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Wohnmobil-Miete: Zuhause auf Zeit
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Im Bulli nach Frankreich, Italien oder gleich um die ganze Welt - viele träumen von einer Campingreise auf vier Rädern. Doch die Anschaffung eines Wohnmobils ist kostspielig. Die Lösung: ein Fahrzeug auf Zeit.

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Judex non calculat 07.02.2019, 06:56
1. Teuerer Spaß

So ist es, die hohen Preise für einen VW-California, ob neu oder gebraucht, sind das Problem. Glücklich, wer in in sich (schon) leisten kann, während die Kinder (noch) nicht aus dem Haus sind.

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Sibylle1969 07.02.2019, 07:15
2.

Ich kann den Reiz einer Reise mit dem Wohnmobil nachvollziehen, aber selbst Mieten ist ein teurer Spaß. Für den Preis kann man in der Regel auch in ein gutes bis sehr gutes Hotel gehen. Und wenn man sich anschaut, was 20 Jahre alte gebrauchte WoMos kosten und was diese an Sprit verbrauchen, dann ist selbst die Variante Gebrauchtwohnmobil noch ziemlich teuer.

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abocado 07.02.2019, 07:30
3. Übergewicht ist doof

Vor allem Neuanfänger übersehen dieses Problem. Ein 4-Personen Alkovenmodell wiegt leer oft schon 3100-3200 kg. Es ist fast immer nur für 3500 kg zugelassen, damit die vielen B-Führerscheininhaber auch mieten können. Die 4 Personen bringen 300 kg im Schnitt auf die Waage. Sie wollen Gepäck mitnehmen. Da reichen nicht 20kg je Person, weil man im Flieger keine Campingstühle, keine Fahrräder und keinen vollen Kühlschrank mitnimmt. Auch 100 Liter Wasser erkennt der PKW-Reisende oder der Fluggast nicht als Problem. Er hat es nicht dabei. Die Norm verlangt als Mindestgepäck lächerliche 100-120 kg für 4 Personen. Das ist ein Witz für Camper! Wollen wir mal rechnen? Problem erkannt, wird aber leider unter der Decke gehalten. Die Strafen, vor allem im Ausland, sind drakonisch!

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p2063 07.02.2019, 08:11
4. nicht wirklich 40€

also möglich vielleicht, aber was bekommt man da für eine abgewohnte Ranzbude bei der man Angst haben muss, dass sie auf den ersten 300km auseinander fällt weil alles nur noch von Rost zusammen gehalten wird und es fragwürdig ist wie das Teil überhaupt durch die HU gelangen konnte. Ein einigermaßen ordentliches gewartetes und gepflegtes Wohnmobil kostet auch bei den Privatvermittlungen deutlich über 100€/Tag. Ich hab selbst für den kommenden Sommerurlaub eins gesucht und bin zum Schluss gekommen, dass man mit einer professionellen Wohnmobilvermietung sogar günstiger fährt!

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cabeza_cuadrada 07.02.2019, 08:35
5. Vergleich

Zitat von Sibylle1969
Ich kann den Reiz einer Reise mit dem Wohnmobil nachvollziehen, aber selbst Mieten ist ein teurer Spaß. Für den Preis kann man in der Regel auch in ein gutes bis sehr gutes Hotel gehen. Und wenn man sich anschaut, was 20 Jahre alte gebrauchte WoMos kosten und was diese an Sprit verbrauchen, dann ist selbst die Variante Gebrauchtwohnmobil noch ziemlich teuer.
Wer Urlaub mit einem Wohnmobil finanziell mit einem Hotelurlaub vergleicht hat es scheinbar nicht begriffen warum Leute Campingurlaub machen. Scheint bei manchen immer noch als "arme Leute Urlaub" zu gelten. Genauso könnte man die Kosten für einen schönen Kamin mit den Kosten die Heizung auf 5 zu drehen vergleichen. Es gibt auch Leute die kaufen sich ein Fahrrad das mehr kostet als ein Motorroller. Ist doch irre, oder?

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hegoat 07.02.2019, 08:36
6.

