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Tunnel-Rettungswagen: Flucht nach vorn - und hinten
Ziegler

Wenn in einem Tunnel ein Feuer ausbricht, wird er oft zur tödlichen Falle. Auch, weil es keine geeigneten Rettungsfahrzeuge gibt - denn wie die Menschen auch brauchen Motoren Luft zum atmen. Ein neues Einsatzfahrzeug verspricht nun Mobilität in allen Gefahrenlagen.

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k-3.14 08.06.2012, 11:57
1. PVC-Vorhänge vor den Eingängen

Also irgendwie kommt mir da der Einsatz von PVC etwas seltsam vor. Da sollte es doch Besseres geben.

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Aözer 08.06.2012, 12:28
2. vorausgesetzt,

daß je ein Motor für Vorwärts- und Rückwärtsfahrt genutzt wird, müssen die Batterien immerhin noch eine Kapazität von mind. 380 kWh haben. Erstaunlich, daß in dem relativ kleinen Fahrzeug, daß auch noch Platz für die Menschen bieten muß, soviel Batterieraum vorhanden ist ;-)
Und:
14 Flaschen mit je 50 Liter = 700l Luft unkomprimiert - das wäre nur ein kleiner Bruchteil der im Fahrzeug sowieso vorhandenen Luft.

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Aözer 08.06.2012, 12:28
3. vorausgesetzt,

daß je ein Motor für Vorwärts- und Rückwärtsfahrt genutzt wird, müssen die Batterien immerhin noch eine Kapazität von mind. 380 kWh haben. Erstaunlich, daß in dem relativ kleinen Fahrzeug, daß auch noch Platz für die Menschen bieten muß, soviel Batterieraum vorhanden ist ;-)
Und:
14 Flaschen mit je 50 Liter = 700l Luft unkomprimiert - das wäre nur ein kleiner Bruchteil der im Fahrzeug sowieso vorhandenen Luft.

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vhe 08.06.2012, 12:57
4. Äh

Zitat von Aözer
daß je ein Motor für Vorwärts- und Rückwärtsfahrt genutzt wird, müssen die Batterien immerhin noch eine Kapazität von mind. 380 kWh haben.
Was hat die Anzahl der Motoren mit der Speicherkapazität der Akkus zu tun?

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MrStoneStupid 08.06.2012, 13:07
5. Kann der Tunnel-Rettungswagen verbessert werden?

Klasse aber hat der Tunnel-Rettungswagen wirklich PVC-Vorhänge vor den Eingängen? Was ist eigentlich mit den Reifen? Die sollten nicht platt werden können - Tunnel sind doch meist eben und wenn das Fahrzeug max. 60 km/h fährt, dann sollte man kaum brennbare Spezialreifen ohne Luftdruck verwenden können. Wie ist das mit dem (möglichst schnellen) Auftanken von Luft und Wasser im Falle wiederholter Rettungsfahrten? (imho)

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Walter Regohl 08.06.2012, 13:07
6.

Zitat von Aözer
14 Flaschen mit je 50 Liter = 700l Luft unkomprimiert - das wäre nur ein kleiner Bruchteil der im Fahrzeug sowieso vorhandenen Luft.
14 Flaschen mit je 50l Druckluft ergeben bei den üblichen 200bar Befüllungsdruck eine Gesamtmenge von 14x50x200= 140000l Luft.
Bei gestressten Personen ein Atemminutenvolumen von 30l angenommen ergibt das für 12 Personen 140000/12/30 ~ 388min Luftvorrat. Rechnet man noch 2 Fahrer mit ein kommt man immer noch auf einen Druck-Luftvorrat von 333min. Das sollte doch wohl für die Rettungsfahrt durch den Tunnel reichen...

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m--s--g 08.06.2012, 13:14
7.

Zitat von Aözer
14 Flaschen mit je 50 Liter = 700l Luft unkomprimiert - das wäre nur ein kleiner Bruchteil der im Fahrzeug sowieso vorhandenen Luft.
Warum unkomprimiert? Im Artikel stand DRUCKluft...

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Aözer 08.06.2012, 13:21
8. weil...

Zitat von vhe
Was hat die Anzahl der Motoren mit der Speicherkapazität der Akkus zu tun?
falls beide Motoren gebraucht würden, um das Fahrzeug in eine Richtung zu bewegen, dann wäre auch die doppelt Akkukapazität notwendig - was dann zwangsläufig auch zu doppelten Gewicht(*) und Raumbedarf führt...

((*) im Falle von Bleiakkus ~ 20t

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Aözer 08.06.2012, 13:24
9. Zitat:

Frische Atemluft: Im Rettungsraum gibt es zwölf Sauerstoffmasken, die an ein Druckluftsystem mit insgesamt 700 Liter Atemluft angeschlossen sind.

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