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Statistisches Bundesamt: Immer mehr Frauen bleiben kinderlos
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In Deutschland verzichten immer mehr Frauen auf Nachwuchs. Laut Statistischem Bundesamt hat jede fünfte Frau zwischen 40 und 44 Jahren keine Kinder. In Westdeutschland ist der Anteil noch höher, vor allem in den Stadtstaaten. Statistisches Bundesamt: Immer mehr Frauen bleiben kinderlos - SPIEGEL ONLINE

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marty_gi 07.11.2013, 13:09
1. ..in meinem engeren Bekanntenkreis

Die Damen im entsprechenden Alter meines Bekanntenkreises - sind alle nicht mal verheiratet, bis auf eine. Und auch die hat kein Kind.
Das hat jetzt natuerlich auch was mit der "unbewussten" Wahl des Freundeskreises zu tun, aber es ist ein Stueck weit ein Generationsproblem.
Ich habe den Eindruck, dass juengere Generationen im Gegensatz dazu schon wieder kinderfreudiger sind/waren. Und auch bindungsfreudiger.

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!!!Fovea!!! 07.11.2013, 13:11
2.

Zitat von sysop
In Deutschland verzichten immer mehr Frauen auf Nachwuchs. Laut Statistischem Bundesamt hat jede fünfte Frau zwischen 40 und 44 Jahren keine Kinder. In Westdeutschland ist der Anteil noch höher, vor allem in den Stadtstaaten.
Tja, scheinbar sind die Frauen zwischen 40 und 44 beruflich erfolgreicher, als diejenigen, die sich aufgrund beruflicher Perpektivlosigkeit schwängern lassen, um sich danach von Mann und Staat alimentieren zu lassen.

Denn den Staat interessiert die Familienpolitik nicht, sonst würde der sich mehr für die Finanzierung einsetzen, stattdessen werden immer mehr unsinnige Gesetze erfunden, damit die Eltern (oder besser der Unterhaltspflichtige) bis zum St. Nimmerleinstag die Nachkommen finanzieren muss. Das ist nämlich die Realität.

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cemi 07.11.2013, 13:12
3.

So, und jetzt wundern sich wieder alle, woher das denn wohl kommt. Darauf, dass in diesem verstaubten, erzkonservativen, markthörigen Deutschland Kinder DER Karrierekiller schlechthin sind, kommt wieder keiner.
Aber was soll's, die Konservativen feiern ja einen Wahlerfolg nach dem anderen, dann wird das ja wohl so seine Richtigkeit haben.

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donald_rumsfeld 07.11.2013, 13:13
4. Warum ist das so?

In diesem Artikel werden viele Zahlen aufgezeigt, aber in keinem Satz wird erwähnt auf welchen Grund dies zurückschliessen ist. Kann jemand Gründe für diesen Effekt darbringen?

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Christian Wernecke 07.11.2013, 13:13
5. optional

Immer weniger Interesse an Familie und Kinder? Kein Wunder, diese beiden Themen werden ja auch permanent niedergemacht oder relativiert. Wer sich mehr um die Gleichberechtigung von Frauen und Männern oder von Homosexuellen kümmert bzw. all die anderen Unwichtigkeiten, statt um das Ansehen der Familien und das Wohl der Kinder, muss sich nicht wundern, wenn das solche Ausmaße annimmt. Nachdenken hierüber sowieso gleich Null.

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forumgehts? 07.11.2013, 13:13
6. Wer

Zitat von marty_gi
Die Damen im entsprechenden Alter meines Bekanntenkreises - sind alle nicht mal verheiratet, bis auf eine. Und auch die hat kein Kind. Das hat jetzt.....
Kinder liebt bekommt keine!

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onkendonk 07.11.2013, 13:16
7. Ja warum denn nur?

Kinder kriegen lohnt sich doch!
Es gibt massig bezahlbare Wohnungen für Familien, die Schulen werden immer besser, an jeder Ecke ist ein Spielplatz, Kinderkrippen und -gärten gibt es an jeder Strassenecke. Es gibt fett Geld vom Staat, und die Gesundheitsvorsoreg für die Kinder ist billig und nachhaltig.
Versteh gar nicht warum die Mädels nicht wie die Karnickel werfen.

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joG 07.11.2013, 13:16
8. Das kann man gut....

....verstehen. Die persönlichen Nachteile und Risiken aus Kindern sind doch so groß in dieser Gesellschaft und die Folgen sie zu haben so unberechenbar, dass man wirklich unvernünftig sein muss, Kinder zu bekommen.

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Alias_aka_InCognito 07.11.2013, 13:17
9. Später bereuen sie es alle

Zitat von marty_gi
Die Damen im entsprechenden Alter meines Bekanntenkreises - sind alle nicht mal verheiratet, bis auf eine. Und auch die hat kein Kind. Das hat jetzt natuerlich auch was mit der "unbewussten" Wahl des Freundeskreises zu tun, aber es ist ein Stueck weit ein Generationsproblem. Ich habe den Eindruck, dass juengere Generationen im Gegensatz dazu schon wieder kinderfreudiger sind/waren. Und auch bindungsfreudiger.
Nicht nur die Frauen, auch mein Onkel war so ein Lebemann, der es genoss allein und frei zu leben ohne Verantwortung für Mitmenschen.
Heute, wo er über 50 ist, bereut innerlich seine frühere Denk- und Lebensweise.

Jetzt ist er auch mit einer alten Frau verheiratet gleichen Alters verheiratet, die auf einen ähnliche Laufbahn wie er zurückblicken kann.
Trotz jetzigem Kinderwunsch ist der Zug bei denen abgefahren. Die biologische Uhr tickt gnadenlos.

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