Forum: Auto
Zulassungen 2017: Deutsche kaufen weniger Dieselautos
DPA

Dieselkrise, VW-Affäre - war da was? Die Deutschen kauften laut Kraftfahrt-Bundesamt im vergangenen Jahr sogar noch mehr Autos als zuvor. Allerdings gab es auch einen deutlichen Verlierer.

Seite 1 von 6
chrisof 04.01.2018, 21:58
1.

die Autofahrer sind die schlimmste und stärkste Lobby in der BRD. Da vergast man sich lieber selber, bevor man verzichtet. Wenn denn wenigstens die Neuwagen zu einer Verbesserung der Luftqualität führen würde!

Beitrag melden
JiggiZiggi 04.01.2018, 21:59
2.

Ich habe mir jetzt auch als Firmenwagen einen politisch korrekten 540i statt 530d geholt (beide 3L, damit ist der Motor nicht Verbrauch gemeint).
Der verbraucht zwar bei meiner Fahrweise in der City und gerade Autobahn das Doppelte wie der Diesel, aber drauf gschisse.

Beitrag melden
hollaonboard 04.01.2018, 22:08
3. Mein nächster wird ein Cayenne Hybrid..

20 Liter Realverbrauch, den Elektromotor benutz ich garnicht, der Strom geht vorher für die Standheizung drauf - aber Alle sind Glücklich - hauptsache kein Diesel.

Beitrag melden
febra 04.01.2018, 22:10
4. Was soll ich mit 2000? ?

Eine halbwegs taugliche E-Karre, mit der ich mehr machen kann, als zum Bäcker zu fahren, kostet weit über 30.000?. Dafür gibt's zum guten Öko-Gewissen fast nur Nachteile. Jetzt soll ich wegen 2000? zum Händler laufen, der die Summe wahrscheinlich vorher draufgeschlagen hat ? Für wie dämlich halten die uns ?

Beitrag melden
dedroog 04.01.2018, 22:36
5. Die Ölkonzerne frohlocken..

...das gibt satte 30 Prozent Mehrverbrauch beim Benziner und einen satten Gewinnzuwachs. Lobbyarbeit per excellence!

Beitrag melden
ardbeg17 04.01.2018, 22:36
6.

Herrlich. Was die Hersteller angeht und deren Schadstoffausstoss beim Diesel, hat sich der Deutsche im Schnitt für die schmutzigeren entschieden. Wer mal die Abgastests der Euro6-Fahrzeuge verfolgt hat (und nur die wurden zuletzt verkauft!), kann darüber ebenso wie über einige Fornem des hier gepflegten Industrie-bashings nur den Kopf schütteln. Informieren und Hirn einschalten scheint nicht mehr bei allen zeitgemäß zu sein.

Beitrag melden
polkupyöränilmapumppu 04.01.2018, 22:55
7. Sind die Zahlen

von den Eigenzulassungen der Hersteller bereinigt? Der Artikel gibt dazu keine Auskunft.

Beitrag melden
wauz 04.01.2018, 22:58
8. E-Auto? Ja, bitte! Aber:

Das, was ich kaufen wollte, gibt es gar nicht.
Mal abgesehen davon, dass eine Ersatzbeschaffung für den Benziner wahrscheinlich noch Jahre nicht nötig sein wird, habe ich erstens die Hoffnung, dass sich der ÖPNV bei uns so verbessert, dass wir auf ein Auto ganz verzichten können. Und zweitens sind die derzeit angebotenen E-Autos genauso oversized, wie die meisten "Marken-Autos".
Wenn einen Stromer, dann muss er GÜNSTIGER sein. Dafür sind die Fahrwerte des Streetscooters (Tempo/Reichweite) ausreichend. Eine Elektrokarre für Stadt- und Nahverkehr, die weniger als 5k Ocken kostet, soll mir auch recht sein, wenn sie 'ne Vmax von 62 und eine Reichweite von 80 km hat. Ich habe auch keine grundsätzliche Abneigung gegen Bleiakkus, selbst wenn ich da regelmäßig den Wasserstand prüfen müsste.
Und wenn das Ding kein schickes Markenemblem hat, emailliere ich selber eine blecherne Pflaume mit den netten vier Buchstaben: F.U.C.K.
Sollte ein Hersteller in Nord- oder Südkorea liefern können, würde ich sowas auch privat importieren. In die USA will ich eh nicht einreisen.

Beitrag melden
frider 05.01.2018, 23:25
9. Abgasmenge richtig berechnen

Es währe schön wenn die neue Regierung eine sinnvolle Testmethoden entwickeln würde die Manipulationen ausschließt und der normalen Nutzung weitgehend entspricht. Die Autos sollten so getestet werden wie sie beim Händler stehen. Auch die Schadstoffe sollten als Gesamtmenge pro gefahrenen Kilometer berechnet werden und nicht als Ppm. Der Benziner wird im Normalfall mit erheblich höhrer Drehzahl gefahren als der Dieselmotor. Der Benzinmotor
.setzt also auch wesentlich mehr Luft durch als der Dieselmotor pro Kilometer. Vergleichen lassen sich also nur die Partikel pro gefahrenem Kilometer. Auch ist der Partikelanteil durch die Kraftstoff Verbrennung nur ein Teil der Belastung durch den Straßenverkehr.Jetzt währe eine sehr gute Möglichkeit auf tatsächlich Abgaswerte umzustellen. Jeder wird einsehen das es jetzt geändert werden muss und in der EU scheint das einsehen schon vorhanden zu sein. Noch schöner währe es wenn die Bundesregierungen das Gesetz von den eigenen Beamten, ohne Lobbyisten, erarbeiten ließe. Dann währe der Bürger mal nicht der Betrogene.
Das währe völlig neu.

Beitrag melden
Seite 1 von 6
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!