Forum: Blogs
Peschmerga im Irak: Warum Mohammed zurück in den Krieg will
Maria Bayer

Mohammed hat im Irak für die Peschmerga gegen den "Islamischen Staat" gekämpft. 2016 musste er fliehen - und fühlt sich, als hätte er sein Volk im Stich gelassen. Nun will er mit Frau und Kindern zurückkehren. Warum?

larsmach 30.12.2017, 20:39
1. Bei uns nennt sich das euphemistisch "friendly fire"

Der geschilderte Vorfall ist leider nicht ungewöhnlich und nennt sich bei den Armeen der NATO "friendly fire". Natürlich kann professionelle Ausbildung, Disziplin im Einsatz usw. solche Vorfälle selten werden lassen, doch es wird immer unübersichtliche Situationen geben und Adrenalin ...besonders, wenn man direkt vom Schlaf in eine Kampfhandlung zieht.

Beitrag melden
freddygrant 31.12.2017, 23:48
2. Man kann sich ...

... über solch einen Report im SPON über ein Einzelschicksal wie
dieses nur wundern. Für den Spiegel wäre es besser er würde
über die politischen Zusammenhänge in diesen Krisenregionen
berichten damit wir alle erkennen warum es in "Kurdistan" keine
friedliche Entwicklung gibt und wer dies zu verantworten hat!

Beitrag melden
apeface 31.12.2017, 17:15
3. Sinnlosigkeit

Der Beitrag und die Geschichten zeigen nur eins - wie sinnlos diese Kämpfe eigentlich sind und wie schwierig es sein wird in dieser Region friedliche und demokratische Gesellschaften aufzubauen. Mit militärischen Mitteln allein wird das jedenfalls nicht gelingen.

Beitrag melden
frankfurtbeat 01.01.2018, 16:18
4. letztendlich ...

letztendlich geht es dabei auch um "Kurdistan" und das kann ich nachvollziehen. Der Türke Erdogan würde das gerne verhindern und unter Zuhilfenahme des IS am liebsten alle Kurden vertreiben - die EU sieht zu und stützt Erdogan. Im türkischen Osten kann man sehen wie es im Irak zugehen wird sobald die Türkei den Fuss ins Land bekommt.

Beitrag melden
Yoroshii 01.01.2018, 19:14
5. Die ganz großen Zusammenhänge!!

Zitat von freddygrant
... über solch einen Report im SPON über ein Einzelschicksal wie dieses nur wundern. Für den Spiegel wäre es besser er würde über die politischen Zusammenhänge in diesen Krisenregionen berichten damit wir alle erkennen warum es in "Kurdistan" keine friedliche Entwicklung gibt und wer dies zu verantworten hat!
Die werden von Einzelschicksalen gestaltet. Was ließ uns einer der Burschen wissen: "So ist das eben bei uns!"
Und darüber sollte auch der Forist ein wenig sinnieren. Familienrache, Blutrache, rel. Tötungswahn. Das sind die Zutaten, in denen Menschen von Geburt an in diesen Regionen sozialisiert werden. Von Staaten kann man eigentlich gar nicht sprechen. Der Irak ist ein Gebilde, das aus osmanischen und kolonialen Banden in eine andere Welt entlassen wurde. Der sicher nicht respektable Saddam Hussein hat das Gebilde einigermaßen zusammengehalten. Auf jeden Fall konnte ein jeder seinen Glauben leben, ohne verfolgt zu werden - staatlicherseits! Schiiten, Sunniten, Kurden jeder Färbung, Christen und Juden! Einigermaßen und das sit doch etwas!
Jetzt sind die so Sozialisierten bei uns. Wir schaffen das!

Beitrag melden
mhuz 01.01.2018, 20:55
6.

Kann man nur den Hut ziehen - einnerhalb aus der Region der bereit ist, für sein Volk vor Ort zu Kämpfen und nicht nur Flüchtet.

Beitrag melden
CancunMM 01.01.2018, 22:09
7. @mhuz

ja würden Sie bestimmt auch gleich machen, oder ? Auf in den Kampf. Wie damals, nicht wahr? Wo kämen wir denn da hin, wenn man zu erst an sein Leben und seine Familie denkt.

Beitrag melden
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!