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Meteoriteneinschlag: Inferno gebar vierbeinige Vorfahren des Menschen
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Warum starben vor 66 Millionen Jahren die meisten Lebewesen aus? Neue Studien zeigen, das offenbar ein gigantischer Aufprall die Welt verändert hat. Als Sieger aus dem Inferno ging ein rattenartiges Wesen hervor - der erste gemeinsame Vorfahre von Menschen und anderen höheren Säugetieren. Massensterben und Aufstieg der Säugetiere: Meteorit wohl Auslöser - SPIEGEL ONLINE

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Andr.e 08.02.2013, 15:56
1.

Zitat von sysop
Neue Studien zeigen, das offenbar ein gigantischer Aufprall die Welt verändert hat.
Bravo lieber Redakteur. Man könnte fast meinen, die Theorie vom Meteroiten-Einschlag sei neu...

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rroth 08.02.2013, 16:40
2. Nein, nicht neu

sondern durch nichts bewiesen. Durch ein verbessertes Verfahren kann man nun die Ereignisse auf 33.000 Jahre eingrenzen.

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Tom Joad 08.02.2013, 16:47
3. Nur die Überschrift gelesen?

Zitat von Andr.e
Bravo lieber Redakteur. Man könnte fast meinen, die Theorie vom Meteroiten-Einschlag sei neu...
Neu ist dieser Sachverhalt:

Zitat von SpON:
Paul Renne und seine Kollegen von der University of California in Berkeley legen aber nun in "Science" eine präzise Datierung vor. Sie haben Glas und Kohle datiert: Das Glas war durch den Einschlag geschmolzenes Gestein, die Kohle enthält Iridium, das von dem Meteoriten stammt. Der Einschlag fand demnach vor 66,038 Millionen Jahren statt - und damit 33.000 Jahre vor dem Aussterben der Saurier. Manche Studien hatten bislang einen Abstand von 300.000 Jahren gezeigt, was Zweifel an der Wirkung des Meteoriten auf das Massensterben nährte.
Aber Hauptsache schön gemeckert.

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s.reinartz 08.02.2013, 16:57
4. Viel interessanter...

...finde ich die Frage danach, wieso die Dinosaurier überhaupt ausgestorben sind und das auch noch zeitgleich. Ich persönlich denke ja, eine plötzliche Abkühlung der Atmosphäre und damit einhergegangene Veränderung der Dichte könnte dafür gesorgt haben, das die Tiere analog zu gestrandeten Walen an ihrem eigenen Körpergewicht erstickt sein könnten. Das würde übrigens auch erklären, warum lediglich viel kleinere Spezies das Massensterben überlebt haben.

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FdKatz007 08.02.2013, 17:03
5. Denkbar...

Zitat von sysop
Warum starben vor 66 Millionen Jahren die meisten Lebewesen aus? Neue Studien zeigen, das offenbar ein gigantischer Aufprall die Welt verändert hat. Als Sieger aus dem Inferno ging ein rattenartiges Wesen hervor - der erste gemeinsame Vorfahre von Menschen und anderen höheren Säugetieren.
...ist vieles.
Allerdings kennen wir bis heute beweisbar nur eine Möglichkeit, mit der sich ein Massensterben auslösen läßt. Das heutige Massensterben wird unbestritten von den Menschen verursacht. Warum soll der Mensch das erste "Supertalent" gewesen sein? Wäre es nicht naheliegend auch in dieser Richtung zu forschen? Auch "einfache" Lebewesen, die eventuell etwas "zu erfolgreich" sind, können schließlich enorme Auswirkungen haben.
Man stelle sich vor, in den nächsten paar tausend Jahren knallt wieder so ein Brocken auf die Erde, und gibt dem Leben abermals fast den Rest. Und 60 Millionen Jahre später schauen "Forscher" der nachfolgenden Spezies zurück...klar war das dann wieder der Einschlag. ;)

Mich hat diese stumpfe Festlegung auf die Einschlagstheorie schon immer gestört. Vor noch nicht all zu langer Zeit galt dies in Schulbüchern als feststehende Tatsache und wurde auch sonst kaum in Frage gestellt.

Seit ein paar Jahren gibt es wenigstens etwas mehr anzubieten.
Wurde auch Zeit.

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fritzlothar 08.02.2013, 17:06
6. Ich frage mich...

... ob die Dinosaurier über 33000 Jaahre hin ausgestorben sind. Mir erscheint das immer noch sehr lang. Denke ich falsch?

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IGEL-SPONLINE 08.02.2013, 17:12
7. optional

"Wissenschaftler haben nun den ersten gemeinsamen Vorfahren von Menschen und anderen höheren Säugetieren identifiziert. Ein kleiner Vierbeiner mit langem Schwanz..."

Hoimar von Ditfurth schrieb bereits vor über 40 Jahren in seinem Buch "Im Anfang war der Wasserstoff" sehr detailliert von einem "mausähnlichen Nager" - die damalige Wissenschaft scheint Vorfahr bereits gut gekannt zu haben.
Man darf sich also wundern, dass die heutigen Herren "Wissenschaftler" uns wenigstens und ausnahmsweise einmal keinen weiteren Bären aufbinden wollen...

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Izmi 08.02.2013, 17:18
8. Grenzen

Zitat von fritzlothar
... ob die Dinosaurier über 33000 Jaahre hin ausgestorben sind. Mir erscheint das immer noch sehr lang. Denke ich falsch?
Die weitere Frage ist, woran man das "Aussterben" dieser Tiere festmacht. Es gibt ohnehin nicht viele Saurierfossilien - auch wenn uns fast täglich Neuentdeckungen mitgeteilt werden. Bis jetzt ist nur kein Überrest eines überlebenden Dinos jenseits der geologischen Grenzlinie gefunden worden. Das muss abebr n icht heißen, dass es keine gibt.

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FdKatz007 08.02.2013, 17:24
9. Wenn

Zitat von fritzlothar
... ob die Dinosaurier über 33000 Jaahre hin ausgestorben sind. Mir erscheint das immer noch sehr lang. Denke ich falsch?
...der Genpool entsprechend verkleinert wurde, ist ein Aussterben wohl auch über mehrere tausend Jahre denkbar. manche Forscher glauben z.B., daß auch Neanderthaler aus diesem Grund ausgestorben sind, bzw sich gegen folgende kleinere Katastrophen nicht mehr behaupten konnten.

Außerdem darf die Datierung, gerade wegen der "Präzision, wohl noch getrost bezweifelt werden, denke ich.

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