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Tödliche Unfälle: "Fahrverbot für Lkw ohne Abbiegeassistent"
DPA

Fast wöchentlich sterben Radfahrer oder Fußgänger durch abbiegende Lkw. Dabei könnte längst vorhandene Technik viele dieser Unfälle verhindern, erklärt ein Verkehrsexperte.

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Leser161 09.07.2018, 07:40
1. Ja schon

Aber ich frage mich warum das nicht auch ohneTtechnik geht. Im Auto mache ich Schulterblick gegen den toten Winkel, LKW haben doch diese kleinen Sonderspiegel, und wenn die dann zu klein sind dann halt grössere.

Oder eine Verbesserung der Radverkehrsführung ein kleines schwaches Fahrzeug rechts von einem rechts abbiegenden nur auf Sicht geradeaus fahren zu lassen ist halt eine relativ unsichere Situation.

PS: Ich würde mir eine Diskussion wünschen in der wir darauf verzichten von fahrlässig unaufmerksamen LKW-Fahrern und genauso gefährlichen Kampfradlern zu sprechen. Das bringt uns doch nicht weiter. Danke!

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Dogbert 09.07.2018, 08:01
2. Verantwortung abschieben

Auch Herr Lottsiepen vergisst leider zu erwähnen, wer die Hauptschuld für diese Unfälle trägt. Nämlich der Radfahrer. Wer sich an einer Ampel rechts neben einem LKW einordnet, ist meiner Meinung nach bereits ein würdiger Kandidat für den Darwin Award.

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viceman 09.07.2018, 08:04
3. jeder unfall ist einer zuviel

und die folgen meist tragisch... es aber alleine an dem fehlenden abbiegeassistenten und den lkw-fahrern festzumachen, das ist doch viel zu einfach. was deutsche radfahrer von einhaltung von verkehrsregeln oder nur dem minimum an eigenschutz halten, kann ich jeden tag sehen. obwohl ein breiter + alsphaltierter radweg parallel zur bundesstraße gebaut ist, nutzen den viele radfahrer nicht. dafür sieht man sie im berufsverkehr auf einer recht stark befahrenen bundesstraße rumgurken. natürlich ohne licht - wie es bei anderen zweirädern vorgeschrieben ist, mit 30 und weniger km/h obwohl 70 erlaubt ist usw. wenn ich neben einem großen lkw an der ampel stehe und sehe, daß dieser blinkt( und das sieht man als radfahrer ) , dann muß ich mir als radfahrer bitte auch überlegen, ob ich 3 sekunden zeit gewinne oder mein leben wegen dieser 3 sekunden riskiere... und auch von seiten der verkehrführung kann einiges verbessert werden, gerade in bezug auf rechtsabbieger . alles zusammen ergibt eine lösung, meine ich.

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jujo 09.07.2018, 08:10
4. ....

Traurig das es so ist. Ein Kind ist überfordert. Ein Erwachsener sollte sich der Problematik aber bewußt sein und sich entsprechend verhalten. Kurz abzuwarten was der LKW vorhat ist sicherlich nicht zuviel verlangt, man rettet das eigene Leben. Mit welcher schon lebensverachtenden Ignoranz sich Radfahrer und auch Fußgänger im Verkehr verhalten ist schon erstaunlich. Ich hatte Recht , nur leider bin ich jetzt Tot!

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prophet46 09.07.2018, 08:16
5. Gegenforderung

Fordern kann der Herr ja viel. Aber man sollte sagen wen er vertritt:
Er ist Lobbyist der Fahrradfahrer (früher Sprecher des Umweltverbandes für eine sog. umwelt- und sozialverträgliche Mobilität).
Vielleicht sollte man mit gleicher Berechtigung einen sogenannten Fahrradführerschein und die Versicherungspflicht für Fahrradfahrer fordern sowie bis zu mehrmonatige Fahrverbote für unbotmässige, rambohafte Fahrrradfahrer, wie vielfach in Berlin zu beobachten.

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Bahn-DE 09.07.2018, 08:17
6. Nicht abschaltbaren Bremsassistenten zwingend vorschreiben!

Alle reden vom autonomen Fahren, autonom fährt vor allem die Autolobby, die bisher erfolgreich die Gesetze zur Einführung heute schon verfügbarer Sicherheitstechnik für Neufahrzeuge verhindert hat.
So ließen sich heute schon Geschwindigkeitsübertretungen - Unfallursache Nr.1 - technisch auf einfache Weise verhindern.
Die Abschaltung von Bremsassistenten könnte strafbar sein.
Erfolgreiche Lobbyarbeit hat dies und anderes bisher verhindert, was manche Unbeteiligte dann mit ihrem Leben bezahlen.

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istvanfred 09.07.2018, 08:28
7.

Vorweg: Jeder Verletzte oder Tote ist einer Zuviel.
Allerdings habe ich bei Radfahrern oft den Eindruck, dass Rücksichtnahme und Mitdenken vielfach Fremdworte sind.
Bei uns im Ort sind viele Kreisverkehre mit Zebrastreifen drumrum, beinah täglich nimmt ein den Zebrastreifen nutzender radelnder Radfahrer einem Auto die Vorfahrt und es kommt zum Unfall.

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women_1900 09.07.2018, 08:28
8. keine Technik wird jemals den gesunden Menschenverstand

ersetzen können. Klar sollte die Technik, wenn vorhanden, auch eingesetzt werden. Dennoch muss immer noch jeder Mensch seinen Verstand einsetzen, LKW-, PKW- UND auch Fahrradfahrer. Manchmal ist Defensive einfach besser, als auf sein Recht beharren zu wollen.
Und so manches Mal habe ich den Verdacht, dass Leute in ihrem blinden Vertrauen auf Technik, auf die Anderen, auf das eigene Recht einfach ihren Verstand ausschalten. Für eine Sekunde Zeitersparnis das eigene Leben riskiert?!

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penie 09.07.2018, 08:29
9. Wie wäre es mit etwas Eigenverantwortung?

Ich käme niemals auf die Idee, mich mit dem Rad rechts neben einen LKW zu "klemmen". Wer so etwas macht, ist einfach nicht verkehrsreif. Dann nach Verboten und/oder technischen Lösungen zu schreien, entspricht leider dem Zeitgeist. Es muss immer jemand anderes schuld sein.

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