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Wohnkabinen für Pick-ups: Leben auf der Ladefläche
BIMOBIL

Wohnwagen oder Wohnmobil - vor dieser schwierigen Entscheidung stehen viele Camper. Das Beste aus beiden Möglichkeiten bieten Pick-ups mit Wohnkabinen. Kein Wunder, dass das Angebot an solchen Huckepack-Häuschen wächst.

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thequickeningishappening 05.01.2019, 08:19
1. Noe

Großes Zelt, aufblasbare Matratze, Minifridge und Aircon. Passt alles ins Auto. Geschirr braucht's auch nicht viel bzw. man geht ins Restaurant. Das Zelt ist in 20 Minuten auf bzw. abgebaut. So Ein Pick-up ist teuer , unhandlich und frisst Sprit. Die Caravan Parks haben außerdem geräumige Cabins. Kommt Alles billiger.

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browserhead 05.01.2019, 08:20
2. Outdoor-Erlebnis?

Dass ich nicht lache, wer outdoor will, der schmeißt sein Zelt in den Bully und los gehts. Mich wundern diese fahrbaren Wohnzimmer in Schleiflack-Optik - möglichst noch mit Duschkabine. Im Gegensatz zu den wunderbaren "outdoor"-Motiven der Werbephotos, sieht die Realität - mittlerweile fast überall in Europa ganz anders aus: einfach campen verboten. Also auf den Campingplatz, das hat mit outdoor so viel zu tun wie Autofahren im Dauerstau - aber richtig solche realitätsnahen Bilder verkaufen ja keinen Traum von Freiheit. Und dann soll die Kiste mal locker 50, 80 oder 120 k-Euro kosten, außerdem müssen wir sie den Rest des Jahres noch unterstellen und einen Pickup kaufen: der ist super umweltfreundlich, familienpraktisch und damit kann man toll die Natur offroad umpflügen. Camping machen solche Naturisolationszellen kaputt, aber es liegt voll im Trend mit solchen Zweitwagen-Trumms Freiheit in Massenhaltung zu erleben. Wenn so eine Kiste mit fahrbarem Untersatz also rund 150 k Euro kostet hat der outdoor Abenteurer die Welt schon dreimal umrundet, wenn das Ding noch nicht mal vom Hof ist.

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hzj 05.01.2019, 09:41
3. Bekennender Wohnkabinenfahrer mit kleiner Leichtbaukabine

Ich fahre mit Pickup und Wohnaufbau seit 2002. Mit dem Landcruiser HZJ79 plus fest montierter Innovation-Campers Kabine ab Mitte 2003 ein Jahr in Australien, selten auf Straßen, meist auf Tracks im Outback. Und seitdem auch in Europa, natürlich auf legalen befahrbaren Wegen, aber gerne an Stellen, wo weder SUV mit Caravan noch VW Synchro hin fahren können und wo es wenig oder keine Infrastruktur gibt, so dass ich auch niemanden störe. Unterwegs ergeben sich immer wieder nette Kontakte mit freundlichen Menschen, die mit einem herkömmlichen Reisemobil auf üblichen Urlaubsstrecken nie entstanden wären.
Seit 2011 fahre ich eine leichte, flache Popup Kabine von Four Wheel Campers, zunächst auf einem Ranger, dann auf einem Navara. 8 Wochen in die Sahara ist gerade in Planung und 3 Monate Schottland kommen in 2020. Sobald Toyota oder Mitsubishi einen Hybrid Pickup rausbringen, steige ich darauf um. as ist zunächst mal umweltfreundlicher und wir können auch weiter nach Asien, als es mit einem Euro 5/ 6 Diesel möglich ist. Denn Benzin bekommt man weltweit, Euro Diesel und Adblue aber nicht. Erschreckend finde ich übrigens die maßlose und rational völlig unbegründbare Verdammung von Urlaubsformen, wie sie in den ersten 2 Beiträgen gleich
geäußert wird. Mit einer großen Tischer oder Bimobil Kabine riskiere ich allerdings auf Feldwegen einen Rahmenbruch und bei 3m Höhe und knapp 2,50m Breite ist der PU dann kaum mobiler, aber viel enger als ein vergleichbar langes, breites und hohes Wohnmobil.

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klartext2 05.01.2019, 09:51
4. Wer es glaubt zu

brauchen .... Es gibt echte „Outdoorer“, denen reicht für eine Weltumrundung ein Fahrrad. Das ist anzuerkennen. Alles andere nur Show und Dekadenz.

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28zwei27 05.01.2019, 10:17
5. Ein sehr guter Artikel

Ein sehr guter Artikel. Sachlich, informativ und auch die Photostrecke ist stimmig.
Danke, Herr Kriegel - eine erfreuliche Ausnahme bei SpOn.

PS:
Den Kritikern und Erbsenzählern die den Urlaub im Zelt empfehlen, sei gesagt, dass die Lektüre des Artikel nicht verpflichtend ist - und sie das Thema verfehlt haben.

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Speedwing 05.01.2019, 10:29
6. Kaum angefangen zu lesen

und schon wieder 75% Nörgler und Meckerer, wie zu anderen Artikeln auch. Ist das die neue deutsche Mentalität oder nur Neid??? Ich kann und will mir das auch nicht leisten aber lese trotzdem und lass es nur mal wirken.

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mikko11 05.01.2019, 10:52
7. Nachsicht

Man könnte sich einfach mal vorzustellen, dass die Zeltvariante mit zunehmendem Alter unattraktiver wird und mancher Zelter bei schlechtem Wetter von so einer Lösung träumt.

Fahrrad und Mini-Ausstattung für die Weltumrundung ist eher was für unter 30Jährige Einzeltouristen. Als Zielgruppe der gezeigten Beispiele sehe ich ein Paar über 50 oder eine kleinere Familie (beide solvent).

Attraktives Konzept ... ein Zweitfahrzeug für den Alltag abseits des Urlaubs wird dennoch nötig werden.

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touri 05.01.2019, 11:12
8.

Zitat von Speedwing
und schon wieder 75% Nörgler und Meckerer, wie zu anderen Artikeln auch. Ist das die neue deutsche Mentalität oder nur Neid??? Ich kann und will mir das auch nicht leisten aber lese trotzdem und lass es nur mal wirken.
Frage ich mich auch, aber dafür sind wir Deutsche ja mittlerweile weltweit bekannt.

Ich finde die kleinen Wohnkabinen ganz heimelig, wenn für die persönlichen Bedürfnisse entsprechend engerichtet und gerade mit Solaranlage hat man dann den Vorteil, das man sich Abseits der Tourismusrouten bewegen kann ohne auf jedweden Komfort verzichten zu müssen. Könnte mir durchaus auch gefallen, auch wenn ich nicht das Geld dafür ausgeben würde, da bin ich dann doch wieder zu arm/geizig für :-)

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achim21129 05.01.2019, 11:23
9. Schöne Sache ...

... vor allem für Naturliebhaber! Endlich kann man dann auch weit abseits der Routen seinen Müll, seinen CO2, seinen Lärm usw. bringen. Ganz prima!

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