Forum: Auto Winter-Fahrtraining in Lappland: Mein erster Elchtest
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Schlittern auf Blitzeis, Massenunfälle und lange Staus - Deutschlands Autofahrer sind schnell überfordert, wenn der Winter über sie hereinbricht. Ob da ein Fahrtraining auf Eis und Schnee in Lappland helfen kann? Tanja Rieckmann hat es getestet. zum Artikel Antworten
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#1 20.02.2011, 10:17 von manni-two

"Deutschalnds Autofahrer sind schnell überfordert..."

schon wenn sie im Sommer vernünftig parken sollen,da hilft das Training in Lappland auch nicht.

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#2 20.02.2011, 11:33 von maros

Kosten

Mich würde mal interessieren, was so ein Kurs eigentlich kostet. Weiß das jemand?

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#3 20.02.2011, 11:48 von der matologe

Degenerierte Stadt- und Wohlstandskinder.

Wir Landeier haben wenigstens noch das Driften aufm Acker gelernt. Das bringt 1000x mehr als so ´ne hohle Lifestyle-Pseudofahrtrainingsbespassung mit anschliessender Elchklötensuppenverspeisung in der Hospitality.

Und noch vieeel schlimmer, und absolut unverdaulich für alle Vollkaskomentalitäten: WIR fahren auf Glätte ABSICHTLICH QUER! HARR!!

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#4 20.02.2011, 12:06 von seikor

muss das sein?

irgendwie schon ein Schmarrn...

Zitat:
"Straßenverkehrs-Ordnung (StVO)
I. Allgemeine Verkehrsregeln
§1 Grundregeln
(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
(2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird."

Was im Artikel beschrieben wird, ist Eventmanagement und Geldverdienen.

Wenn es glatt ist, fährt man langsam. Auch mit ESP, ABS, CIS, XYZ usw. - DAS ist es, was viele Leute im Verkehr heute vergessen oder nie gelernt haben.

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#5 20.02.2011, 12:49 von ukw

255.255.255.255

hallo seikor,
was Typen wie Du gerne vergessen: Autos rutschen immer
egal ob Sommer, Winter, Regen Schnee, Eis, Dreck, Rollsplitt, Mattsch oder sonstwas auf der Straße ist.

ESP, ABS, Allrad, bla und blup sollen eigentlich helfend eingreifen, wenn Fahrerin /Fahrer überfordert sind.

Aber überfordert - das sind die Fahrer heute anscheinend schon, wenn die Straße nicht sonnig-warm staubfrei und trocken ist.

Lichthupe und rumgefuchtel mit den Armen begegnet mir immer öfter hinter dem Steuer der entgegenkommenden Fahrzeuge.
Sie zeigen ihre Unfähigkeit Hilflosigkeit und Angst.
Was meinen diese Leute eigentlich befähigt mich seit 34 Jahren unfallfrei fahren? (aber nicht mit 40 kmh auf gerader ! Strecke bei Neuschnee schleichen). Ist das ihr Gefuchtel und Lichtgehupe? Ihr ESP und ABS ? Oder liegt es vielleicht daran, das ich akzeptiere, das mein Auto immer rutscht - egal bei welchen Straßenverhältnissen?
Ich kenne die Grenzbereiche und Geschwindigkeiten, bzw die Querbeschleunigung bei denen ein kontrolliertes Fahren nicht mehr möglich ist und weiß wie sich mein rutschendes Auto auf jeweiligem Untergrund verhält.

Ich möchte gerne zweispurige Straßen in Deutschland.
Eine Spur für Anfänger und eine Spur für Fortgeschrittene.
Im Schwimbad gibt es doch auch den Nichtschwimmerbereich ... warum nicht auch auf Straßen?
Ich verbringe sonst einfach zu viel Zeit im Straßenverkehr, wenn ich immer in der Karawane der "Nichtschwimmer" so langsam fahren muss. Das stört mich zunehmend. Dabei hatte ich gehofft, das diese Hilfsmittel(ESP, ASR, ABS ...) dazu beitragen, den Straßenverkehr flüssiger und dabei sicherer werden zu lassen. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein.

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#6 20.02.2011, 12:50 von Pridewatcher

Ja, schnell ueberfordert

Da in Deutschland die meisten Verkehrsteilnehmer schon bei Nieselregen Panik schieben ist erst mal ein Regenkurs fuer alle angesagt.

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#7 20.02.2011, 13:06 von Achim

Sehr lebensnah

Audi TT, Rallye-Flitzer und Autos mit Spikes auf griffigem Schnee bei 27 Grad unter Null - klingt alles sehr realistisch für den Alltag in Heckschleudern mit Ganzjahresreifen (1,6 mm Profiltiefe) auf überfrierender Nässe bei Temperaturen um 2 Grad minus.

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#8 20.02.2011, 13:50 von Zerunan

.

Na klar ist sowas auch ein Event, mit dem Geld verdient wird.

Natürlich sollte man im Straßenverkehr nur innerhalb sicherer Parameter fahren. Wenn man dann in eine extremere Situation kommt (was auch ohne eigenes Verschulden möglich ist), sieht man ziemlich schnell ziemlich alt aus, da man sie einfach überhaupt nicht kennt.

Ein gutes Fahrtraining abseits des Verkehrs finde ich deutlich besser, als wenn manche ihre Grenzen auf den normalen Straßen austesten. So ein Training muss ja nicht zwingend im Norden stattfinden, da gibt es auch welche zB vom ADAC in Deutschland. Eine kleine Ahnung von den Grenzen des Autos und den eigenen kann nicht Schaden.

xx Jahre unfallfrei zu fahren hat nicht zwingend etwas mit sicherem Fahren zu tun. 100%ig sicher fährt niemand und damit ist es im Endeffekt eine Frage der Wahrscheinlichkeit. Was ich damit sagen will: Es liegt nicht allein in unserer Hand. In beide Richtungen (Glück, Pech), somit ist unfallfreies Fahren relativ.

@ukw: Wobei man die Witterungsbedingungen nicht ignorieren sollte. Wer auf Schnee genauso fährt, wie auf trockener Fahrbahn, fährt entweder auf trockener langsam oder auf Schnee zu schnell. Ja, man rutscht auch auf anderem Untergrund, aber doch unterschiedlich.

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#9 20.02.2011, 14:16 von FoxhoundBM

...

Zitat von sysop
Schlittern auf Blitzeis, Massenunfälle und lange Staus - Deutschlands Autofahrer sind schnell überfordert, wenn der Winter über sie hereinbricht.]
Den deutschen Autofahrern wurde ja auch Jahrelang eingeredet, dass es 2010 keinen Schnee mehr gibt. Wegen der immer wärmeren Winter hat sich mein gutgläubiger Nachbar vor 4 Jahren ein Cabrio gekauft, dann einen prius und jetzt einen Lexus RX450h, weil er mit der Öko-Schaukel nicht mehr aus der Einfahrt kam.

Und bald kommt die globale Erwärmung wieder: Im Frühjahr wird's wärmer ...

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