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Überschall-Zug in Frankreich: 400-Einwohner-Dorf soll Hyperloop bekommen
Transpod

Fünf Jahre ist es her, dass Elon Musk die Idee einer Rohrpost für Menschen vorstellte. Nun könnte die Bahn ausgerechnet in einem französischen Dorf realisiert werden.

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adieu2000 08.08.2018, 18:39
1. Früher waren es Staaten oder Regierungen die in die Zukunft investierten

Heute ist das anders, da haben Andere das Geld um zu entscheiden was die Menschheit braucht und was uns oder ihnen nützt.

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tchantchès 08.08.2018, 18:49
2. So oder so ähnlich...

...alles schon da gewesen. https://de.wikipedia.org/wiki/Aérotrain

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hoeffertobias 08.08.2018, 18:54
3. Absoluter Unsinn!

Der Vorteil des durch das Vakuum ermöglichten geringen Luftwiderstandes ist nur bei wirklich hohen Geschwindigkeiten vorhanden, und die wiederum nur bei sehr langen Strecken wirklich vorteilhaft. Dafür muss man aber die gesamte Strecke mit zwei Röhren versehen und diese auf Betonstelzen setzen. Dazu eine aufwändige Schleusentechnik für die Passagiere und eine noch aufwändigere Sicherung der Röhren. Dagegen hätte man - im Verhältnis zum ICE - nur den Vorteil der Energieeinsparung durch den geringeren Luftwiderstand. Wird sich also nie und nimmer rechnen. Dafür braucht man nicht einmal einen Taschenrechner. Musik träumt Mal wieder mit dem Geld seiner Jünger. Soll er!!

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seine-et-marnais 08.08.2018, 19:06
4. Hyperloop ins Defizit?

Noch krankt die SNCF an einem Superdefizit und der Ausbau der TGV-Linie nach Bordeaux hat durch die Privatfinanzierung kräftige Fahrpreiserhöhungen verursacht, da man 'Pacht' an die private Realisationsgesellschaft zahlen muss, da kommt so ein Projekt das sicherlich nur mit staatlicher Hilfe machbar ist, gerade zur (un)rechten Zeit. Paris-Bordeaux ist heute in gut 2 Std Fahrzeit möglich ( ca 650 km) , in welche Richtungen möchte man denn den zukünftigen Personenverkehr mit 1000 km/h durch diese Röhren schiessen. Der Nahverkehr in Frankreich bricht täglich oft zusammen weil sowohl in die Strecken als auch in die Züge seit Jahren ungenügend investiert wird, er ist das Opfer des TGV-Wahnsinns, die flächendeckende Versorgung des ÖPNV ist einer der grossen Streitpunkte zwischen Regierung, Regionen und Kommunen.
Wer will kann die Ruinen des Aérotrains besichtigen, zwischen Paris und Orléans entlang der N20 nördlich von Orléans. Der Staat hat kein Geld mehr um weitere Investitionsruinen zu finanzieren.

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mainstreet 08.08.2018, 19:09
5. gescheiterte Objekte als Touristenattraktion?

Das Projekt ist zwar technisch machbar aber die Trassenkosen und das Vakuum in der Röhre bleiben als schwerwiegende Sicherheitsfaktoren für Passagiere bestehen und passender wäre der Ausdruck "Unsicherheitsfaktor". Für eine Touristenattraktion mag dies reizvoll sein aber mit der heutigen bestehenden Verkehrsstruktur in Form von Hochgeschwindigkeitstrassen ist dieses Projekt nicht kombinierbar und wird ein Fall für die Geschichtsbücher bleiben in der Rubrik "technische Errungenschaften der Menschheit."
Für Weltraumstationen könnte ein gewisser Nutzen bestehen aber das liegt in weiter Zukunft um Stationen auf anderen Planeten zu verbinden und Trassen auf Stelzen sind da sicher nicht notwendig und eine Vakuumröhre in das Weltall jedenfalls von der Erde bis dorthin wird an der Erdanziehung scheitern. Aber Menschen müssen auch andere wichtigere Dnge auf der Erde zunächst besser meistern vor allem den Verbrauch der Ressourcen usw...

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foerster.chriss 08.08.2018, 19:16
6. Der Hyperloop ist der neue Transrapid...

... ein Milliardengrab. Der Transrapid scheiterte nicht an seiner Technik, das wird auch der Hyperloop nicht. Sie scheitern daran, dass Fahrweg und Zug nur zusammen erhältlich sind. Der Netzbetreiber erhältl automatisch ein Monopol auf die Fahrzeuge. Nur wer bindet sich auf unbefristete Zeit an einen Anbieter? Machte beim Transrapid schon niemand (außer der geschenkten Strecke in China). In Europa ist es zudem inkompatibel mit dem existierenden Netz. Also was soll der Hyperloop lösen, was der Transrapid schon nicht konnte?

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JürgenHammerbeck 08.08.2018, 19:27
7. wenn man hier richtig liest ...

Zitat von hoeffertobias
Der Vorteil des durch das Vakuum ermöglichten geringen Luftwiderstandes ist nur bei wirklich hohen Geschwindigkeiten vorhanden, und die wiederum nur bei sehr langen Strecken wirklich vorteilhaft. Dafür muss man aber die gesamte Strecke mit zwei Röhren versehen und diese auf Betonstelzen setzen. Dazu eine aufwändige Schleusentechnik für die Passagiere und eine noch aufwändigere Sicherung der Röhren. Dagegen hätte man - im Verhältnis zum ICE - nur den Vorteil der Energieeinsparung durch den geringeren Luftwiderstand. Wird sich also nie und nimmer rechnen. Dafür braucht man nicht einmal einen Taschenrechner. Musik träumt Mal wieder mit dem Geld seiner Jünger. Soll er!!
Sie hätten sicher recht, sollten jedoch berücksichtigen dass es sich um eine Teststrecke handelt. Mit dieser Einstellung verhindert man von vorn herein die Einführung fortschrittlicher Technologien. Das ist Wasser auf die Mühlen der Autoindustrie. Ich (Landbewohner) würde jedenfalls sehr gern auf eine modernes, schnelles Verkehrsmittel umsteigen und kann gut auf den täglichen Stau verzichten - das ganz im Interesse der Umwelt.
Wir haben im Moment keine anderen Lösungen. Da hilft auch die Einführung von e-Autos, oder car sharing nicht. Das ist nur Selbstbetrug.

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BahnCard50 08.08.2018, 19:36
8. Aerotrain 2.0

Geschichte wiederholt sich. Gut sichtbar steht neben der Bahnstrecke Paris-Orleans immer noch die Teststrecke des damals zukunftsweisenden "Aerotrain" (https://de.wikipedia.org/wiki/Aérotrain), als Ruine.

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Stefan Hammermann 08.08.2018, 19:41
9. Deutschland, so wird das nichts ...

... von den ersten 7 Kommentaren sind 6 negativ. Deutschland ein Land der Noergler und Besserwisser. Leute, so wird das nichts.

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