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Junge Aktivisten: Hongkongs letzte Hoffnung
Todd R. Darling

Der 22-jährige Joshua Wong kämpft gegen das autoritäre China. Dafür geht er sogar ins Gefängnis. Welche Chance bleibt ihm, gegen die Supermacht zu protestieren?

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Outdated 11.02.2019, 15:18
1. Leider bleibt Hongkong keine Chance

China schaft schon seit Jahren fakten, aber es ist gut das SPON wenigstens mal über ein solches Thema berichtet.
Allerdings gäbs da noch einiges mehr erschreckendes zu erzählen, das so manchen hier verstören würde.
Vielleicht desshalb nicht?
Wer jedenfalls China für die bessere Alternative zu Amerika hält sollte sich im klaren sein, wenn nicht Amerika, dann lieber aufrüstung und nationale selbstbestimmung als je in die Fänge von China zu geraten.

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quarax 11.02.2019, 15:58
2.

Wenn die Proteste auch nur den Hauch einer Chance hätten, wären diese jungen Leute bereits nicht mehr am Leben.

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Eric123 11.02.2019, 15:59
3. Wer diesem Artikel geschrieben hat, soll nicht vergessen,

dass Hongkong einfach eine reiche Stadt China ist, wenn du sagst, Hongkonger und Chinesse, ist gleich komisch wie Münchener und Deutsche.

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felix_hauck 11.02.2019, 16:12
4.

Wenn Staaten wie Taiwan (so nennt man das doch heutzutage?) oder die USA China nicht Paroli bieten kann, dann bezweifle ich, dass Studenten aus Hongkong das können.

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chinareel 12.02.2019, 06:25
5.

Zitat von Outdated
China schaft schon seit Jahren fakten, aber es ist gut das SPON wenigstens mal über ein solches Thema berichtet. Allerdings gäbs da noch einiges mehr erschreckendes zu erzählen, das so manchen hier verstören würde. Vielleicht desshalb nicht? Wer jedenfalls China für die bessere Alternative zu Amerika hält sollte sich im klaren sein, wenn nicht Amerika, dann lieber aufrüstung und nationale selbstbestimmung als je in die Fänge von China zu geraten.
Das sind paranoide Verirrungen von "in den Faengen von China" zu sprechen. Unter den 600-000 Expats die in China leben, teils Studenten (140'000), teils Lehrer, viele Daueraufenthalter, gibt es gewiss viele, die lieber hier in China leben als zuhause. Aber das koennen Sie natuerlich nicht wissen. Hongkong wurde von den Englaendern unter Kanonenboot-Erpressung fuer 99 Jahre ausgeliehen. Taiwan war immer China und ist es de facto noch, wenn sie es genau lesen, es ist einfach eine abtruennige Provinz.
Um China und die heutige Weltlage richtig einschaetzen zu koennen, ist das Buch von Mag. R. Fitzthum "China verstehen" eine Erleuchtung. Vorallem ist es top aktuell. Ansonsten waeren da noch die Buecher von Frank Sierens, auch gut und besser als Meinungen als Fakten zu praesentieren.

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d.i.s. 12.02.2019, 07:34
6. China bashing

Der Artikel ist leider sehr einseitig. Aus der Sicht von jemandem der in Deutschland lebt und keinen Bezug zu China hat wird es leider und wahrscheinlich auch als Fakt aufgenommen werden. Ich arbeite und lebe permanent seit vielen Jahren in China und Hong Kong und habe dadurch eine etwas anderen Blickwinkel. Klar ist das viele jüngere HK-er ein Identitätsproblem haben. Die Vorfahren der meisten Einwohner kommen aus „Festland“ China. Als Hong Kong noch zur Britischen Krone gehörte, hatten die Einwohner gar keinen Einfluss, wer als Gouverneur eingesetzt wurde. Während der Zeit der Kronkolonie war die Einwanderung der Festland Chinesen begrenzt. Fakt ist auch das mit der größeren Einwanderung viele sehr begabte und erfolgreiche Menschen nach Hong Kong kommen und werden somit automatisch als Konkurrenz wahrgenommen.
Das alle als unhöflich abgestempelt werden ist extrem pauschal und wird einer unabhängigen Berichtserstattung nicht gerecht. Seit der Übergabe darf die Stadt die Sonderstellung und die damit verbundenen Rechten für die Nächste 50 Jahre behalten. Mittlerweile sind schon 22 Jahre vergangen und es ist auch ganz logisch das sich viele Dinge die im Sinne der Zentralregierung Schritt für Schritt ändern werden. Im allgemeinen war und ist die Stadt Ökonomisch sehr eng and China gekoppelt. Es ist völlig absurd zu denken das die Stadt „unabhängig“ werden könnte. Seine besondere Funktion kann und wird es aufgrund der geschichtlichen Entwicklung beibehalten können. Der Grund warum Hong Kong eine so besondere Stelle hat ist weil es früher die Tür zu China war, und in heutiger Zeit als offenes und kapitalistisches Model und Vorreiter für andere Chinesische Städte fungiert. Ich habe mit vielen älteren, einheimischen HK-ern gesprochen und die meisten sehen die Regenschirm-Revolution als sehr naives Mittel einiger junger Studenten die nicht an den renommiertesten Universitäten studieren. Es kommen berichtigte Zweifel auf, welche wahren Gründe und Mächte dahinter stecken. Ein unstabiles China währe ein Vorteil für die Falken in der US Regierung.

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SpitzensteuersatzZahler 12.02.2019, 07:57
7.

Zitat von Eric123
dass Hongkong einfach eine reiche Stadt China ist, wenn du sagst, Hongkonger und Chinesse, ist gleich komisch wie Münchener und Deutsche.
Das stimmt so nicht. Man muss aus China aus- und in Hong Kong einreisen. Bewohner der Grenzregion können das in der Regel beliebig tun, andere Chinesen müssen sich da an Restriktionen halten. Natürlich isses aber so, dass Onkel Xi sich Hong Kong einverleiben wird.

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The Restless 12.02.2019, 10:49
8.

Ich kenne beides, China und Hongkong, seit vielen Jahren durch meine Arbeit. Die Beobachtung ist nicht ganz falsch: Viele Festlandchinesen besuchen Hongkong auf ihren Shoppingtouren (besonders beliebt: Baby-Milchpulver) und legen dabei ein Verhalten an den Tag, das die hoch disziplinierten Hongkonger irritieren muss. Das ist allerdings eher etwas putzig, es sind ja tatsächlich ganz verschiedene Kulturen, die hier aufeinander stoßen. Würde Hongkong seine Sonderstellung (insbesondere freie Medien und nahezu freies Internet) verlieren, dann wäre das sicher ein schmerzhafter Schlag für die Bewohner dieser wunderbaren Stadt.

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mariomeyer 12.02.2019, 12:39
9. @chinareel

"Taiwan war immer China und ist es de facto heute noch". Hm. Wie schafft es so ein Satz unkommentiert ins SpOn-Forum? Das ist natürlich nicht korrekt. Das jedoch aus der Feder einer Person, die sich en passant auch noch zur Stimme für die Mehrheit der in der Volksrepublik China lebenden Deutschen aufschwingt - irritierend. Ich hoffe sehr, dass die in China lebenden Deutschen besser informiert sind. KP-Sprech pur.

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