Ich möchte gerade zum ersten Mal ein Wohnmobil mieten und der erste große Stolperstein ist, dass es doch vergleichsweise wenige Mobile für 2 Personen gibt. Die meisten Gefährte sind für 4 Personen und mehr und entsprechend groß. Gerade für Einsteiger, die normalerweise nur mit PKWs unterwegs sind, schrecken dieser LKW- großen Fahrzeuge eher ab, vor allem da kaum welche mit Rückfahrkamera angeboten werden.

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cabeza_cuadrada 07.02.2019, 08:42
7. Mieten

Mieten, so der Tipp, wäre die günstigste Variante. (sagen die Vermieter, ha ha) Für ein Womo für 4 Personen, 2 Erwachsene+2 Kids werden locker 1000 Euro die Woche aufgerufen. Wären bei 6 Wochen pro Jahr dann ca. 6000 Euro. Camping über Wochenenden fallen leider aus da es oft einen Mindestmeitdauer oder erhebliche Aufschläge und Endreinigungskosten gibt. Aber allein bei den 6000 Euro pro Jahr hat man dann 60.000 Euro nach 10 Jahren Urlaub mit dem Wohnmobil bezahlt. Und besitzt trotzdem noch kein Eigenes. Finde den Fehler. Abgesehen davon gibt es einen recht großen Markt an gebrauchten Wohnmobilen die meist sehr gepflegt sind. Aber gut, meiten bzw. leasen ist ja voll im Trend. Gerne auch der 60.000 Euro teure Kombi. Was man dann nach 3 bis 4 Jahren alles in allem für das Leasing+Schlussrate bezahlt hat rechnen sich die meisten wahrscheinlich lieber nicht aus. Oder es ist ihnen einfach wert für jemanden gehalten zu werden der sich so eine Nobelkarre leisten kann.

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cabeza_cuadrada 07.02.2019, 08:53
8. Mieten

Mieten, so der Tipp, wäre die günstigste Variante. (sagen die Vermieter, ha ha) Für ein Womo für 4 Personen, 2 Erwachsene+2 Kids werden locker 1000 Euro die Woche aufgerufen. Wären bei 6 Wochen pro Jahr dann ca. 6000 Euro. Camping über Wochenenden fallen leider aus da es oft einen Mindestmeitdauer oder erhebliche Aufschläge und Endreinigungskosten gibt. Aber allein bei den 6000 Euro pro Jahr hat man dann 60.000 Euro nach 10 Jahren Urlaub mit dem Wohnmobil bezahlt. Und besitzt trotzdem noch kein Eigenes. Finde den Fehler. Abgesehen davon gibt es einen recht großen Markt an gebrauchten Wohnmobilen die meist sehr gepflegt sind. Aber gut, meiten bzw. leasen ist ja voll im Trend. Gerne auch der 60.000 Euro teure Kombi. Was man dann nach 3 bis 4 Jahren alles in allem für das Leasing+Schlussrate bezahlt hat rechnen sich die meisten wahrscheinlich lieber nicht aus. Oder es ist ihnen einfach wert für jemanden gehalten zu werden der sich so eine Nobelkarre leisten kann.

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c.PAF 07.02.2019, 09:33
9.

Zitat von abocado
Vor allem Neuanfänger übersehen dieses Problem. Ein 4-Personen Alkovenmodell wiegt leer oft schon 3100-3200 kg. Es ist fast immer nur für 3500 kg zugelassen, damit die vielen B-Führerscheininhaber auch mieten können.
Ein Freund von mir hat sich 2016 ein neues Wohnmobil gekauft. Ich lag auf seinem Heimweg und er hat bei mir gehalten. Stolz sein Wohnmobil und die von ihm georderte Sonderausstattung gezeigt.

Auf das Gewicht angesprochen meinte er, das sei ihm bewußt, aber es würde im reichen, da es ein Leergewicht von 3100kg habe und er somit noch 400kg zur Verfügung hätte und sie ja nur zu dritt wären.

Nach etwas Diskussion ist er dann doch mit mir 3km zu einer Waage gefahren. Wohnmobil war leer, Tank fast voll, Wassertank leer, keine Gasflaschen an Bord.

3.380kg! Ohne Fahrer! Er ist postwendend zum Händler zurück. Das Gespräch verlief relativ unschön für den Verkäufer, dieser hat das Fahrzeug jedoch recht schnell zurückgenommen...

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