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Protest gegen Bundeswehr: Studenten schreien de Maizière nieder
DPA

Er wollte an der Berliner Humboldt-Universität über die Rolle der Bundeswehr sprechen. Doch Studenten sprengten den Auftritt von Verteidigungsminister Thomas de Maizière und ließen ihn nicht zu Wort kommen. Der CDU-Politiker gab entnervt auf. Protest gegen Bundeswehr: Studenten schreien de Maizière nieder - SPIEGEL ONLINE

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peter234 10.04.2013, 20:36
1.

An einigen Universitäten ist halt die (naive) Meinung, die Geschichte sei zu Ende und man bräuchte keine Armee mehr, weitverbreitet.

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DorianH 10.04.2013, 20:36
2.

Zitat von sysop
Er wollte an der Berliner Humboldt-Universität über die Rolle der Bundeswehr sprechen. Doch Studenten sprengten den Auftritt von Verteidigungsminister Thomas de Maizière und ließen ihn nicht zu Wort kommen. Der CDU-Politiker gab entnervt auf.
Die Art und Weise des Protestes zeugt von mangelnder Souveränität der Protestler.
Die müssen ja echt schwache Argumente haben, wenn sie den Minister nicht mal zu Wort kommen lassen.

Armselig.

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eeedmin 10.04.2013, 20:38
3. Propaganda

Zitat von sysop
Er wollte an der Berliner Humboldt-Universität über die Rolle der Bundeswehr sprechen. Doch Studenten sprengten den Auftritt von Verteidigungsminister Thomas de Maizière und ließen ihn nicht zu Wort kommen. Der CDU-Politiker gab entnervt auf.
"Armee der Einheit - Der Beitrag der Bundeswehr zum gesellschaftlichen Zusammenhalt"

Ich wäre bei dem Titel schon gespannt gewesen, welche "Argumente" er vorgebracht hätte. Wahrscheinlich nur wieder das übliche Politikergewäsch. Ich kann mir da so rein gar nichts drunter vorstellen.
Für die Bundeswehr in einer Uni zu trommeln ist halt gerade in Berlin schwierig. Das hätte Herr de Maiziere eigentlich wissen können.
Klar hat er mit seiner Aussage recht,aber was hätte eine Diskussion gebracht? Den Bundeswehrabzug aus dem Orient? Mit Sicherheit nicht.
Diskussion ist bei einem Politiker eh nicht das richtige Wort, den kein Politiker wird sich derart überzeugen lassen, dass der von seinem Standpunkt abweicht. Merkel macht sowas auch immer erst nach einer Diskussion, oder wenn es dem öffentlichen Meinungsbild entspricht.
Im Gegenteil, er wird mit seiner Wortgewandtheit versuchen, die Studenten als Deppen dastehen zu lassen.
Wenn er die Bundeswehr wieder zu einer reinen Verteidigungsarmee umbaut, werde ich ihm zuhören, vorher muss ich ihm leider unterstellen, deutsche Soldaten im Namen des Kapitalismus zu verheizen. Wer will mir das verdenken?

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kunrt 10.04.2013, 20:38
4. ist das unsere Bildungselite?

na da wird man ja richtig stolz auf unsere Elite von morgen wenn sie mit solchen Mitteln "kämpfen" muss. Individuelle Klasse und Intelligenz sollte sich anders zeigen als "Deutschland ist scheiße" zu schreien.

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Mikrator 10.04.2013, 20:39
5. Was 1968 noch Waffengleichheit einforderte...

[QUOTE=sysop;12474021]Er wollte an der Berliner Humboldt-Universität über die Rolle der Bundeswehr sprechen. Doch Studenten sprengten den Auftritt von Verteidigungsminister Thomas de Maizière und ließen ihn nicht zu Wort kommen. Der CDU-Politiker gab entnervt auf.

... ist bei Medienvielfalt und Zeiten des twittergewitters 2013 nur noch Saalterror durch gutorganisierte Studis. Thomas dM. sollte nicht sarkastisch geliebt, sondern erstmal respektiert werden, damit Argumente in solchen Veranstaltungen gehört und ruhig erwidert werden können.

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asdf01 10.04.2013, 20:39
6.

Zitat von sysop
Er wollte an der Berliner Humboldt-Universität über die Rolle der Bundeswehr sprechen. Doch Studenten sprengten den Auftritt von Verteidigungsminister Thomas de Maizière und ließen ihn nicht zu Wort kommen. Der CDU-Politiker gab entnervt auf.
Man darf wohl unterstellen, das diese "Studenten" der Ansicht sind, mit der Aktion einen großen Erfolg errungen zu haben. Haben sie mit Sicherheit auch, nur etwas anders, als sie das wohl planten.

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derauskenner 10.04.2013, 20:39
7. Typisch

Typisch linke Weltverbesserer! Einfach lächerlich. Das hat schon faschistische Züge, wenn man Andersdenkende nieder schreit und deren Veranstaltungen verhindert. Ein wesentliches demokratisches Grundrecht mal wieder missachtet. Beanspruchen selbst respektiert zu werden aber respektieren selbst niemanden. Sowas sollte sich der Herr Minister nicht antun.
Mir wäre meine Zeit zu schade. Wenn man solche Plakate schon sieht: Nie wieder Deutschland!
Wem es hier nicht gefällt, der kann gerne auswandern. Wir sind nicht die DDR. Oder nimmt man Bafög und andere Sozialleistungen des verhassten kapitalistischen Systems dann doch lieber an???

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_wajakla_ 10.04.2013, 20:40
8. Nicht der Durchschnitt

Das ist kein repräsentativer Durchschnitt durch die Studentenschaft!
Ich hoffe, dass nun nicht die Mehrheit der Studenten als linksradikale Spinner abgespempelt werden. Es ist nicht verwunderlich, dass zu einer solchen Veranstaltung, zu der linke Gruppen schon im vorraus ihre Leute mobilisieren, nun auch hauptsächlich ebenjene anzutreffen sind.
Es reicht auch leider eine kleine Gruppe, wenn sie nur aggressiv genug ist, um eine solche Veranstaltung zu ruinieren, auch wenn die Mehrheit der Zuhörer an dem Thema interessiert ist.

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markus.mello 10.04.2013, 20:41
9. Ich schäme mich für meine Kommilitonen

Studenten und ihre Form von Kommunikation... Hauptsache respektlos und pseudo-mächtig. "Zusammen sind wir stark" - nein, das seid ihr nicht. Wenn ein Lauffeuer die Runde macht und sich eine Tendenz zu einer allgemeinen Meinung zu entwickeln scheint, dann sind die Idealisten unter den Studenten gleich alle überzeugt. Mit anderen Worten: Sie haben keine Ahnung, worum es wirklich geht. Und darum ist es sehr wohl eine ängstliche Reaktion, ein Argument des Ministers nicht hören zu wollen. Die Verlierer solcher Aktionen sind wie immer die ehrlichen Studenten, die sich einfach nur den Vortrag anhören wollten. Denn der musste für sie ausfallen und sie sich nun zudem auch noch mit der hirnlosen Masse ihrer protestierenden Kommilitonen über einen Kamm scheren lassen.

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