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In Londoner Wohnung: Fuchs beißt Säugling Finger ab

Ein vier Wochen alter Junge ist in einer Londoner Wohnung von einem Fuchs angegriffen worden. Das Tier hatte den Säugling aus seiner Wiege gezogen und ihm einen Finger abgebissen, bevor die Mutter es mit Tritten vertrieb. Das Gliedmaß konnte in einer Not-OP wieder angenäht werden. Fuchs greift Baby in Wohnung in London an und beißt einen Finger ab - SPIEGEL ONLINE

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motzklotz 10.02.2013, 15:56
1. Sicher haben Londons Füchse Hausschlüssel

Zitat von sysop
Ein vier Wochen alter Junge ist in einer Londoner Wohnung von einem Fuchs angegriffen worden. Das Tier hatte den Säugling aus seiner Wiege gezogen und ihm einen Finger abgebissen, bevor die Mutter es mit Tritten vertrieb. Das Gliedmaß konnte in einer Not-OP wieder angenäht werden.
oder wie kommen die sonst in die Häuser rein ?

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DerNachfrager 10.02.2013, 16:07
2. Hausschlüsse...

Zitat von motzklotz
oder wie kommen die sonst in die Häuser rein ?
Googeln sie doch einfach mal "Fenster".

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erst_nachdenken 10.02.2013, 16:20
3. eine Plage

Dass nicht schon längst etwas gegen diese Plage unternommen wurde, wundert mich! Bei uns ist es ja nicht gelegentlich mal einer, der vorbeischleicht, sondern regelmässig - auch gerne mal 3 zusammen (Jungtiere?) und zwar am Haus, nicht etwa in "respektvollem" Abstand. Aus eigener Erfahrung in London kann ich bestätigen: Die Füchse nehmen überhand und sie bedeuten unter anderem ein Hygieneproblem (z.B. durch Aufreissen von Müllsäcken). Und @motzklotz: Vielleicht kennen Sie das nicht, aber die meisten Menschen lüften regelmäßig - aber wenn Sie deshalb nie mal ein Fenster/eine Terrassentür öffnen...

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sondevida 10.02.2013, 16:21
4. Googeln

Zitat von DerNachfrager
Googeln sie doch einfach mal "Fenster".
koennte man auch Katzenklappen...

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Sandrost 10.02.2013, 16:56
5.

Zitat von erst_nachdenken
Dass nicht schon längst etwas gegen diese Plage unternommen wurde, wundert mich! Bei uns ist es ja nicht gelegentlich mal einer, der vorbeischleicht, sondern regelmässig - auch gerne mal 3 zusammen (Jungtiere?) und zwar am Haus, nicht etwa in "respektvollem" Abstand. Aus eigener Erfahrung in London kann ich bestätigen: Die Füchse nehmen überhand und sie bedeuten unter anderem ein Hygieneproblem (z.B. durch Aufreissen von Müllsäcken). Und @motzklotz: Vielleicht kennen Sie das nicht, aber die meisten Menschen lüften regelmäßig - aber wenn Sie deshalb nie mal ein Fenster/eine Terrassentür öffnen...
Wie Ihr Name schon sagt - erst nachdenken. Wie platt, gleich die Keule schwingen zu wollen gegen diese "Plage". Wenn Füchse sich in der Nähe von Häusern und Wohngebieten aufhalten und sogar in die Häuser eindringen, zeigt das lediglich die Not, in der die Tiere stecken. Sie finden in ihrem natürlichen Gebiet einfach nicht genug Nahrung. Das sollte einem denkenden Menschen klar sein. Viel sinnvoller ist es, die Tiere in großen Mengen zu sterilisieren statt zu töten. Damit würde die Überschwemme an Nachwuchs nachhaltig eingedämmt. Die wahre Plage ist doch der Mensch, der sich breit macht in allen Regionen und den Tieren kaum noch Luft und Platz zum Atmen und Leben lässt.

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Annika Hansen 10.02.2013, 17:04
6.

Füchse haben wir auch jede Menge. In einer Großstadt wohlgemerkt. Das Nahrungsangebot ist groß, Mäuse, Müll, Komposthaufen in den Gärten. Genug Möglichkeiten, um sich tagsüber zu verstecken gibt es auch. Feldhasen haben wir übrigens auch. Offensichtlich scheint es denen hier besser zu gehen als im Wald oder auf den Feldern und Wiesen. Ich warte auf den ersten Waschbären und das erste Wolfsrudel.

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eunegin 10.02.2013, 17:12
7. Wie in Berlin

Auch bei uns in Berlin gibt es Stadtfüchse (und jede Menge Wildschweine). Selbst auf dem Alexanderplatz (!) habe ich schon einen rennen sehen. Nur scheinen unsere Füchse dümmer zu sein als in London - sie können weder Türen noch Fenster aufmachen...

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Annika Hansen 10.02.2013, 17:15
8.

Zitat von Sandrost
Wie Ihr Name schon sagt - erst nachdenken. Wie platt, gleich die Keule schwingen zu wollen gegen diese "Plage". Wenn Füchse sich in der Nähe von Häusern und Wohngebieten aufhalten und sogar in die Häuser eindringen, zeigt das lediglich die Not, in der die Tiere stecken. Sie finden in ihrem natürlichen Gebiet einfach nicht genug Nahrung. Das sollte einem denkenden Menschen klar sein. Viel sinnvoller ist es, die Tiere in großen Mengen zu sterilisieren statt zu töten. Damit würde die Überschwemme an Nachwuchs nachhaltig eingedämmt. Die wahre Plage ist doch der Mensch, der sich breit macht in allen Regionen und den Tieren kaum noch Luft und Platz zum Atmen und Leben lässt.
Mit Verlaub, aber das ist Quatsch. Um meine Stadt herum gibt es genug Wälder, eher mehr als weniger. Die Viecher kommen in die Stadt, weil es denen hier wesentlich besser geht, als am Busen der Natur. Es sind ja nicht nur Füchse, auch Rabenkrähen und Elstern halten sich mittlerweile vermehrt in meinem Wohngebiet auf, die brüten sogar hier. Eichelhäher und Buntspechte kommen auch vorbei, allerdings habe ich noch keine hier brüten sehen.

Wenn Sie die Wahl zwischen mühselig Nahrung sammeln im Wald und kostenlosen Bufet hätten, würden Sie auch das Bufet wählen. Und die Stadt mit Mülltonnen und Komposthaufen sind nun mal wie ein Bufet für die Tiere.

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iffel1 10.02.2013, 17:31
9. Wir in Berlin haben die regelmäßig im Garten !

leider fehlen seit letzter Woche drei Eichkater - aber das ist eben Natur. Wenn allerdings ein Fuchs in unser Haus kommen würde, wäre das sein Schritt in die Biotonne.

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