überstunden, Zusatzschichten und Mehrarbeit zu leisten, die einen terminlich planbaren Arbeitsweg schlichtweg unmöglich machen.
So etwas ist wohl vor allem für Beamte oder andere Berufstätige mit einem "9 to 5 - Job" möglich. Ich würde auch gerne um Punkt 17:00 den Stift fallenlassen, weil "meine Fahrgemeinschaft wartet".
Wie fernab der aktuellen Anforderungen an den heutigen Arbeitnehmer sind diese Vorschläge?
Was sollen die Menschen machen, die fernab des nächsten Bahnhofs oder der nächsten Bushaltestelle wohnen?
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die, so nebenbei gesagt, zum Teil nur JEDE STUNDE fahren, für den Arbeitsweg das 3-fache an Zeit benötigen, als es die Fahrt mit dem PKW tun würde, würde dieser Arbeitnehmer einen Großteil an Freizeit verlieren, in der dieser Mensch eben nicht zum Sport gehen, sich mit Freunden treffen kann. Aber dafür kann er ja in sich gekehrt prima jede Menge Bücher lesen/hören, gell?
Wenn Wohnraum in den Städten weiterhin schier unbezahlbar bleibt, werde ich weiterhin auf dem Dorf wohnen bleiben, zu dem es in absehbarer Zeit weder Straßenbahn noch eine zeitlich akzeptable Busverbindung geben wird.

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Det_onator 09.03.2018, 16:14
8. Umzug

Zitat von mannausdemwald
Bei mir: Niederbayern-München mit dem Auto 104km Landstraße 1:25 h, zu Stoßzeiten 2:00 h Es gibt keinen Bus Mit dem Zug: Auto 23km 22min Parkplatzsuche und Weg zum Bahngleis 5min Sicherheit 5min Regional Zug 100km 1:30h Laufen & Wartezeit 0:10h U-Bahn durch München 0:35h Damit Auto im Schnitt 1:45 h öffentlich 2:47 h
Arbeitsnah umziehen, wäre z. Bsp. eine mögliche Lösung.
Dass was Sie da jeden Tag an Sprit verbrennen und damit Umwelt und Mitmenschen belasten, können Sie auch in eine höherpreisige Mietwohnung stecken.

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spiegelchrischan 09.03.2018, 16:15
9. Niemals!!!

werde ich freiwilig mit dem Bus oder ähnlichem fahren. Seien wir doch mal ganz ehrlich: die allermeisten, die im Moment mit dem Bus fahren, tun das nicht weil sie es gerne tun oder weil sie Umweltfreunde sind, sondern schlicht weil sie sich kein Auto leisten können... Ich musste früher auch Jahrelang Bus fahren (Schule), und ich fand es einfach nur widerlich. Vor allem im Winter. Alle schniefen, es stinkt, ist voll, dreckig und vor allem unflexibel. Gerade wenn man auf dem Dorf wohnt. Als Kind mag man das noch hinnehmen, als berufstätiger Erwachsener, der nach der Arbeit evt noch einkaufen muss oder anderes zu erledigen hat, ist Busfahren eine absolute Zumutung. Die Politiker, die die Bevölkerung in die Busse stecken wollen, sind wahrscheinlich seid ihrer Kindheit nicht mehr Bus gefahren und werden es sicher auch niemals wieder tun. Ich werde nicht auf mein Auto verzichten...

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