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Tödlicher "Autopilot"-Unfall: Tesla legt sich mit US-Behörde an
DPA

Der Elektroauto-Pionier Tesla liegt wegen der Aufklärung eines tödlichen Unfalls mit einer US-Behörde im Clinch. Die Firma von Tech-Milliardär Elon Musk kündigte nun eine Beschwerde beim Kongress an.

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lathea 13.04.2018, 11:06
1. Die selbstfahrenden Autos sind in der....

......jetzigen Form noch nicht praxistauglich. Man sollte sie am besten zunächst testweise im öffentlichen Nahverkehr einsetzen, jedoch auf festen, reservierten Fahrbahnspuren, die sich auch noch optisch abheben. Darin sehe ich den größten Nutzen für die mittelbare Zukunft.

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michi_meissner 13.04.2018, 11:26
2. Der mensch macht noch mehr fehler....

Wir haben 3400 verkehrstote in deutschland, alle 1.4 mio km gibt es einen unfall mit todesfolge. Bei tesla gab es auf 270 mio gefahrene km mit autopilot AP2 nun 2 tödliche unfälle, ein hunderstel der menschlichen quote.
Tesla sollte einen orden für diese technik erhaltrn und keine kritik.

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Ogim 13.04.2018, 11:29
3. Ungewöhnlicher Bericht

Nicht das übliche Tesla-Bashing sondern ein - nach meiner Meinung - ausgewogener Bericht über die aktuelle Situation des US-Autobauer.

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Naturrecht 13.04.2018, 11:43
4.

Es ist es verständlich, dass Tesla vorab schon Informationen heraus gibt. Es ist ein börsennotierstes Unternehmen und Investoren reagieren auf so etwas sehr empfindlich. Der Schaden durch eine nicht Kommunizierung könnte durchaus höher sein, als eine Strafe durch die NTSB für die vorzeitige Publizierung des Geschehens seitens Tesla.

@SPON Wieso schreibt der Autor immer - "Autopilot". War es denn kein Autopilot? Was genau wurde denn konkret von einem Computer übernommen und was musste der Fahrer noch machen?
Ferner wird richtigerweise bei SPON über Gaffer negativ berichtet, aber warum zeigt man dann in diesem Artikel ein Bild von einem zerstörten Model X. Ich finde man sollte endlich mal aufhören genrell Bilder von Unfällen zu veröffentlichen.

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acitapple 13.04.2018, 11:54
5.

Zitat von Ogim
Nicht das übliche Tesla-Bashing sondern ein - nach meiner Meinung - ausgewogener Bericht über die aktuelle Situation des US-Autobauer.
Naja, es geht ja auch nicht um den Autopiloten an sich, sondern um bürokratische/juristische Streitigkeiten. Ich kann Teslas Entscheidung gut nachvollziehen. Gerne wird bei solchen Unfällen auf die böse Technik eingedroschen ohne Untersuchungsergebnisse abzuwarten. Tesla hat sich nur verteidigt. Ich erinnere mich da an die angebliche Pannenserie bei Toyota. Sogar amerikanische Politiker hatten offiziell vor Toyota gewarnt. Am Ende kam raus, dass ausnahmslos alle Unfälle auf menschliche Fahrfehler zurückzuführen waren.

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Flari 13.04.2018, 12:04
6.

Zitat von michi_meissner
Wir haben 3400 verkehrstote in deutschland, alle 1.4 mio km gibt es einen unfall mit todesfolge. Bei tesla gab es auf 270 mio gefahrene km mit autopilot AP2 nun 2 tödliche unfälle, ein hunderstel der menschlichen quote. Tesla sollte einen orden für diese technik erhaltrn und keine kritik.
In DE beträgt die jährliche Fahrleistung auf den Strassen um 750 Mrd. Kilometer.
Bei 3.400 Verkehrstoten/a käme ich da auf einen Verkehrstoten auf 220 mio Kilometern.
Wo haben sie Ihren Unsinnwert her?
Musk? :-)

Nebenbei ist es unsinnig, einen Hightech- und Hochpreis-PKW mit der Masse aller Verkehrsteilnehmer zu vergleichen.

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clubmate 13.04.2018, 12:05
7.

Zitat von Naturrecht
@SPON Wieso schreibt der Autor immer - "Autopilot". War es denn kein Autopilot? Was genau wurde denn konkret von einem Computer übernommen und was musste der Fahrer noch machen? Ferner wird richtigerweise bei SPON über Gaffer negativ berichtet, aber warum zeigt man dann in diesem Artikel ein Bild von einem zerstörten Model X. Ich finde man sollte endlich mal aufhören genrell Bilder von Unfällen zu veröffentlichen.
Vermutlich weil es sich beim von Tesla als "Autopilot" vermarkteten Feature im wesentlichen um einen Spurhalte- und Abstandsassistenten handelt.

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ridcully76 13.04.2018, 12:17
8. Autopilot?

Wenn das System Autopilot heißt, die Gefahr rechtzeitig erkannt hat und nicht selber ausweichen kann ("Laut Tesla ist die einzige Erklärung für den tödlichen Zwischenfall jedoch ein Versagen des Fahrers. Dieser habe mehrere visuelle und eine akustische Warnung bekommen - und etwa fünf Sekunden Zeit und 150 Meter Entfernung bis zum Aufprall gehabt"), warum hat es keine Vollbremsung eingeleitet? Die frage ist ernst gemeint. Ich kenne das Tesla-Autopilot-System nicht, aber wenn ich ein System Autopilot nenne, würde ich doch die Gefahrenbremsung als Minimum an Sicherheit mit eingebaut haben.

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cerberus333 13.04.2018, 12:22
9. @i

In Deutschland wurden 2017 insgesamt 725 mrd Kilometer zurückgelegt. Das wären dann 217 mio Kilometer und nicht 1,4 mio. Damit liegt die „todesrate“ also doppelt so hoch wie in Deutschland üblich. Beide tödliche Unfälle sind auf den Autopiloten zurückzuführen. Wenn Mercedes&co sein Assistenzsystem „Autopilot“ genannt hätten, dann wären die schon längst in in den USA unter Anklage.

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