Forum: Auto
Zuwachs bei Elektro-Lieferwagen: Voll der Bringer
Lindner Fotografie

Die GroKo will gewerblich genutzte E-Fahrzeuge fördern. Ein sinnvoller Schritt, denn nirgends sind Elektromodelle besser eingesetzt als im städtischen Lieferverkehr.

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dirk1962 12.02.2018, 06:36
1. Einfach in China bestellen

Wir wissen, dass es die Nachfrage gibt, wir wissen das unsere Autobauer nichts auf die Reihe kriegen und wir wissen das erprobte und ausgereifte Fahrzeuge in China angeboten werden. Also wo ist das Problem? Lassen wir unsere Autobauer weiter im Sandkasten buddeln und kaufen die Fahrzeuge in China. Empörten Aufschrei? Warum, das ist die vielzitierten Globalisierung. Also ist doch Alles gut.

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Circular 12.02.2018, 06:37
2. Das mit dem günstigen Nachtstrom

funktioniert auf Dauer aber nur, wenn nachts die Sonne scheint oder zumindest der Wind weht. Sonst bleibt der Transporter halt solange im Depot.

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zia-zaruba 12.02.2018, 07:01
3. autohersteller aufgewacht.....

ohne "KICK" . starten die wohl nicht . Oder, wenn sie merken, dass andere keine 20 Jahre Zeit schinden und Millionen Forschungsgeld verheizen. Sondern einfach : MACHEN. Klasse, dass die Post eigene Fahrzeuge baut .

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varesino 12.02.2018, 07:08
4. Ja, der letzte Kilometer.

Natuerlich waeren 8-10 Elektro-Lieferwagen besser als Verbrenner in unseree Tempo 30, Spielstrasse, Sackgasse.
Noch besser, die Stadt koennte ein Monopol vergeben, dann kaeme evtl. nur noch zweimal am Tag ein Wagen.
Das waere etwas. Man könnte sogar die Drohnen-Entwicklung einstellen.

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interessierter Laie 12.02.2018, 07:35
5. richtiger Schritt...

und vielleicht gleich noch einen drauf? Die Trennung von Ver- und Entsorgungslogistik könnte man längst aufheben. Heute sorgt Verpackung in den Städten für den meisten Müll. Das Vorbild geben bspw. Apotheken. Seit Jahrzehnten kommen dort standardisierte Kunststoffboxen zum Einsatz. Bei der Belieferung nimmt der Logistiker die leeren Boxen wieder mit. Das ist effizienter und ökologischer als Kartons, den sie werden viele hundert Mal verwendet, lassen sich leichter ver- und entladen und der Haushalt wird nicht nochmal extra angefahren. Ver- und Entsorgungszentren können gekoppelt und die letzte Meile gebündelt werden. Weniger Verkehr, weniger Behinderungen und weniger Schadstoffe wären das Ergebnis.

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binser 12.02.2018, 07:49
6. Vier Millionen Pakete

sind noch viel zu wenig, denn jedes Paket bedeutet eine Individualfahrt weniger. Verschwiegen wird auch der Hauptgrund für den Einsatz von Batterieautos bei den Unternehmen: Sie sind unterm Strich erheblich billiger und das grüne Deckmäntelchen ist lediglich systembedingtes Abfallprodukt. Wird "Otto Normalverbraucher" auch noch merken.

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alleswirdbesser 12.02.2018, 07:52
7. Warum politisch fördern?

Die Umstellung auf E-LKW wird bereits jetzt ein Selbstläufer. Warum dann noch politisch fördern? Rausgeschmissenes Steuergeld. Einfach nur noch ärgerlich.

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okav 12.02.2018, 07:52
8. Ein Verbot würde den Mittelstand sehr Dchaden

Wenn ein Dieselverbot in Innenstädten kommt, können etliche Betriebe zumachen. Gerade Handwerker und Dienstleister fahren oft von ihren Dörfern in die Stadt, um ihre Arbeit zu erledigen. Wenn jetzt ein Sprinter auf den Markt kommt, der im beladenen Zustand gerade mal 100 km elektrisch packt (wieviel wird er wohl mit Anhänger schaffen) wird deutlich, das dies für etliche Firmen keine Lösung ist. Viele Monteure, Handwerker und Dienstleister fahren oftmals 100 km zur Stadt hin bevor sie ihre Anlaufpunkte abklappern, danach müssen sie auch noch zurück fahren.
Das große Logistikkonzerne mit ihrem dichten Kundennetz (die Post muss jede Haustür mit Briefen versorgen) mit kleinen Radien leben kann, ist keine Referenz für andere Anbieter und Branchen. Auch ein Bäcker, der um den Kirchturm herum arbeitet wird auch noch klarkommen, viele wären aber bei Verboten auf Sondergenehmigungen angewiesen, die bei der Diskussion von Anfang an berücksichtigt werden müssen.

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queisser 12.02.2018, 07:59
9. Außen hui, innen Pfui

Da ist noch viel zu tun. Bin auf die Initiative der großen Hersteller gespannt.
https://www.shz.de/regionales/hamburg/heftige-kritik-dhl-zusteller-haben-angst-um-ihre-sicherheit-id17521471.html

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